ACHTUNG: Für diesen Weg ist es notwendig, im Vorfeld ein Ticket für den Baumwipfelpfad zu kaufen (Kombi-Ticket Seilbahn und Baumwipfelpfad gibt es an der Talstation der Burgberg-Seilbahn zu kaufen). Alternativroute ohne Baumwipfelpfad ist ebenfalls beschrieben.
Die Wanderung startet auf dem Großparkplatz an der Nordhäuser Straße in Bad Harzburg (etwa in Höhe der Hausnummer 5, gegenüber dem Hotel Seela).
In wenigen Gehminunten liegt eine Haltestelle der Buslinie 820 (Bad Harzburg-Braunlage). Von Braunschweig, Hannover und Göttingen aus fahren Züge nach Bad Harzburg.
(S/Z) Vom Großparkplatz aus führt an der nordwestlichen Ecke (in Richtung Stadtmitte auf der linken Seite) ein Weg unter den Bäumen am Waldrand an den Häusern auf der rechten Seite vorbei. Hinter den Häusern folgen wir der Gabelung nach rechts, die uns zur Nordhäuser Straße führt. Wir biegen nach links ab und halten uns nach gut 150 m schräg links.
(1) Hinter dem Parkplatz treffen wir auf die Talstation der Burgberg-Seilbahn, mit der wir hinauf zur Burgruine fahren. (Man kommt natürlich auch zu Fuß auf den Burgberg hinauf).
(2) Oben auf dem Großen Burgberg angekommen halten wir uns zunächst kurz rechts und gehen wenige Meter später an Statue des germanischen Gottes Krodo durch den Brückenbogen nach links. Die Brücke wurde 1902 errichtet und überspannt den darunterliegenden Abschnittsgraben der ehemaligen Burganlage.
(3) Von der ehemaligen Burg Harzburg steht heute nicht mehr viel. Ihre Reste sind auf der rechten Seite des Plateaus noch zu erkennen. Wir gehen nach einer kurzen Besichtigung vor der Gaststätte nach links.
(4) Auf der anderen Seite ist bereits die stattliche Canossasäule hinter der Harzsagenhalle auf der linken Seite zu erkennen. Der 19 Meter hohe Obelisk wurde im Jahr 1877 errichtet, nachdem sich der Reichskanzler Bismarck bei einem Streit mit dem Papst weigerte, sich reumütig zu dessen damaligen Wohnort Canossa zu begeben (seitdem spricht man von dem sogenannten "Gang nach Canossa", wenn jemand sich selbst erniedrigt, um Reue zu zeigen). Von der Canossasäule aus gehen wir ein Stückchen den Weg zurück und biegen dann bei nächster Gelegenheit nach rechts ab.
(5) Der Weg umrundet die Canossasäule und führt leicht unterhalb des Plateaus um den Großen Burgberg herum, um dann auf der anderen Seite am Antoniusplatz auf eine etwas unübersichtliche Sternkreuzung zu treffen. Hier gilt es aufzupassen, den richtigen Abzweig zu finden. Wir nehmen von den vier Wegen den zweiten von rechts (Kaiserweg) und folgen ihm immer geradeaus durch den Wald.
(6) In unmittelbarer Nähe des Antoniusplatzes befindet sich auch der Startpunkt für die BaumSchwebeBahn, mit der man schwebend bis zum oberen Eingang des Baumwipfelpfades gelangt.
(7) Nach etwa 600 Meter kommen wir an einer weiteren Sternkreuzung an, der sogenannten Säperstelle. In unmittelbarer Umgebung liegen etwas versteckt auf der linken Seite die Bernhard-Everling-Hütte und rechts der Sachsenbrunnen. Wir überqueren die Kreuzung geradeaus.
