An den Hängen von La Om im Nationalpark Piatra Craiului

Nach der Durchquerung eines dichten Waldes erwarten euch herrliche Karstformationen: Felsbögen, Verwerfungen, Schluchten, Höhlen. Der Aufstieg im Wald ist steil und wird nach dem Verlassen des Waldes noch steiler, sodass an der Felswand Seile angebracht wurden. Diese anspruchsvolle Route, „La Zaplaz“ genannt, wurde 1886 eröffnet. Von oben erstreckt sich der Blick über das gesamte Tal vonZărneşti. Informationen zu Zugangsrechten und Sicherheit finden Sie weiter unten unter „Praktische Informationen“.

Details

Nr.100983488
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 10,38 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 6:10 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 1 127 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 123 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 1 967 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 855 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu gelangen, verlässtmanZărneştiin westlicher Richtung über die Straße 50A, fährt am Besucherzentrum (Centrul de Vizitare Parcul Național Piatra Craiului) vorbeiund fährt von dort aus etwa 9,4 km bis zum Ende der Straße, wo man am Straßenrand parken kann.

(S/Z) Auf dem Hauptweg etwa 300 Meter in Richtung Süden gehen, die Schranke am Eingang zum Nationalpark passieren (gebührenpflichtig). In einiger Entfernung am Fluss entlanggehen, bis links ein Wanderweg beginnt.

(1) Diesem folgen. Nachdem man den Weg verlassen hat, überquert man die Furt und beginnt den Aufstieg durch den Wald bis zu einer zweiten Furt.

(2) Nach der zweiten Furt verläuft der Weg in südöstlicher Richtung, immer noch im Wald, bis zur dritten Furt.

(3) Weiter in derselben Richtung bis zu einem Schild, das in einer Kurve nach Westen steht.

(4) Biegen Sie in die Richtung ab, die zur Berghütte „Refuge Spirla“ (15 Minuten) weist, und folgen Sie unter den Buchen dem Weg, der bis zur Berghütte steil ansteigt.

(5) Gehen Sie an der sehr einfachen und unbewachten Berghütte vorbei und nehmen Sie den Weg inmitten der Nadelbäume in Richtung Südosten bis zu einem neuen Schild, das eine Kreuzung in Richtung „La Om“ markiert.

(6) Nehmen Sie die ausgeschilderte Richtung „La Om 3 Stunden, schwieriger Weg“ nach Osten, links, und steigen Sie dann nach Süden in ein steiles Geröllfeld ein. Oben am Geröllfeld nehmen Sie einen Felsvorsprung, auf dem sich ein altes Schild mit der Aufschrift „La Zaplaz 1640 m“ und „La Om 2–2,5 Stunden“ befindet.

(7) Dem Felsvorsprung weiter in Richtung Osten folgen und oben die vier Kalksteinbögen in der Felswand betrachten. Am Ende des Felsvorsprungs nach rechts zum Fuß eines mit einem Seil gesicherten Kamms gehen.

(8) Nachdem man die fünfzehn Meter des Kamins erklommen hat, betrachtet man diesmal von oben die vier natürlichen Bögen. Weiter geht es den mit Seilen gesicherten Felswand hinauf, an den heiklen Stellen. Am Ende eines Abhangs führt der Weg in Richtung einer Schlucht.

(9) Gehen Sie zum oberen Ende der Schlucht und merken Sie sich die Passage für den Abstieg, damit Sie nicht direkt in die Schlucht hinabsteigen, sondern nach rechts abbiegen. Gehen Sie weiter in östlicher Richtung durch die Rinne bis zu einer Kammpassage zwischen zwei Schluchten, die einen kleinen Pass bildet.

(10) Steigen Sie gegenüber einer Höhle einige Meter wieder hinab und halten Sie sich rechts an der Felswand. Die Route führt weiter durch einen Kamin bis zum Beginn einer Wiese, wo das Gefälle flacher wird.

