Von Landmannalaugar nach Thorsmork in zwei Etappen

Landmannalaugar, vulkanisches Land par excellence, bietet grandiose Landschaften mit zerklüfteten Reliefs. In der Nähe der aktiven Vulkane hört und spürt man das Atmen des Erdinneren, das aus seinen Fumarolen, brodelnden Gewässern und heißen Schlammbecken schwefelhaltige Dämpfe ausstößt. Der Tapetenwechsel ist total in einer rauen, unberührten und kühnen Natur mit ihrer Explosion unglaublicher Farben. Diese Wanderung, der Laugavegur, verbindet den Ausgangspunkt Landmannalaugar mit dem von Thorsmork (Þórsmörk) und gilt als die schönste Islands. Sie kann in mehreren Etappen zurückgelegt werden, da es dort recht häufig Campingplätze und Schutzhütten gibt.

Details

Nr.64335744
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 56,15 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 2 Tage 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 1 084 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 393 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 1 072 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 230 m

Fotos

Etappen der Tour

Diese Wandertour ist auf mehrere Tage ausgelegt, hier die Details für jede Etappe.

  1. S
  2. Z

Hinweise

Die Wanderung mit sechs Basislagern, die Campingplätze und Schutzhütten kombinieren, kann in maximal fünf Etappen zurückgelegt werden.
Die Durchquerung beginnt in Landmannalaugar, führt dann über Höskuldsskáli, Álftavatn, Hvanngil und Emstrur und endet in Thorsmork (Þórsmörk).

Die Hütten sind teuer, obwohl dort weder Mahlzeiten noch Frühstück serviert werden. Man sollte seine Verpflegung entsprechend der geplanten Anzahl an Tagen einplanen. Konserven und Trockenprodukte kann man sich nur am Start in Landmannalaugar und am Ziel in Thorsmork besorgen.

In Island herrscht ein raues Klima; die Temperatur steigt selten über 15 °C. Der Wanderer muss sich mit geeigneter Kleidung und Schuhen ausstatten, um plötzlichen Wetterumschwüngen, häufigen Niederschlägen, Nebel und vor allem den fast täglich auftretenden und manchmal heftigen, äußerst unangenehmen Winden gewachsen zu sein.

Zum Überqueren der Furten sollte man Wanderstöcke und leichte Plastiksandalen mitnehmen, die schnell trocknen. Große, reißende Furten überquert man mit dem Rucksack auf einem Schultergurt, um ihn leicht abnehmen zu können. Ist der Rucksack bei einem Gleichgewichtsverlust mit Wasser vollgesogen, lässt er sich nur schwer abwerfen und wird von den Fluten mitgerissen – die Gefahr des Ertrinkens ist unmittelbar. Es ist ratsam, die Furten morgens vor dem Schmelzwasser zu überqueren. Wählen Sie die breiteste Stelle, da die Strömung dort am schwächsten ist, und gehen Sie vorsichtig vorwärts, indem Sie leicht gegen die Strömung angehen, ohne jedoch über die Schrittlänge hinauszugehen, da Sie sonst das Gleichgewicht verlieren könnten.

Sei stets vorsichtig und plane voraus. Visorando und der Autor / die Autorin dieser Tour können im Falle eines Unfalls auf dieser Tour nicht haftbar gemacht werden.

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