Anfahrt:
Am Kreisverkehr am Ortseingang von Tarascon-sur-Ariège, von der N20 in Richtung Spanien kommend, biegen Sie rechts auf die D618 in Richtung Saurat ab. Vor Surbat biegen Sie links in Richtung Rabat (D223) ab. Durchqueren Sie Rabat-les-Trois-Seigneurs und folgen Sie, ohne die Brücke zu überqueren, der Richtung La Freyte. Durchqueren Sie La Freyte und gehen Sie 4 km weiter bis zum Ende der asphaltierten Straße. Parken Sie auf dem Parkplatz am Ufer des Ruisseau de la Courbière.
(S/Z) Am rechten Ende des Parkplatzes gehen Sie etwa zehn Meter bergauf, um zum Waldweg zu gelangen. Der Weg führt den Talweg hinauf, am linken Ufer des Ruisseau de la Courbière entlang.
(1) Hier beginnt die Rundwanderung. Gehen Sie geradeaus weiter, immer am linken Ufer des Baches entlang. Lassen Sie den Weg links liegen, der direkt zum Étang Bleu führt. Auf diesem Weg kommen Sie später zurück. Weiter vorne überqueren Sie eine Lichtung und gelangen zur Cabane d'Embanels.
(2) Die Hütte ist baufällig. Nur ein Teil davon ist noch in gutem Zustand. Gehen Sie an der Hütte vorbei.
Achtung! Zwei wichtige Hinweise:
- auf der IGN-Karte 2020 ist ein Waldweg eingezeichnet, der nicht begehbar ist.
- auf derselben Karte ist ein Bach aus dem Nordhang nicht verzeichnet.
Überqueren Sie diesen „Phantombach”, bleiben Sie jedoch auf der linken Seite des Baches Courbière. Der Hang wird schnell steiler, führt durch sehr schönes Unterholz und trifft auf den auf der Karte eingezeichneten Waldweg, der zur Cabane de la Coumeders führt (gut gepflegte Hütte, Möglichkeit zum Feuermachen und Kochen in einer Feuerstelle).
(3) Hinter der Hütte überqueren Sie den Bach zu Ihrer Linken, indem Sie ein wenig hinuntergehen, und finden einen zunächst kaum sichtbaren Weg. Dieser führt Sie in Richtung Nord/Nordwest bis zum Waldausgang auf etwa 1450 m Höhe.
(4) Markante Kurve am Waldrand, die zu einer schönen Lichtung auf der linken Seite unterhalb führt. Ziemlich schnell kehren Sie für etwa 300 m in den Wald zurück, bis zum nächsten Punkt.
(5) Sie befinden sich nun am Eingang des Kar, das Sie zum Col de Pourtanelle führt. Gehen Sie rechts abseits des Weges weiter in Richtung Talgrund und halten Sie sich dabei eher auf der rechten Seite der sumpfigen Hochebene (Richtung Nord/Nordwest).
(6) Überqueren Sie die wenigen Bäche (Richtung Westen). Dann gehen Sie in Richtung Pass und folgen Sie den wenigen Steinmännchen (Richtung Südwesten).
(7) Der Aufstieg wird steiler. Steinmännchen weisen den Weg zum Col de la Pourtanelle. Kurz vor dem Pass verschwinden die Steinmännchen und der Weg wird undeutlich. Setzen Sie den Aufstieg zum Pass fort, eher auf der linken Seite (Möglichkeit, Gämsen zu sehen). Ankunft am Col de Pourtanelle (schöne Aussicht auf der Westseite).
(8) Steigen Sie links die grasbewachsenen Hänge des breiten Grats hinauf (Richtung Süden). Auf der Westseite gibt es einen kleinen Pfad, etwa fünfzehn Meter unterhalb der Kammlinie. Weiter oben wird der Pfad deutlicher und nähert sich dem Kamm. Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg erreichen Sie die Ebene des Cap des Gragnots (großer Steinmann).
(9) Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es ohne Unterbrechung weiter bis zum Gipfel. Der bis dahin recht deutliche Pfad verliert sich im Laufe des Aufstiegs. Auf dem letzten Abschnitt muss man manchmal mit den Händen nachhelfen, um große Felsblöcke zu überwinden. Dieser Aufstieg auf den Kamm bietet nicht nur eine wunderschöne Aussicht, sondern auch die Möglichkeit, Adler zu beobachten (die während unserer Wanderung recht zahlreich waren). Erreichen Sie den Gipfel des Pic des Trois Seigneurs. Siehe Kapitel „Während der Wanderung oder in der Nähe”.
(11) Gehen Sie links über den Südostgrat hinunter und folgen Sie der gelben Markierung. Zunächst rechts vom Grat absteigen, um einen Felsvorsprung zu umgehen, und dann über einen kleinen, etwas luftigen Felsvorsprung wieder auf den Grat gelangen. Dieser erste, etwas steile Abschnitt erfordert den Einsatz der Hände, um die Felsblöcke zu überwinden. Am Pass angekommen, liegen alle Schwierigkeiten hinter uns. Gegenüber bis zum Gipfel des Pic de Crède aufsteigen.
(12) Folgen Sie weiter dem Kamm. Es gibt einige Stellen, an denen Sie sich mit den Händen abstützen müssen, die jedoch keine wirklichen Schwierigkeiten bereiten. Entlang des gesamten Kammwegs helfen Markierungen dabei, die schwierigsten Stellen zu umgehen. Während man sich dem Col de la Couillate nähert, kann man schöne Ausblicke auf die verschiedenen Seen genießen, die etwa 400 m tiefer liegen. Weiter geht es bergab bis zum tiefsten Punkt des Col de la Couillate.
(13) Gehen Sie links einen Pfad hinunter (Richtung Norden – gelbe Markierungen). So gelangen Sie zum Étang Bleu, dem Sie rechts bis zu seinem Überlauf folgen.
(14) Ohne ihn zu überqueren, folgen Sie einem gut sichtbaren Weg nach rechts (Richtung Osten). Nachdem Sie die Jasse de l'Étang Bleu überquert haben, führt der Weg in den Wald und zum Ruisseau de Barataus. Folgen Sie dem markierten und gut sichtbaren Weg, der schnell durch den Wald hinunterführt und sich dabei vom Bach entfernt.
Je nach Luftfeuchtigkeit ist Vorsicht geboten, da mit Moos bewachsene Steine rutschig sein können.
(15) Sie kommen auf eine breite Waldstraße, auf der Sie links hinuntergehen, um zur Brücke über den Bach Courbière zu gelangen.
(1) Biegen Sie rechts ab und folgen Sie dem Courbière bis zum Parkplatz (S/Z).
