(S/Z) Die Tour startet am Schwimmbad und verläuft entlang der Wehra bis zum Storchensteg.
(1) Weiter geht es nach links am Sagenpfad hinauf zur Ruine Werrach. Von ihrem Pavillon aus zeigt sich das Weichbild Wehrs mit seinen Schlössern und Kirchen. Eine Wandtafel behandelt die Geschichte der Burg.
Es geht weiter geradeaus bis Speichhalde und am nächsten Querweg rechts, in eine Linkskurve und dann an der Gabelung rechts.
(2) Durch einen lichten Mischwald gelangt man zur Steinegghütte, mit 720 m der höchste Punkt der Tour. In der Nähe erinnert ein Gedenkstein an die Opfer einer Lawine. Sie zerstörte 1860 die Steinegghöfe. Der Weg führt dann weiter nach links und am Wegweiser "Ehemalige Steinegghöfe" rechts über den Fischgraben.
(3) Bald ist die Ruine Bärenfels erreicht. Bänke und eine Bronzetafel laden zum Verweilen ein. Vom Rundturm reicht die grandiose Aussicht bis zu den Alpen. Dann geht es hinunter, über die nächsten beiden Kreuzungen geradeaus und dann dem Weg in einer Linkskurve folgen.
(4) Am Riesebeneweg nach rechts und weiter bis zum Wegweiser "Riesenebene" und hier links.
(5) Es geht weiter zurück nach Wehr und am Fischmattweg rechts und an der Todtmooser Str. links, nächste rechts.
(6) Es geht an der Wolfgangskapelle und der Infostation über das Kloster Klingental vorbei. Nur noch 200 Meter, und der Ausgangspunkt ist wieder erreicht (S/Z).
Wegpunkte
S/Z : km 0 - alt. 365 m - Schwimmbad Wehr
1 : km 1.57 - alt. 405 m - Ruine Werrach
2 : km 4.58 - alt. 714 m - Steinegghütte
3 : km 5.46 - alt. 692 m - Ruine Bärenfels
4 : km 6.5 - alt. 544 m - Riesebeneweg
5 : km 7.75 - alt. 401 m - Fischmattweg
6 : km 8.04 - alt. 372 m - Wolfgangskapelle
S/Z : km 8.44 - alt. 365 m - Schwimmbad Wehr
Hinweise
Jubiläumsweg anläßlich 125 Jahre Schwarzwaldverein Wehr
Sagenpfad an der Burg Werrach: Toller Familienpfad für schöne Burgfräulein und starke Ritterknabben
Wehr besitzt zwei romantische Burgruinen. Kein Wunder! Hier Kämpfte einst Rudolf von Habsburg mit dem Baseler Bischof. Und hier stiftete der Minnesänger Walther von Klingen das Kloster Klingental.
Der 2-Burgen-Weg des Schwarzwaldvereins verbindet die stadtnahe Burg Werrach "Schlössle" mit der hoch über Wehr gelegenen Ruine Bärenfels. Bereits 1092 residierte Graf Adalgoz auf Burg Werrach. Es folgten die Freiherren von Klingen. 1256 gründete Walther das besagte Kloster. Wegen der Kämpfe wurde es 1274 nach Basel verlegt. Ein Adeliger erwarb die Klostergüter und baute um 1330 zu deren Sicherung eine Burg. Später wurde sie nach dem Basler Adelsgeschlecht Bärenfelser genannt. Die Aussicht von ihrem 700 Meter hoch gelegenen Rundturm ist grandios - auch wenn sich lang schon keine Feinde mehr nähern.
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