Bettmerhorn und zurück von Ried-Morel

Eine Hin- und Rückwanderung zum Gipfel des Bettmerhorns mit Start in Ried-Morel (oder alternativ in Riederalp, Bettmeralp oder Morel)

Details

Nr.2007435
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Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 18,75 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 10:10 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 1 697 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 704 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 844 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 174 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Es ist nicht möglich, mit dem Auto bis nach Riederalp zu gehen; man muss zu Fuß hinaufsteigen oder die Seilbahn nehmen. Diese Wanderung beginnt am Parkplatz in Ried-Morel; alternativ kann man in Morel im Talgrund starten und von dort aus die Seilbahn nehmen. Es gibt auch eine weitere Seilbahn zum Fuß des Bettmerhorns, doch dabei verpasst man die Panoramaaussicht, die man bei der Wanderung oberhalb des Aletschgletschers genießt.

(S) Gehen Sie vom Parkplatz zur Seilbahnstation und gehen Sie mit der Seilbahn nach Riederalp. Verlassen Sie die Seilbahnstation und nehmen Sie die Straße durch den Ort, vorbei am Supermarkt, der zu Ihrer Rechten liegt. Gehen Sie die Straße entlang, vorbei an Hotels, bis die Straße hinter dem „Berghaus Toni“ eine Kurve macht und Sie zu einem ausgeschilderten Weg gelangen.

(1) Biegen Sie rechts ab und folgen Sie dem Weg, der oberhalb des Ferienortes entlangführt, bis Sie bergauf gehen und an einer Scheune zu Ihrer Linken vorbeikommen. Hier gibt es viele Wege, aber dank der gelben Wegweiser, die den Weg markieren, ist die Orientierung einfach. Sie wandern in Richtung Blausee und zur Bergstation Bettmerhorn. Halten Sie sich grundsätzlich an die Wege, die sanft bergauf zum Blausee führen. (Sollten Sie zu früh auf dem Grat ankommen, machen Sie sich keine Sorgen – biegen Sie einfach rechts ab und folgen Sie dem Weg in Richtung Bettmerhorn.)

(2) Vom Blausee aus gehen Sie an der Seilbahn vorbei und steigen weiter sanft bergauf, bis Sie den Kamm erreichen, von dem aus Sie den Aletschgletscher unter sich sehen. Dieser befindet sich zu Ihrer Linken, während Sie dem gut begehbaren Weg (Panorama-Weg) in Richtung Bettmerhorn folgen. Sie gelangen zu einer schönen Aussichtsplattform in der Nähe der Bergstation Bettmerhorn (Seilbahnstation).

(3) Genießt an der Aussichtsplattform die Landschaft und nehmt dann den Weg zur Bergstation.
Hier können Sie Ihre Sandwiches essen, oder Sie besuchen das Café in der Bergstation. Außerdem gibt es hier ein kostenloses Museum, das einen Besuch wert ist, da es viele Informationen über den Aletschgletscher bietet und darüber, wie Wasser von hier aus in hölzernen Trögen und Rohren zur Bewässerung der Felder und Weiden geleitet wurde. Der Massa-Weg folgt nun der Route der ehemaligen Holzkanäle und ist Teil einer anderen Wanderung, die ich beschrieben habe. (Hängebrücke, Belalp, Stausee Gibidum und der Massa-Weg)

Folgen Sie dann dem Weg in Richtung Bettmerhorn. Sie werden feststellen, dass die gelben Wegweiser nun blau und weiß sind. Dies weist darauf hin, dass Sie einen gut begehbaren Wanderweg verlassen und in steiles, felsiges Gelände gelangen. Der Weg ist gut mit blau-weißen Markierungen gekennzeichnet. (Lesen Sie dazu die unten stehenden Informationen, die ich zur Einstufung von Schweizer Bergwegen bereitgestellt habe, sowie dazu, was Sie beim Aufstieg auf das Bettmerhorn erwartet. Dies ist wichtig, da Sie sich nun in steilem alpinem Gelände bewegen.)

Steigen Sie auf das Bettmerhorn bis zum Metallkreuz hinauf. Dort befindet sich eine Box mit einem Gipfelbuch, in das Sie Ihren Namen eintragen können. Gehen Sie weiter bergauf und entlang des Grats bis zum Gipfel. (4) Genießen Sie die Aussicht, bevor Sie umkehren und zur Bergstation zurückkehren.

