Der antike Durchgang von Chalamont

Diese Rundwanderung um Chalamont führt Sie zu einer bemerkenswerten historischen Stätte: dem antiken Durchgang von Chalamont, wo die in den Fels gegrabenen Spurrillen an den Durchgang der Fuhrwerke von einst erinnern. Die Route wechselt zwischen Waldwegen, wilderen Pfaden und Lichtungen, die schöne Ausblicke auf den Mont Poupet, das Tal und das Plateau von Boujailles bieten.

Details

Nr.85755243
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 6,11 km
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    Durchschnittliche Dauer: 2:15 Std. 
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    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 181 m
  • ↘
    Abstieg: - 181 m

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    Höchster Punkt: 894 m
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    Niedrigster Punkt: 732 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Parkplatz: Folgen Sie der D49 nach Villers-sous-Chalamont über 2,6 km und biegen Sie dann rechts in eine kleine Straße ein (auf Höhe der Schilder Boujailles, Villers, route des Sapins), die Sie zu einem Schild „Passage antique de Chalamont” an der Kreuzung mit einem Schotterweg (Promenade de Chalamont) führt.

(S/Z) Gehen Sie rechts den Schotterweg hinunter und Sie kommen schnell zu einer Weggabelung auf Höhe eines Pfostens mit rotem Dach. Folgen Sie rechts dem Schotterweg. An der nächsten Weggabelung biegen Sie ganz links in einen neuen Schotterweg ein, um zu einer asphaltierten Straße zu gelangen.

(1) Gehen Sie etwa 50 Meter nach links bergauf und biegen Sie dann links in den halb gepflasterten, halb grasbewachsenen Weg ein, um den bewaldeten Hang hinaufzusteigen. Oben angekommen, lassen Sie einen nach rechts absteigenden Weg links liegen und gelangen so zur asphaltierten Route des Sapins.

(2) Gehen Sie rechts weiter, vorbei an einer abgeholzten Fläche, die Ihnen einen Blick auf den Mont Poupet und das Tal bietet. Lassen Sie links das Schild „Chemin Neuf” liegen, das zum nahe gelegenen Belvédère de la Roche mit Bank und Picknicktisch hinunterführt (kleiner Pfad auf der rechten Seite).

(3) Kehren Sie etwa 200 m zurück, ohne ganz zum Chemin Neuf zurückzukehren, und nehmen Sie den schönen grasbewachsenen Waldweg auf der rechten Seite, der an Picknicktischen vorbeiführt, um zu einer kleinen Lichtung zu gelangen.

(4) Gehen Sie nach rechts zu einem weiteren Tisch und begeben Sie sich ohne Bedenken auf den etwas zugewachsenen Weg, der etwa hundert Meter lang ist. Wenn er unpassierbar wird, kreuzt er einen gut markierten, ansteigenden Pfad (Trail 5).

(5) Steigen Sie links diesen Pfad hinauf, um zu einem grob geschotterten Weg zu gelangen. Folgen Sie diesem Feldweg geradeaus, der bald nach links abbiegt. Wenn er bergab führt, achten Sie auf der rechten Seite auf das kleine Schild, das den Pfad zu einem Aussichtspunkt auf dem Plateau von Boujailles anzeigt.

(6) Gehen Sie weiter, bis Sie den gut befestigten Weg Promenade de Chalamont (Schild) erreichen. Halten Sie sich rechts, lassen Sie bald einen Weg auf der rechten Seite liegen und gehen Sie bis zu einem Pfad, der links zwischen zwei Betonpfosten (Schild „Passage antique”) in den Wald hinaufführt, um zu diesem schönen Durchgang zu gelangen, wo alte Wagen tiefe Spuren in den Felsen gegraben haben.

(7) Gehen Sie auf die andere Seite und steigen Sie hinunter zum gepflasterten Weg der Promenade de Chalamont, folgen Sie dem Weg weiter hinunter bis zum Parkplatz (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 823 m - Parkplatz der Passage antique
  2. 1 : km 1.43 - alt. 732 m - Combe à la Rose
  3. 2 : km 2.05 - alt. 805 m - Route des Sapins
  4. 3 : km 2.83 - alt. 805 m - Aussichtspunkt La Roche
  5. 4 : km 3.19 - alt. 829 m - Rastplatz Chemin Neuf
  6. 5 : km 3.36 - alt. 833 m - Trail-Strecke Nr. 5
  7. 6 : km 4.21 - alt. 888 m - Aussichtspunkt auf Boujailles
  8. 7 : km 5.66 - alt. 873 m - Antiker Durchgang von Chalamont
  9. S/Z : km 6.11 - alt. 823 m - Parkplatz der Passage antique

Einen Besuch wert

Der Passage antique de Chalamont ist ein schmaler, in den Fels gehauener Korridor, der durch den jahrhundertelangen Verkehr von Wagen entstanden ist. Er wird bereits im 13. Jahrhundert als Mautstelle erwähnt und zeugt von der strategischen Bedeutung dieser Route, die die Hochebenen des Jura verbindet. Noch heute sind die tiefen Spurrillen der Räder sowie Einrichtungen wie Kerben für Türen oder Stufen für Zugtiere zu erkennen. Diese einzigartige Stätte zwischen mittelalterlicher Geschichte und dem Erbe alter Verkehrswege bietet einen Einblick in die Erinnerung an die Wege von einst.

Es ist nicht mit Sicherheit bekannt, ob der Durchgang tatsächlich aus der Römerzeit stammt oder ob er vor allem seit dem Mittelalter genutzt wurde. Manche nennen ihn „antike Straße”, aber die Beweise für einen römischen Ursprung bleiben ungewiss.

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