Die Luchstour führt uns auf dem Harzklubweg 20E zunächst geradeaus durch den Wald, beim Stübchenbach macht sie einen Schwenk nach links und führt uns leicht bergauf weiter. Wir überqueren den Kleinen Spukebach und wenig später den Großen Spukenbach, hinter dem der Rundweg eine Schleife zieht (ausgedehnter Bogen nach rechts).
(8) Am Ende ist über einen kurzen Abstecher nach links das Kreuz des deutschen Ostens zu erreichen.
Wir folgen dem Wegverlauf weiter durch den Wald. Nach einer Linkskurve kommen wir an eine Kreuzung, an der wir uns rechts halten. Nach einer weiten Linkskurve gehen wir an der Gabelung links (Harzklubweg 20F) und folgen dessen Wegverlauf, der sich weiter durch den Wald schlängelt. An der T-Kreuzung biegen wir nach rechts ab.
(9) Wir befinden uns jetzt schon am hinteren Ende des Luchsgeheges. Wenn wir uns nun immer links halten, gelangen wir zum Beobachtungsturm aus Holz, von dem man einen guten Überblick über das Gehege hat. Die Luchse sind dank eines umfangreichen Wiederansiedlungsprojektes schon seit vielen Jahren wieder heimisch im Harz. Da man die scheuen Tiere aber in der Natur nur sehr selten antrifft, ist hier ein Luchs-Schaugehege eingerichtet. Mittwochs und samstags finden (zur Zeit) um 14:30 Uhr Fütterungen statt (keine Anmeldung notwendig, Eintritt frei).
(10) Geht man den Weg an den Schaugehegen vorbei, gelangt man hinter einem schmalen Durchlass im Felsen zur Waldgaststätte Rabenklippe. Auf die Rabenklippe, nach der die Gaststätte benannt ist, hat man von der Terrasse aus einen wunderbaren Ausblick.
Zurück geht es wieder an den Luchsgehegen vorbei. Am Aussichtsturm halten wir uns links (Harzklubweg 20A). Etwa 20 m hinter einer Kreuzung biegen wir nach leicht rechts auf den schmalen Pfad, der uns immer am Kaltentalswasser, einem kleinen Bach, entlang bergab führt. Dazu überqueren wir die nächste Kreuzung geradeaus und biegen an der nächsten Kreuzung nach etwa 1 km zuächst leicht nach links ab, um uns dann gleich wieder nach rechts zu wenden, um weiter am Bach entlangzulaufen.
(11) Um zum Baumwipfelpfad zu gelangen, müssen wir uns nach etwa 900 m vom Pfad am Kaltentalswasser nach rechts abwenden und den breiten Forstweg überqueren.
(12) Der Weg wendet sich nach links und wir erkennen nach etwa 100 m auf der linken Seite den Eingang zum Baumwipfelpfad.
Wer kein Ticket für den Baumwipfelpfad an der Talstation gekauft hat, kann weiter am Bach entlang ins Tal wandern (nach etwa 500 m biegt rechts der Weg auf die Nordhäuserstraße ab, dann geht es nach rechts zurück zum Parkplatz).
Der Baumwipfelpfad führt uns durch die luftigen Baumgipfel zum Aussichtsturm und auf der anderen Seite wieder hinaus (hier gibt es auch Toiletten). Hinter dem Haus am Eingang biegen wir nach links ab und gelangen bald an die Nordhäuser Straße. Wir überqueren die Nordhäuser Straße über die Fußgängerbrücke und kommen an einer asphaltierten Straße an. Diese überqueren wir und gehen auf der anderen Seite geradeaus.
(13) Der Weg führt an der Sole-Therme vorbei. Hinter ihr biegen wir nach links ab, kommen an der Eisbahn vorbei und treffen auf die Straße Am Schwimmbad. Dieser folgen wir nach rechts und gehen immer am Waldrand entlang geradeaus.
(S/Z) Dort, wo sich der Weg hinter den letzten Häusern am Waldrand gabelt, gehen wir links und kommen nach wenigen Metern wieder am Großparkplatz an.