(3) Von der Bergstation aus geht es zurück in Richtung Riederalp. Der Tracklog auf der Karte zeigt, dass wir auf dem Rückweg eine etwas andere Route genommen haben, indem wir zunächst einer Piste folgten, bevor wir wieder auf den Panorama-Weg stießen. Es gibt viele gut markierte Wege, auf denen Sie zurück nach Riederalp gelangen können. In Riederalp gibt es Cafés für Erfrischungen und eine gute Infrastruktur. Nehmen Sie die Seilbahn zurück hinunter zu Ihrem Ausgangspunkt.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 1 192 m
  2. 1 : km 2.22 - alt. 1 943 m
  3. 2 : km 4.71 - alt. 2 214 m
  4. 3 : km 8.31 - alt. 2 634 m - Aletsch-Aussichtsplattform
  5. 4 : km 9.51 - alt. 2 844 m - Gipfel
  6. S/Z : km 18.75 - alt. 1 193 m

Hinweise

Schweizer Bergwanderwege sind gut markiert, und es wurde ein Schwierigkeitsgrad-System eingeführt, das mit den Markierungen und Wegweisern übereinstimmt. Die folgende Übersetzung des Schwierigkeitsgrad-Systems stammt von http://www.hikr.org/post2984.html. Weitere Informationen zu Schweizer Wanderwegen finden Sie unter https://www.schweizmobil.ch/en/hiking-in...

T1 – Talwanderungen

Die Wege sind gut geräumt. Falls sie nach SAW-Standards markiert sind, erfolgt die Markierung in Gelb. Flach oder leicht ansteigend, keine Sturzgefahr. Anforderungen: Keine, Turnschuhe reichen aus. Die Orientierung ist auch ohne Karte problemlos möglich. Tourbeispiele: Männlichen – Kleine Scheidegg, Hüttenweg zur Jura-Hütte, Cabane Mont Raimeux, Strada Alta Leventina, Vermigel-Hütte.

T2 – Bergwanderungen

Wege mit durchgehend markierter Route. Falls nach SAW-Standards markiert: weiß-rot-weiß. Teilweise steil, Sturzgefahr möglich. Anforderungen: Manchmal ist Trittsicherheit erforderlich. Trekkingschuhe werden empfohlen. Grundlegende Orientierungsfähigkeiten. Tourbeispiele: Wildhornhütte, Bergseehütte, Täschhütte ab Täschalp, Passo Campolungo, Capanna Cristallina ab Ossasco.

T3 – Anspruchsvolle Bergwanderungen

Wege sind nicht immer erkennbar. Ausgesetzte Abschnitte können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Die Hände können zum Halten des Gleichgewichts benötigt werden. Falls der Weg markiert ist: weiß-rot-weiß. Kann ausgesetzte Abschnitte mit Sturzgefahr, Geröllhalden und wegloses, felsiges Gelände aufweisen. Anforderungen: Trittsicherheit, gutes Wanderschuhwerk. Mittlere Orientierungsfähigkeiten. Grundlegende Bergsteigererfahrung erforderlich. Tourbeispiele: Hohtürli, Sefinenfurgge, Fründenhütte, Grosser Mythen, Pizzo Centrale vom Gotthrab-Pass.

T4 – Alpine Wanderungen

Wegspuren sind nicht immer vorhanden. Einige Abschnitte erfordern den Einsatz der Hände. Falls Wege markiert sind: weiß-blau-weiß. Das Gelände ist relativ ausgesetz, mit kniffligen Grashängen, felsigem Gelände, einfachen Firnfeldern und schneefreien Gletscherabschnitten. Voraussetzungen: Stabile Wanderschuhe. Grundlegende Fähigkeit zur Geländeeinschätzung und gute Orientierungsfähigkeiten. Alpinistische Erfahrung erforderlich. Ein plötzlicher Wetterumschwung kann einen Rückzug erschweren. Tourenbeispiele: Forno-Hütte, Schreckhorn-Hütte, Dossen-Hütte, Mischabel-Hütte, Abschnitt Voralp-Hütte – Bergsee-Hütte, Vorder Glärnisch, Steghorn (Leiter), Piz Teri, Pass Casnile Sud.

T5 – Anspruchsvolle Bergtouren

Oft ohne Wege. Einige leichte Kletterabschnitte. Falls markiert: weiß-blau-weiß. Ausgesetzte, anspruchsvolle Geländeabschnitte, steiles, felsiges Gelände. Rutschgefahr auf Gletschern und Firnfeldern. Voraussetzungen: Kletterschuhe. Erfahrung im Beurteilen des Geländes und sehr gute Orientierungsfähigkeiten. Gute alpine Erfahrung auch in hochalpinen Gebieten. Grundkenntnisse im Umgang mit Eispickel und Seil. Tourbeispiele: Cabane Dent Blanche, Büttlasse, Salbit-Biwak, Sustenjoch-Nordflanke, Bristen, Pas Cacciabella.

T6 – Schwierige Bergtouren

Meist ohne Weg. Kletterpassagen bis zum Schwierigkeitsgrad II. Wege sind meist nicht markiert. Oft sehr ausgesetzt. Kniffliges, felsiges Gelände. Gletscher mit erhöhter Rutschgefahr. Voraussetzungen: Hervorragende Orientierungsfähigkeit. Fortgeschrittene alpine Erfahrung und gute Vertrautheit mit dem Umgang mit technischer Bergausrüstung. Tourenbeispiele: Niesengrat (Fromberghorn Nord), Glärnisch-Guppen-Grat, Via alta della Verzasca.

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