Start: Die Tour beginnt auf dem Volksfestplatz an der Arkau (der in der Regel als Großparkplatz zur Verfügung steht) oder an einem der vielen kleineren Parkplätze oder Parkhäuser in Bad Mergentheim.
(S/Z) Vom Parkplatz aus gehen wir ein Stück weiter geradeaus (Richtung Norden) und treffen an der Baumreihe auf einen Fuß- und Fahrradweg, an dem wir uns rechts halten. Wir folgen der Markierung Bad Mergentheimer Weg am Minigolf, der Tennishalle und dem Sportplatz vorbei immer geradeaus. Alsbald führt uns der gut ausgebaute Weg zwischen der Eisenbahnlinie auf der linken und der Tauber auf der rechten Seite aus Bad Mergentheim heraus über die Felder.
Bereits bald sind die ersten Häuser von Igersheim auf der linken Seite zu erkennen. Nach der Unterquerung der B19 treffen wir auf die Herrenwiesenstraße mit einem Möbelhaus an der Ecke. Hier gehen wir geradeaus (Markierung Bad Mergentheimer Weg) weiter an den Bahngleisen entlang.
(1) Dann erreichen wir die Gaststätte mit Biergarten Heckenwirt auf der linken Seite. Hinter der Gastwirtschaft kommen wir an die Bad Mergentheimer Straße.
Abstecher
Hier lohnt ein kurzer Abstecher von etwa 200 m nach links zur Bäckerei & Café Bamberger (über die Schienen geradeaus, Bad Mergentheimer Str. 13).
Ansonsten geht es nach rechts auf der Bad Mergentheimer Straße weiter. Hier wechselt die Markierung kurz auf den Rundwanderweg Igersheim 50. Wir überqueren die Tauber und biegen an der folgenden Kreuzung nach links auf die Straße Am Kitzberg ab.
(2) Gleich hinter dem ersten Haus geht ein schmaler (etwas versteckter) Pfad nach rechts ab (Beschildert mit Fußweg Burg Neuhaus). Dieser leitet uns auf einem etwas holprigen Weg über provisorische Stufen durch den Wald den Berghang empor zur Burg. Oben an der Zufahrtstraße angekommen folgen wir dieser nach links. Sie führt uns leicht bergauf nach einer Rechtskurve auf die Burg zu.
(3) Über eine Brücke gelangt man zum Eingangstor. Die Burg Neuhaus wurde im 13. Jahrhundert errichtet und befand sich im Besitz der Herren von Hohenlohe-Brauneck. Später kam sie zum Bistum Würzburg. Im 18. Jahrhundert residierte dort nach dem Wiederaufbau nach der Zerstörung im Bauernkrieg der Amtmann des Deutschen Ordens, bevor dessen Sitz nach Igersheim hinein verlegt wurde. Als Napoleon den Orden aufhob, diente die Burg zum Teil als Gefängis und war auch als sogenannte Folterburg berüchtigt. Heute ist der Besitz verpachtet. In der Vorburg werden die berühmten Trakehner-Pferde gezüchtet, die Kernburg ist aber frei zugänglich. Häufig finden hier auch Veranstaltungen wie Mittelaltermärkte statt.
Zurück nach der Besichtigung geht es wieder über die Brücke hinaus, dann aber nicht wie auf dem Hinweg links den Berg hinunter, sondern weiter geradeaus. Nach kurzer Strecke treffen wir wieder auf die Markierung Rundwanderweg Igersheim 50, den wir aber an der nächsten Gabelung nach rechts verlassen und an der folgenden Gabelung wieder den rechten Weg nehmen.
(4) Dieser führt uns durch das Naturschutzgebiet Neuhaus. Wir gehen immer geradeaus über die Felder und kommen nach etwa 1,5 km am Rand eines kleinen Wäldchens an, durch das wir geradeaus hindurchgehen. Am Ende des Waldes liegt auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz direkt an der B290. Wir gehen geradeaus weiter und halten uns auf dem asphaltierten Weg rechts neben der B290. Der Weg macht nach wenigen Metern einen Bogen nach rechts und führt zu den ersten Häusern am Ortsrand von Bad Mergentheim (auf der rechten Seite befindet sich der Friedhof). Dort führt er als Alemannenweg weiter Richtung Innenstadt. Wir folgen dem Straßenverlauf bis zur Maurus-Weber-Straße.
