Die Informationen zur Anfahrt zum Ausgangspunkt sowie zu den Schwierigkeiten, Varianten und zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen sind in den Abschnitten „Praktische Informationen“ und „Während der Wanderung“ zusammengefasst.
(Richtung) Mehrere Wanderer empfehlen, diese Wanderung in umgekehrter Richtung zu unternehmen, was natürlich möglich ist; allerdings entgeht den Frühaufstehern dann der Sonnenaufgang über den Obious und den anderen Gipfeln des Dévouluy im Departement Isère.
(Start/Ziel) Vom Parkplatz aus folgt man dem Weg, der nordöstlich den Serre-Kamm hinaufführt (Schild, das auf den Klettergarten hinweist). Nach 300 m sieht man einen Steinhaufen an einem nach rechts abzweigenden Weg.
(1) Verlassen Sie den Weg, der zum Klettergebiet führt und den Aufstieg darstellt, und nehmen Sie stattdessen den durch den Steinhaufen gekennzeichneten Weg, der in östlicher Richtung am Hang entlangführt. Die Route verläuft zunächst eben, bevor sie eine Schlucht durchquert. Anschließend erfolgt ein allmählicher Aufstieg, bevor sie nach Norden abbiegt, der Hanglinie folgt und wieder nach Westen zurückführt. Sie mündet am Rand der Westklippe des Gicon auf der IGN-Höhe 1659 ein.
Von dort aus dem Pfad folgen, der nach Norden hinaufführt, möglichst nah an der Westklippe des Gicon entlang, bis man einen riesigen, halb losgelösten Felsen an der Westflanke der Klippe, den Piéroux, in Sichtweite erreicht.
(2) Über einen Nebenweg kann man einen Abstecher zum nördlichen Vorgebirge des Piéroux machen. Nachdem man die Aussicht genossen hat, kehrt man auf die Hauptroute zurück und steigt weiter entlang der Felswand in Richtung Norden auf.
⚠️ Man kann den Pfad leicht aus den Augen verlieren; in diesem Fall sollte man immer nach Westen in Richtung Klippe zurückkehren, um den Hauptpfad wiederzufinden.
So erreicht man den mit Steinmännchen markierten Gipfel des Gicon (der vom IGN seit 1986 fälschlicherweise als „Gigon“ geschrieben wird, ungeachtet wiederholter Korrekturwünsche von Einwohnern und Wanderern).
(3) Vom Gipfel aus dem Nordrand der Felswand in östlicher Richtung folgen, bis eine Schwachstelle erreicht wird, über die man auf den Nordsattel des Gicon hinabsteigen kann.
(4) Steigen Sie vorsichtig – insbesondere bei feuchtem Gelände – auf diesem Sattel ab und folgen Sie ihm bis zum darunter liegenden Felsvorsprung.
(5) Mehrere Rinnen oberhalb des Geröllfeldes führen von diesem Felsvorsprung genau nach Osten hinunter zur gut sichtbaren Cabane de l’Aup weiter unten. Wählen Sie eine davon aus und steigen Sie abseits des Weges zum Geröllfeld hinab. Folgen Sie dem rollenden Geröll nach Osten, bis Sie die Cabane de l’Aup erreichen.
(6) Biegen Sie nach Süd-Südost auf den grasbewachsenen, befahrbaren Weg ab, der entlang des Wildbachs „Torrent des Queyras“ hinabführt. Dieser Weg geht auf der Höhe 1492 in einen Forstweg über.
(7) Weiter in Richtung Süden auf dieser Straße, die dann nach Westen abbiegt, um zum Ausgangspunkt (S/Z) zu gelangen.
Ich habe die Wanderung genossen, eine gute Beschreibung und schöne Landschaft, nur dass uns dichter Nebel auf dem Gipfel gestört hat. Danke für die GPS-Ortung 😊, sonst hätten wir umkehren müssen. Bei schlechtem Wetter wiederholen.