Anfahrt: Gehen Sie über die N5 in Richtung Cilaos. Folgen Sie der Straße bis zur Bushaltestelle „Burrel“
(S/Z) Von der Bushaltestelle „Burrel“ aus nehmen Sie den Weg, der links in der Kurve der Straße beginnt. Der Weg ist von Anfang an schmal und weist bereits schwindelerregende Abschnitte auf. Er führt schnell über instabile Geröllfelder: Vorsicht vor Ausrutschern auf diesem Untergrund. Schon bald bieten die ersten Lücken einen Blick auf den Dimitile und den Süden des Kar de Cilaos.
(1) Man erreicht den „Parc à Tortues“. Dabei handelt es sich um eine ehemalige bewohnte Insel. Nach diesem erholsamen Abschnitt folgt auf dem Weg rasch eine Abfolge von engen und schwindelerregenden Passagen mit einem beeindruckenden Steilabfall zum „Bras de Cilaos“. Einige Abschnitte sind mit Seilen gesichert, dennoch ist besondere Vorsicht geboten.
(2) Ankunft an der Furt über den Grand Bras de Cilaos. Direkt gegenüber liegt der Parc à Dennemont. Überqueren Sie den Fluss direkt oberhalb eines kleinen Wasserfalls und seines Beckens. Achtung jedoch: Hier erfolgt die Überquerung oft mit den Füßen im Wasser. Nehmen Sie dann den Weg am gegenüberliegenden Ufer wieder auf, der am Fluss entlangführt. Die Vegetation ist eher trocken und die ersten Ausblicke bieten sich in Richtung Norden auf den Kar de Cilaos.
(3) Bei Trois Bras angekommen, lassen Sie den rechten Weg, der zur „Plateforme“ führt, links liegen und überqueren Sie den „Bras de Saint-Paul“ durch eine Furt. Hier beginnen die sportlichen Herausforderungen: Es gilt, 600 Höhenmeter bis zum „Îlet à Cordes“ zu überwinden.
(4) Auf Höhe der Furt beginnt ein kurzer Aufstieg, auf den ein langer, flacher Abschnitt folgt: Es handelt sich um das Îlet du Bois de Nèfles, das größtenteils mit Chocas bewachsen ist. Schon bald kann man den Blick auf den Kar de Cilaos und den verbleibenden Aufstieg genießen. Auch hier muss man auf Geröllstellen achten, von denen einige mit Seilen gesichert sind. Man steigt nach und nach hinauf, und schon bald erscheint der „Bras de Saint-Paul“ weit unten. Die Aussicht weitet sich nach und nach aus und bietet einen Blick auf das Îlet à Pères sowie auf den südlichen Teil des Kar de Cilaos. Der Weg ist sehr steinig, ziemlich ausgesetzt und steigt in engen Serpentinen an. Einige Abschnitte sind schmal und schwindelerregend. Die Ankunft in der Nähe eines Oratoriums markiert die Hälfte des Aufstiegs.
(5) Kurz hinter der Kapelle lässt man einen kaum erkennbaren Pfad, der nach rechts abzweigt, links liegen und bleibt auf dem Hauptweg. Der zweite Teil dieser Wanderung ist leichter begehbar und bietet unvergessliche Ausblicke auf den Kar. Er ist jedoch wesentlich ausgesetzter.
(6) Rechnen Sie mit mindestens einer Stunde Aufstieg von den „Trois Bras“ bis zum „Îlet à Cordes“. Die letzten Meter führen durch die Linsenfelder, für die der Kar de Cilaos bekannt ist. Gönnen Sie sich eine wohlverdiente Pause in diesen Feldern und kehren Sie auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurück (S/Z).