(5) Wir biegen links ab und gehen am Alten Friedhof von Bad Mergentheim vorbei bis zur Kaiserstraße, an der wir uns rechts halten. Am Ende des Friedhofsgeländes treffen wir auf die Würzburger Straße. Hier biegen wir nach links und gleich wieder rechts in die Wachbacher Straße. Diese führt uns direkt zum Marktplatz.
(6) Es geht vorbei am Alten Rathaus, in dem sich heute die Touristeninformation befindet.
(7) Dann gehen wir an den berühmten Zwillingshäusern rechts vorbei über den Ledermarkt. Links liegt das Münster St. Johannes, dahinter die kleine Kapelle St. Martin, die beide einen Besuch wert sind.
(8) An der folgenden Abzweigung gehen wir nach rechts und schauen direkt in den Innenhof des Johanniterhofes, in dem sich heute ein Seniorenheim und eine Gaststätte befinden. Der Gebäudekomplex ist einer der ältesten in Bad Mergentheim, erbaut wurde der fränkische Grafenhof wahrscheinlich im 12. Jahrhundert von den Hohenlohern, die diesen aber bald dem Johanniterorden schenkte. Wir halten uns vor dem Johanniterhof rechts durch den Pfarrgang.
(9) Am Ende des Pfarrgangs blicken wir direkt auf die historischen Mauern des Residenzschlosses Mergentheim. Über Jahrhunderte hinweg war das im Barock- und Renaissancestil erbaute Schloss die Residenz der Hochmeister des Deutschen Ordens. In der immer noch faszinierenden Anlage befindet sich heute ein Museum.
Um in die Anlage hineinzugelangen, gehen wir zunächst über die Münzgasse nach rechts und dann gleich über die Brücke durch das Portal hindurch. Um in den eigentlichen Schlosshof zu gelangen, gehen wir rechts und gleich wieder rechts. Im Innenhof befindet sich der Eingang zum Museum. Ein Blick in die Schlosskirche lohnt ebenfalls.
Wir gehen auf demselben Weg wieder zurück und halten uns hinter dem Durchgang links, dann rechts. Ringsum stehen die ehemaligen Wirtschaftsgebäude. Am Kopfende des Komplexes gehen wir durch den Durchgang hindurch und finden uns im Schlosspark und Kurpark Bad Mergentheims wieder. Wir biegen den zweiten Weg nach rechts ab (Markierung Panoramaweg Taubertal).
(10) Dann gehen wir rechts am Pavillion, dem Halbmondhäuschen, vorbei.
(11) Nach der Rechtskurve gehen wir links und vor dem Schlossteich rechts.
Auf der gegenüberliegenden Seite führt uns der Panoramaweg Taubertal nach rechts weiter. Wir folgen dem Verlauf bis zu einer T-Kreuzung und halten uns dort rechts.
(12) Hier lohnt ein kurzer Abstecher zum Schellenhäuschen, das im Stil eines Chinesischen Teehäuschens erbaut wurde. Wir gehen zurück und halten uns rechts. An der Kreuzung gehen wir nach links.
(13) Hinter der Japanischen Stele halten wir uns leicht rechts, um anschließend über die Brücke auf die andere Seite der Tauber zu wechseln. An der Gabelung gehen wir rechts, dann rechts und gleich wieder links. Hinter der Lavendelwiese auf der linken Seite wandern wir nach rechts weiter und halten uns links, um die Eisenbahnschienen zu passieren.
(14) Auf der linken Seite liegt das Café Amadeus, dahinter der Brunnentempel mit den Heilwässern sowie die Wandelhalle des Kurgartens. Wir biegen gleich hinter den Schienen bei nächster Gelegenheit (auf der Höhe des Cafés) nach rechts ab und gehen immer geradeaus. An einem Pavillion biegen wir nach links ab und nehmen auf der anderen Seite den Weg nach rechts und wieder rechts.
Vor dem Rosengarten, in dem sich die Karlsquelle befindet halten wir uns links, umrunden den Garten, indem wir uns rechts halten und treffen auf eine Straße (Erlenbachweg).
Hier biegen wir nach rechts ab, überqueren die Gleise und biegen bei nächster Gelegenheit nach rechts ab. An der T-Kreuzung geht es nach links (Markierung Panoramaweg Taubertal) weiter. In der Rechtskurve biegen wir nach links ab und unterqueren die Schwimmbadstraße.
(15) Dann kommen wir zur zweiten Quelle, der Paulsquelle, auf unserem Weg.
(S/Z) Links von der Paulsquelle erreichen wir wieder den Großparkplatz am Volksfestplatz (Arkau).