(11) Kehren Sie um und legen Sie die Strecke in umgekehrter Richtung zurück, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 858 m - Parkplatz am Straßenrand
  2. 1 : km 1.09 - alt. 900 m - Kreuzung zwischen Weg und Pfad sowie Furt
  3. 2 : km 1.69 - alt. 952 m - Zweite Furt
  4. 3 : km 2.32 - alt. 1 043 m - Dritte Furt
  5. 4 : km 3.43 - alt. 1 304 m - Schild in einer Kurve, das auf die Berghütte „Refuge Spirla“ hinweist
  6. 5 : km 3.8 - alt. 1 420 m - Spirla-Hütte
  7. 6 : km 4.36 - alt. 1 565 m - Abzweigung Richtung La Om
  8. 7 : km 4.74 - alt. 1 699 m - Altes Schild auf dem Felsvorsprung
  9. 8 : km 4.8 - alt. 1 738 m - Kamin mit Seil
  10. 9 : km 4.88 - alt. 1 772 m - Schlucht
  11. 10 : km 5.07 - alt. 1 934 m - Kleiner Pass
  12. 11 : km 5.21 - alt. 1 958 m - Hochgebirgswiese
  13. S/Z : km 10.38 - alt. 858 m - Parkplatz am Straßenrand

Hinweise

Für das Wandern in diesem Nationalpark ist eine Gebühr zu entrichten, die online oder an einem Automaten, der nur Bargeld akzeptiert, im Besucherzentrum bezahlt werden kann: Centrul de Vizitare al Parcului National Piatra Craiului, 1 km westlich von Zarnesti an der Straße DC50A. Zehn Lei, das sind etwa 2 Euro für 7 Tage im Jahr 2026. In diesem Zentrum kann man eine Karte des gesamten Parks im Maßstab 1:30.000 für 25 Lei im Jahr 2026 erwerben, die neben markierten Wanderwegen auch Mountainbike-Strecken und Informationen zur Umwelt enthält.

Auf der Strecke gibt es kein Trinkwasser. Ein Unterstand namens „Refugiul Spirla“ in Form einer Kuppel aus Glasfaser in Rot und Weiß bietet zwar Schutz, verfügt jedoch über keine weiteren Einrichtungen.

Ab dem Punkt (6) müssen Wanderer daran gewöhnt sein, sich mithilfe von Seilen fortzubewegen.

Zu Beginn der Strecke sind Schäferhunde anzutreffen, und es besteht die Möglichkeit, Bären zu begegnen: Man bemerkt Kratzspuren, Haare am Fuß der Bäume und Kot, insbesondere in der Nähe der Höhle am Punkt (10). Zu diesem Thema geben die Naturschutzbeauftragten folgende Ratschläge: Laut sprechen, Lärm machen, eine Pfeife oder ein Horn benutzen. Auf Schildern wird der Einsatz von Pfefferspray empfohlen, doch bei unseren Besuchen hatte kein Geschäft welches vorrätig.

Die beschriebene Route wurde Ende Juni 2026 begangen und war schneefrei, abgesehen von einigen leicht zu umgehenden Schneefeldern. Der Weg führt nicht bis zum Gipfel des La Om, da die geologischen Sehenswürdigkeiten oberhalb davon weniger spektakulär sind.

Die Markierung besteht aus einem weißen Quadrat, das von einer roten Linie durchzogen ist. Abgesehen von der Abzweigung (1) ist sie sehr gut sichtbar.

Auf dieser Strecke gibt es kaum Mobilfunkempfang, daher sollte man die Karte und die Route vor dem Aufbruch herunterladen. Wie immer in steilem Gelände ist die GPX-Route mit Vorsicht zu befolgen.

Einen Besuch wert

Es gibt auch einfachere Wanderungen, insbesondere eine Rundwanderung, die vom Punkt (6) aus in Richtung Süden führt.

Im Besucherzentrum gibt es einen Ausstellungsbereich, der die Ökosysteme des Nationalparks vorstellt; für Inhaber der 7-Tage-Parkgebühr ist der Eintritt kostenlos, ansonsten kostet er 5 Lei.

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Die Beschreibungen und GPX-Daten dieser Tour sind Eigentum des Autors/der Autorin. Bitte nicht ohne Genehmigung kopieren.