Die Wanderung mit sechs Basislagern, die Campingplätze und Schutzhütten kombinieren, kann in maximal fünf Etappen zurückgelegt werden.
Die Durchquerung beginnt in Landmannalaugar, führt dann über Höskuldsskáli, Álftavatn, Hvanngil und Emstrur und endet in Thorsmork (Þórsmörk).
Die Hütten sind teuer, obwohl dort weder Mahlzeiten noch Frühstück serviert werden. Man sollte seine Verpflegung entsprechend der geplanten Anzahl an Tagen einplanen. Konserven und Trockenprodukte kann man sich nur am Start in Landmannalaugar und am Ziel in Thorsmork besorgen.
In Island herrscht ein raues Klima; die Temperatur steigt selten über 15 °C. Der Wanderer muss sich mit geeigneter Kleidung und Schuhen ausstatten, um plötzlichen Wetterumschwüngen, häufigen Niederschlägen, Nebel und vor allem den fast täglich auftretenden und manchmal heftigen, äußerst unangenehmen Winden gewachsen zu sein.
Zum Überqueren der Furten sollte man Wanderstöcke und leichte Plastiksandalen mitnehmen, die schnell trocknen. Große, reißende Furten überquert man mit dem Rucksack auf einem Schultergurt, um ihn leicht abnehmen zu können. Ist der Rucksack bei einem Gleichgewichtsverlust mit Wasser vollgesogen, lässt er sich nur schwer abwerfen und wird von den Fluten mitgerissen – die Gefahr des Ertrinkens ist unmittelbar. Es ist ratsam, die Furten morgens vor dem Schmelzwasser zu überqueren. Wählen Sie die breiteste Stelle, da die Strömung dort am schwächsten ist, und gehen Sie vorsichtig vorwärts, indem Sie leicht gegen die Strömung angehen, ohne jedoch über die Schrittlänge hinauszugehen, da Sie sonst das Gleichgewicht verlieren könnten.