Anfahrt von Frankreich aus über den Col du Mont-Cenis, dann am See entlang in Richtung italienische Grenze, Parken am Staudamm auf dem kleinen Parkplatz links von der Straße am Beginn des Weges.
(S/Z) Vom Parkplatz aus nimmt man den Weg, um den ersten Bunker zu erreichen.
(1) Weiter geht es auf dem Weg bis zu einer Kreuzung.
(2) Man verlässt den Weg und biegt nach links ab. Nun folgt man der Höhenlinie und orientiert sich dabei an den Spuren der Kühe. Auf der linken Seite fällt die vollständig zerstörte ehemalige Batterie sofort ins Auge. Man gelangt wieder auf den Weg.
(3) Wir folgen dem Weg (in Richtung Südosten), der entlang der italienischen Grenze verläuft und zum Ort „Pierres Blanches“ führt.
(4) Hier nehmen wir den Weg, der nach links in Richtung „Baracon des Chamois“ abzweigt (das Schild liegt auf dem Boden). Es handelt sich um den alten Weg, der zum Aufstieg zu den Verteidigungsbunkern führte, die den Pass bewachten. Zwischen 2500 und 2700 m sieht man zahlreiche Edelweißblumen am Wegesrand (die man natürlich nicht pflücken darf, sondern nur mit den Augen genießen sollte...). Der Weg schlängelt sich sanft bergauf.
(5) Ab hier wird der Anstieg etwas steiler.
(6) Man kommt am letzten Bunker vorbei, und der Weg begleitet uns bis zu seinem Ende auf etwa 2900 m.
(7) Wir befinden uns in einer zu 100 % felsigen Welt, das ist das Hochgebirge. Der Hang ist steiler, wird den Rückweg aber nicht erschweren. Wir steigen auf rutschigem Geröll bergauf und folgen dabei den Spuren und Steinmännchen.
(8) Hier beginnt die Rinne, die zu den weniger kargen Hängen des Gipfels führt. Die Passage rechts beim Aufstieg scheint am häufigsten genutzt zu werden. Am Ausgang nehmen wir die Spur, die nach rechts abzweigt und unterhalb des Vorgipfels auf 3483 m Höhe verläuft. Man muss unbedingt auf der nordöstlichen Spur bleiben. Wir umgehen den Gipfel links, um zum Startpunkt des Nordgrats zu gelangen, der zur Pointe de Ronce führt. Die beiden Gipfelspitzen liegen hier nur wenige Meter voneinander entfernt.
(9) Auf dem Gipfel kann man die Landschaft endlos bewundern, sofern die hier üblichen Aufstiege der Wolken dies zulassen. Ein kleiner, einfacher Kletterabschnitt führt zum Fuß der höchsten der beiden Gipfel, den man unbedingt besteigen sollte, und man richtet sich auf, wie es Rebuffat auf dem Titelbild seines Buches „Die 100 schönsten Touren am Mont Blanc“ getan hat.
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg wie der Hinweg bis zur Piste.
(2) Ich habe mich entschieden, zur darunter liegenden Straße hinabzusteigen, um zum Parkplatz zu gelangen (S/Z).