Kalkstein und Pflanzen in Montjean-sur-Loire

Der Startpunkt des Spaziergangs befindet sich im Herzen des Kalkbrenner-Weilers Châteaupanne, nur wenige Schritte vom Priorat und seiner Kapelle entfernt. Lassen Sie sich zunächst vom beruhigenden Rauschen des Ruisseau des Moulins leiten, bevor Sie etwas an Höhe gewinnen. Beim Aufstieg auf den Hügel bietet sich Ihnen ein einzigartiges Naturschauspiel: die Überreste des ältesten Holzes der Welt, das Ballett der wilden Orchideen und, sobald die schönen Tage kommen, die prächtige Blüte der Sonnenröschen.

Details

Nr.97552436
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 3,53 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 1:05 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 29 m
  • ↘
    Abstieg: - 29 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 48 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 12 m

Beschreibung der Wandertour

Startpunkt ist der Kalkbrenner-Weiler Châteaupanne, nur einen Katzensprung vom Priorat und seiner Kapelle entfernt.

(S/Z) Gehen Sie in Richtung Kapelle und nehmen Sie dann den Weg links. Auf diesem Weg können Sie die Atmosphäre des Tals genießen, in das die Loire bei Hochwasser überläuft, und den berühmten Kalksteinhügel umgehen.

(1) Folgen Sie anschließend dem Ruisseau des Moulins auf der linken Seite, wo Biber kleine Dämme errichten. Die wenig bekannte Glattulme ist an seinen Ufern sehr verbreitet.

(2) Verpassen Sie nach 500 Metern auf der linken Seite nicht den steilen Pfad, der den Hügel hinaufführt. Von dort genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf den Steinbruch, der wie ein Vulkankrater aussieht. Hier begegnen Sie dem ältesten Baum der Welt, dem „Armoricaphyton chateaupannense“, dessen ehrwürdiges Alter mehr als 400 Millionen Jahre beträgt. Zu Ihren Füßen nutzen botanische Schätze die Kalksteinaufschlüsse, um zu blühen: Orchideen im Frühling, Sonnenröschen im Sommer… Sie gelangen dann an eine Kreuzung.

(3) Gehen Sie geradeaus weiter und dann an der nächsten Weggabelung wieder geradeaus.

(4) An der Weggabelung gehen Sie rechts hinunter in Richtung des Weilers Maison Blanche. Sie genießen die friedlichere Landschaft des Loire-Tals, die durch von Schafen gepflegte Wiesen, terrassenförmig angelegte Weiler und die imposanten Ruinen der Kalköfen geprägt ist. Die Grüne Eidechse und die Blaue Heuschrecke (Oedipodes) haben die ehemaligen Uferböschungen der Loire erobert, steinige und sonnige Lebensräume, die einst der Kalkindustrie gewidmet waren.

(5) Schließlich finden Sie die wilde und frische Atmosphäre des Weges „Chemin du Ruisseau des Moulins“ wieder, der reich an Moosen und Farnen ist und den Sie hinaufgehen, bis Sie die Kreuzung mit dem steilen Pfad erreichen.

(2) Gehen Sie geradeaus weiter und kehren Sie auf demselben Weg zurück bis zum Kalkbrenner-Weiler Châteaupanne (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 19 m - Weiler Châteaupanne
  2. 1 : km 0.35 - alt. 15 m - Ruisseau des Moulins
  3. 2 : km 0.86 - alt. 12 m - Kreuzung der Schleife
  4. 3 : km 1.42 - alt. 44 m - Kreuzung
  5. 4 : km 1.83 - alt. 44 m - Abstieg zur Maison Blanche
  6. 5 : km 2.28 - alt. 16 m - Ruisseau des Moulins
  7. S/Z : km 3.53 - alt. 19 m - Weiler Châteaupanne

Einen Besuch wert

Kapelle Saint-Aubin de Châteaupanne: Diese Kapelle aus dem11. Jahrhundert, die unter Denkmalschutz steht, ist charakteristisch für die romanische Kunst der Region Anjou.

Kapelle Saint-Méen: Sie war zu Beginn des20. Jahrhunderts ein bedeutender Wallfahrtsort. Der Heilige Méen soll 565 auf seiner Durchreise in Châteaupanne mehrere Wunder mit dem Wasser eines der Göttin Maïa gewidmeten Brunnens vollbracht haben, der später „Méen“ genannt wurde. So verbreitete sich der Volksglaube, und Kranke begaben sich zum Brunnen, um den Heiligen Méen gegen die Krätze anzurufen.

Das älteste Holz der Welt: Wer hätte gedacht, dass ein so kleines Stück Holz die Wissenschaft auf den Kopf stellen würde? Hier, im Anjou, im Herzen des Steinbruchs von Châteaupanne, haben Paläobotaniker Fragmente von kaum zwei Millimetern Größe entdeckt. Dieser liliputische Schatz ist jedoch ein Gigant der Geschichte: Mit einem Alter von 407 Millionen Jahren handelt es sich um das älteste Holz der Welt, das jemals entdeckt wurde.

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