Grand Veymont direkt, West- und Ostwände

Aufstieg und Abstieg vom höchsten Punkt des Vercors über eine steile und unberührte Route abseits der Wege. Eine schöne Wanderung, größtenteils abseits nicht markierter Wege in steilen bis sehr steilen Hängen. Sicherer Tritt und Schwindelfreiheit erforderlich. Eine gute Möglichkeit, den Menschenmassen zu entfliehen und Steinböcke zu beobachten.
Achtung: steiler Aufstieg abseits der Wege, Geröll. Eine kurze Kletterpassage. Der Abstieg ist noch steiler und sehr ausgesetzt: Ein Sturz ist nicht erlaubt.

Details

Nr.14898835
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Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 18,83 km
  • ◔
    Dauer laut Autor/in: 10 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 1 024 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 021 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 322 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 351 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Parken Sie auf dem Parkplatz „La Coche“.

(S/Z) Gehen Sie geradeaus auf der Straße weiter bis zum Forsthaus „Maison Forestière de Pré Grandu“.

(1) Biegen Sie links auf die „Route Forestière de Combeau“ ab und gelangen Sie zu einer Weggabelung.

(2) Halten Sie sich links auf der „Route Forestière de Combeau“, lassen Sie weiter vorne die „Fontaine du Pichet“ rechts liegen und erreichen Sie anschließend eine Lichtung auf 1480 Höhenmeter.

(3) Den Weg verlassen und geradeaus in Richtung des hinteren Endes der grasbewachsenen Ebene gehen. Weitergehen, bis man die Kreuzung mitdem GR®91(Höhe 1672) in der Nähe der „Fontaine des Serrons“ erreicht.

(4) Gehen Sie geradeaus weiter und suchen Sie den kleinen Brunnen „Fontaine des Serrons“, der durch große Steinhaufen gekennzeichnet ist. Gehen Sie weiter im Aufstieg durch den Wald, dann über Geröll und leicht begehbare Felsstufen. Ein kleines, vollständig aus Geröll bestehendes Tal nach links durchqueren. Anschließend etwas nach rechts zurückkehren und dabei steil bergauf steigen. Man gelangt unter ein steiles, etwa 50 m breites Geröllfeld, über dem sich eine kleine, 4 bis 6 m hohe Felsbarriere erhebt. Das Geröllfeld nach rechts hinaufqueren und den kleinen Kamin finden. Dann eine einfache Kletterpassage (Schwierigkeitsgrad III) von etwa 3 m Höhe im engen, aber nicht schwindelerregenden Kamin bewältigen (Einsatz der Hände unerlässlich). Tierspuren können dabei helfen, diese Passage zu finden. GPS-Track empfohlen.

(5) Nach dieser Kletterpassage, mit der man die einzige große Felsbarriere des Aufstiegs überwindet, ist die Route steil, aber gut erkennbar. Ein kleiner Umweg nach rechts zwischen Bäumen ermöglicht es, einezweite kleine, 1 m hohe Felsbarriere leicht zu überwinden.

(6) Nach dieser kleinen Felsbarriere geht es geradeaus, leicht nach rechts, bergauf. Man gelangt zum Gipfel des Südkorridors. Schöner Blick auf die Westwand des Grand Veymont.

(7) Der weitere Weg ist offensichtlich: Geradeaus den Hang hinauf. Den steilen Aufstieg durch die Wiesen fortsetzen. Einige Felsen, aber man muss nicht mehr mit den Händen greifen. Es ist steil und lang, aber technisch einfach.

(8) Beginn des Abstiegs über die Ostwand auf ca. 2300 m. Vom Gipfel aus etwa 100 m über den Weg entlang des Südgrats hinabsteigen. Ein kleines, vollständig aus Geröll bestehendes Tal finden. In dieses Tal einbiegen und sich zur Ostwand des Grand Veymont hinwenden: Der gesamte Abstieg über die Ostwand ist dann einsehbar.
Achtung: Der Abstieg über die Ostwand ist steiler als der Aufstieg über die Westwand. Abseits des Weges. Nicht markiert. Keine Spur. Beeindruckend, da sich unten senkrechte Felswände befinden. Ein Sturz ist verboten. Man muss trittsicher sein und keine Höhenangst haben. Bei nassem Gelände nicht in die Abfahrt einsteigen.
Einfache Ausweichmöglichkeit: Abstieg über den klassischen Weg „Pas des Chatons“, Südgipfel des Grand Veymont.
Dann 10 m nach rechts absteigen, um einenersten Felsvorsprung zu umgehen und unter ihm hindurchzugehen. Anschließend weiter links an der Wand entlanggehen. Sehr vage Spur. Sich anschließend so gut wie möglich vorarbeiten, dabei auf den grasbewachsenen Stufen bleiben und steile Felsen sowie rutschiges Geröll und/oder rutschigen Erdboden meiden. So gelangt man zum Fuß der Wand, zum Pass zwischen dem Petit und dem Grand Veymont. Sich umdrehen und die Felsen sowie den Abstieg bewundern – die Kulisse ist wirklich grandios.

(9) Ab hier sind die Schwierigkeiten überwunden. Es empfiehlt sich, einen Hin- und Rückweg zum Petit Veymont zu unternehmen. Rechnen Sie mit 10 Minuten Aufstieg.

(10) Sehr schöner Ausblick auf den Mont Aiguille, den Vercors … Kehrt um.

