Gesamtbewertung :
4.7 / 5
Datum deiner Tour : 17. Jul 2017
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★☆ Gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Hallo,
Eine dreitägige Wanderung anlässlich des verlängerten Wochenendes zum 14. Juli, mit Start in Le Planey.
Auf eigene Faust mit Biwak (die Hütten waren ausgebucht, wir hatten uns zu spät darum gekümmert...).
Auf den Wegen waren nur wenige Menschen unterwegs, gegen Ende im wunderschönen Savine-Tal etwas mehr.
Ein paar Murmeltiere, aber weder Steinböcke noch Gämsen...
Die Wegmarkierung war problemlos, Markierungen und/oder Steinmännchen waren gut sichtbar, wenn der Weg weniger deutlich zu erkennen war.
Tag 1: Planey – zwischen der Berghütte und dem Col de Bramanette
Tag 2: bis zu den Lacs Blancs, kurz vor dem Abstieg in den Talgrund des Vallon d’Ambin (Höhe 2628 m auf der IGN-Karte: Dort geht die Sonne später unter und früher auf als im Talgrund!!)
Tag 3: Rückkehr nach Pleney
In der Beschreibung ist von Mittelgebirge die Rede: Vorsicht, man befindet sich dennoch die meiste Zeit auf über 2.500 m Höhe, mit steinigen Wegen, die stellenweise recht technisch sind.
Einige Passagen durch Schneefelder unterhalb der Pässe, aber nichts Gefährliches, wenn man sie mit der in den Bergen erforderlichen Vorsicht angeht.
Zwischen Planay und Bramanette gibt es keine Schwierigkeiten, der/die Weg(e) ist/sind sehr gut markiert – der Plural ist hier angebracht, da man mehrere Optionen hat, je nachdem, ob man den direktesten Zugang wählt oder mehr oder weniger in Richtung St. Pierre d’Extravache hinabsteigt. Das Bramanette-Tal ist wunderschön und der Empfang durch den Hüttenwirt herrlich (es tat ihm leid, dass er uns mangels Platz die Übernachtung verweigern musste, doch er legt mehr Wert auf die Qualität seines Empfangs als auf die Anzahl der aufgenommenen Touristen).
Der Aufstieg zum Col de Bramanette ist leicht zu bewältigen, der Weg ist gut sichtbar. ACHTUNG: Am Fuße des Passes weist ein Schild auf die Berghütte von Ambin hin (3:40 Std.): Offensichtlich ein Druckfehler, denn Sie werden etwa eine Stunde länger brauchen (ein zweites Schild weiter in Richtung Plan d’Etache gibt 3:20 Std. an, was der Realität eher entspricht).
Der Col de la Coche wird auf mehreren Schildern als „nicht empfohlen“ gekennzeichnet, zugunsten des Pas de la Coche, den man über einen ebenfalls gut erkennbaren und markierten Weg erreicht.
Am Ausgang des Vallon d’Ambin verläuft der Weg gemeinsam in Richtung Col Agnel und Lac d’Ambin (gelb-rote Markierung). Beim Aufstieg biegt die gelbe Markierung (zum Col Agnel) nach links ab, um einen Felsvorsprung zu umgehen, während die rote Markierung (zum Lac d’Ambin und zum Col d’Ambin) geradeaus weiterführt. An der Weggabelung war kein Schild zu sehen, das auf die beiden Richtungen hinwies... Wenn ihr – wie wir… – der roten Markierung folgt (die „natürlicher“ wirkt, da sie im Verlauf des Weges liegt), keine Panik: Sobald ihr auf einem Plateau unterhalb der Pässe angekommen seid, holt den Kompass heraus (oder „lest“ das Gelände) in Richtung NNE: Ihr findet den gelben Weg leicht wieder: Farbspuren und Steinmännchen sind häufig anzutreffen.
Auch der Beginn des Abstiegs auf der italienischen Seite ist gelb markiert, zunächst zwar gut sichtbar, aber noch nicht sehr häufig, danach jedoch absolut unübersehbar mit einem „freigeräumten“ Weg bis zur Vaccarone-Hütte (wo der Empfang ebenfalls perfekt ist!).
Der Weg ist beim Abstieg unterhalb der Hütte etwas technisch, der Aufstieg zum Col Clapier stellt jedoch kein Problem dar und führt in das herrliche (und recht stark frequentierte..
e Savine-Tal.
Am Ende des Tals biegt man links auf einen kleinen Weg zur Suffet-Hütte ab (1 Std. 40 Min.). Schöner, technisch anspruchsvoller Abstieg (bei dem man leicht die Abzweigung zur Hütte verpasst und sich am Plan de la Vie wiederfindet … und dort zwar einen Nebenarm des Wasserkraftwerks von Mont-Cenis entdeckt, vor allem aber einen ohnehin schon langen Tag noch weiter in die Länge zieht!
Eine herrliche Wanderung, die jedoch nur für Wanderer geeignet ist, die keine Angst vor langen Etappen haben.
Maschinell übersetzt