Naafkopf über den Spitz von Malbun und zurück nach Steg

Auf dieser Strecke erreichen Sie den Naafkopf, den dritthöchsten Gipfel von Liechtenstein nach der Vorder Grauspitz und der Hinter Graupsitz Schwarzhorn. Es ist der über Wege am höchsten erreichbare Gipfel.
Der erste Teil ist leicht erreichbar über die Pfälzerhütte am Bettlerjoch. Ab dieser Hütte erfolgt der richtige Aufstieg auf den Naafkopf. Dieser 2. Teil der Strecke ist etwas für erfahrene Wanderer.

Details

Nr.24139287
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 17,08 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 7:25 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 874 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 578 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 530 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 281 m

Beschreibung der Wandertour

Parken Sie mit dem Auto am Sessellift von Malbun. Fahren Sie bis oben an die Bergstation oder nehmen Sie die ab Malbun ausgeschilderten Wege nach oben.
Anmerkung: Die Fahrt mit dem Sessellift kostet unter 10 CHF.

(S) Den Hauptweg gehen und dann den leicht ansteigenden Weg links. Dann gelangt man zum Chalbergrad.

(1) Weitergehen, dann gelangt man ganz leicht zum Firn an der Kreuzung des Spitz. Gegenüber der Richtung des Spitz.

(2) Hinter dem Firm befindet sich der Spitz. Links den Anstieg bis zur Antenne des Spitz vornehmen. Achtung, obwohl man schnell ist, erfolgt der Hin- und Rückweg über einen wenig befestigten Pfad und erfordert gutes Schuhwerk.
Auf dem Rückweg links weitergehen auf dem vorherigen Weg bis zum Gipfel und zum Kreuz von Augstenberg.

(3) Anschließend auf der anderen Seite absteigen und für einen kurzen Moment die österreichische Grenze überqueren. An der Wegkreuzung rechts gehen und die Grenze überqueren. Ab hier und bis zur Hütte führt der Weg praktisch an der Grenze entlang. Grenzsteine dienen als Wegweiser. Sie gelangen zur Pfälzerhütte unterhalb des Bettlerjochs.

(4) Beginnen Sie gegenüber mit dem Aufstieg auf den Naafkopf. Achtung: Dieser Aufstieg ist erfahrenen Wanderern vorbehalten, da der Weg sehr eng ist und der Gipfel steil. Sie kommen auf dem Naafkopf an. „Hier genießen Sie einen sehr schönen Ausblick auf die Grauspitz-Gipfel und die Umgebung. Da diese Gipfel oft wolkenverhangen sind, warten Sie ab, bis es aufklart, es lohnt sich.“

(5) Der Abstieg erfolgt in umgekehrter Richtung über denselben Weg. Sie gelangen wieder an die Hütte.

(4) Gehen Sie links den breiten Geländeweg, der auch für Mountainbikes und Geländewagen vorgesehen ist. Es ist der Weg Pfälzerhütte - Gritsch - Sueka. Sie gelangen zu einem kleinen Pass.

(6) Biegen Sie rechts ab, quasi 180° und gehen Sie weiter bis zum Bauernhof weiter unten unterhalb eines Kreuzes. Sie passieren den Ort Gritsch, gehen auf demselben Weg weiter, überqueren einmal den Bach, dann ein zweites Mal und gehen weiter auf dem Weg rechts am Bachlauf entlang. Dann gehen Sie den Weg Kurhaus - Steg - Rappenstein. Sie erreichen das Gasthaus des Ortes Valuna.

(7) Gehen Sie am Gasthaus vorbei, überqueren Sie anschließend eine der Brücken und gehen Sie auf die andere Seite. Sie gelangen zu mehreren Wasserbecken.

(8) Weitergehen bis zur Bushaltestelle von Steg.

(Z) Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
- mit dem Bus zurück zum Parkplatz am Sessellift Malbun fahren,
- auf der Straße in Richtung Malbun gehen (etwa 1 Stunde).

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 1 985 m - Abfahrt am oberen Ende des Sessellifts
  2. 1 : km 1.62 - alt. 2 062 m - Chalbergrad
  3. 2 : km 1.98 - alt. 2 150 m - Neve
  4. 3 : km 3.31 - alt. 2 347 m - Augstenberg
  5. 4 : km 4.78 - alt. 2 104 m - Zuflucht
  6. 5 : km 6.38 - alt. 2 529 m - Naafkopf
  7. 6 : km 8.84 - alt. 2 044 m - Kleiner Kragen
  8. 7 : km 13.56 - alt. 1 416 m - Restaurant
  9. 8 : km 16.01 - alt. 1 321 m - Becken
  10. Z : km 17.08 - alt. 1 281 m - Ankunft Bushaltestelle

Hinweise

Auf diesem Weg können Sie den den Naafkopf, den dritthöchsten Gipfel von Liechtenstein nach dem Vorder Grauspitz und dem Hinter Grauspitz Schwarzhorn erreichen. Es handelt sich um den höchsten, über Wege erreichbaren Gipfel, ohne klettern zu müssen. Auf dem Gipfel hat man einen herrlichen Ausblick auf die Grauspitz-Gipfel, wenn es nicht gerade wolkig ist. Außerdem liegt der Naafkopf an einem Dreiländereck, nämlich an den Grenzen zwischen Österreich, Schweiz und Liechtenstein.
Die Wanderung führt lange an der österreichisch-liechtensteinischen Grenze entlang. Somit können Sie mal in Österreich, mal in Liechtenstein wandern und die Grauspitz-Gipfel vom Schweizerischen Teil des Naafkopfs bewundern.
Der erste Teil der Wanderung ist einfach bis zur Pfälzerhütte LAV am Bettlerjoch auf der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich zu erreichen. Ab dieser Hütte erfolgt der eigentliche Anstieg zum Naafkopf. Dieser zweite Teil des Wegs ist erfahrenen Wanderern vorbehalten. Die Rückkehr von der Hütte bis nach Steg ist gut erreichbar; es handelt sich um einen Waldweg.
Auf der Strecke gibt es keine Wasserstellen. Es gibt lediglich eine Hütte vor dem Naafkopf.

Ein wenig Kultur:
In Liechtenstein gibt es zwei Skistationen: eine für Abfahrtski, die andere für Langlauf. Malbun ist die Station für Abfahrtski. Es gibt etwa 23 Pistenkilometer. Malbun ist auch des Ziel des Bergmarathons von Liechtenstein, der jährlich im Juni stattfindet.
Hier sind die Namen der Gipfel ganz besonders. Bei Spitz handelt es sich um eine Bergspitze, einen Gipfel. Grauspitz sind Gipfel auf einer Höhe, auf der kein Gras wächst, sondern nur Steine, daher ist alles grau.
Wenn Sie die Karte oder die Schilder um Sie herum anschauen, sehen Sie vielleicht eine Gipfelbezeichnung, die auf „horn“ endet. Andere Gipfel enden auf „berg“.
Beim Bettlerjoch, wo sich die Hütte befindet, kann man vermuten, dass es eine Verbindung zum Gipfel und der Hütte selbst gibt.
Beim Naafkopf handelt es sich wohl um den Kopf von Naaf; allerdings weiß man nicht, wer dieser Naaf ist.
Bei dem Ort Steg handelt es sich wohl um einen Übergang zwischen dem unteren Tal oder dem Herzen der Gegend und Malbun.
Was die Flora und Fauna angeht, so trifft man oft auf Murmeltiere oder man hört sie pfeifen. Es gibt viele Krokusse.

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