(9) Anschließend links hinunter in die Almweiden in Richtung Col des Chatons. Ein sehr kurzer Anstieg unterhalb des Pas des Chatons (20 m).

(11) Weiter geradeaus auf den einfachen, markierten Wegen. Zur Bergerie de la Grande Cabane gelangen.

(12) Dem gegenüberliegenden, markierten und mit Steinmännchen gesicherten Weg folgen. Die „Grande Cabane“ rechts umgehen (Schilder beachten), um Schafherden und eventuellen Schäferhunden auszuweichen. Anschließend auf die „Route Forestière de Rachier“ einbiegen. Weiter vorne die Kreuzung erreichen, an der man auf dem Hinweg vorbeigekommen ist.

(2) An der folgenden Weggabelung biegen Sie links ab, gehen dann rechts über einen Pfad zur Straße und folgen dieser nach rechts in Richtung des Maison Forestière de la Coche, um zum Parkplatz von La Coche zurückzukehren (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 1 351 m - Parkplatz „La Coche“
  2. 1 : km 0.52 - alt. 1 364 m - Forsthaus von Pré Grandu
  3. 2 : km 1.15 - alt. 1 375 m - Kreuzung der Rundwanderung
  4. 3 : km 3.51 - alt. 1 480 m - Hinter der „Fontaine du Pichet“
  5. 4 : km 6.13 - alt. 1 670 m - Fontaine des Serrons
  6. 5 : km 6.88 - alt. 1 861 m - Kleine Kletterpassage.
  7. 6 : km 7.06 - alt. 1 968 m - Gipfel des Südkorridors
  8. 7 : km 7.9 - alt. 2 320 m - Le Grand Veymont
  9. 8 : km 8.06 - alt. 2 296 m - Beginn des Abstiegs auf der Ostseite
  10. 9 : km 8.64 - alt. 2 051 m - Unbenannter Pass – Zugang zum - Le Petit Veymont
  11. 10 : km 8.83 - alt. 2 086 m - Le Petit Veymont
  12. 11 : km 10.31 - alt. 1 826 m - Pas des Chattons
  13. 12 : km 12.82 - alt. 1 562 m - Grande Cabane – Bergerie
  14. S/Z : km 18.83 - alt. 1 351 m - Parkplatz „La Coche“

Hinweise

- Wasser: Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf Brunnen und Quellen. Diese sind oft ausgetrocknet. Kalksteinmassiv und im Sommer sehr trocken. Weitere Informationen finden Sie auf der Website.
(4) Fontaine des Serrons: sehr, sehr geringer Durchfluss, Wasser nicht garantiert.
- Kalksteinmassiv, daher sehr rutschige Felsen bei feuchtem Wetter. Wanderung sollte angesichts der Steilheit der Hänge bei trockenem Wetter unternommen werden. Idealerweise von Ende Mai bis November. Also ohne Schnee und Glatteis.

Einen Besuch wert

Die Hochebenen des Vercors sind wild, weitläufig und grandios. Ein lokales Highlight.

Sei stets vorsichtig und plane voraus. Visorando und der Autor / die Autorin dieser Tour können im Falle eines Unfalls auf dieser Tour nicht haftbar gemacht werden.

Die Markierungen GR® und PR® sind geistiges Eigentum der Fédération Française de Randonnée Pédestre (Französischer Wanderverband).

Bewertungen und Diskussionen

4.7 / 5
Anzahl an Bewertungen: 2

Zuverlässigkeit der Beschreibung
5 / 5
Bequemes Folgen der Tour
4 / 5
Attraktivität der Tour
5 / 5
oponcin
oponcin
• Geändert:

Gesamtbewertung : 5 / 5

Datum deiner Tour : 18. Sep 2022
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Nein

Der Film über die Wanderung ohne den Aufstieg auf den Grand Veymont zur Erkundung der Hochebene

Maschinell übersetzt

microd
microd

Gesamtbewertung : 4.3 / 5

Datum deiner Tour : 08. Jul 2019
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★☆☆ Mittelmäßig
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Ja

Hallo,
Ich bin diese Strecke schon dutzende Male beim Trailrunning gelaufen. Ich möchte euch nur darauf hinweisen, dass man je nach Jahreszeit an zwei weiteren Stellen Wasser finden kann. Wenn ihr der Route folgt, werdet ihr auf dem Rückweg Wasser brauchen. An der Kreuzung „Pas des Chattons“ solltet ihr also eure Route verlängern (geradeaus bis zur „Fontaine des Ausgehöhlten Baumstamms der als Tränke dient“, die das ganze Jahr über fließt und 1 km entfernt liegt. Das bedeutet zwar einen Umweg, aber dafür sind eure Trinkflaschen wieder voll.) Die zweite Wasserquelle befindet sich rechts von der „Grande Cabane“ (im Sommer fließt hier nur sehr wenig Wasser, und ihr benötigt einen Wasserfilter). Sie liegt in der Karsthöhle (ohne Namen). Auf dem geraden Weg, der zur Schafhütte führt, biegen Sie rechts in Richtung Wald ab; ein Pfad führt Sie zur Karsthöhle, die sich nur 300 m von der Schafhütte entfernt befindet (Achtung, der Weg dorthin ist etwas steil). Auch wenn Sie kein Wasser benötigen, ist dies ein sehenswerter Ort, an dem es angenehm kühl ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Microdrome

Maschinell übersetzt

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