Wanderung suchen: Kirchberg
Natur- und Bergbaulehrpfad "Zum Hohen Forst"
Die Wanderung auf dem Natur- und Bergbaulehrpfad führt Sie zum Welterbe-Bestandteil "Hoher Forst" der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und ist sehr gut mit Informationstafeln beschildert.
Schneeberg-Neustädtler Bergbaulehrpfad
Alles kommt vom Bergbau her! – Dieser Leitspruch prägt die Bergstadt Schneeberg. Hier vereinen sich Natur, Geologie, Geschichte und Welterbe.
Reiche Silberfunde führten ab 1471 zur Entstehung der Bergstadt Schneeberg. Nach dem Rückgang des Silberbergbaus erlangte ab dem 16. Jahrhundert das ertragsreiche Kobalterzvorkommen weltweite Bedeutung. Vom 16. bis 19. Jahrhundert war das Schneeberger Revier weltweit größter und bedeutendster Fundort für Kobalterze. Das aus dem Erz gewonnene und beliebte Kobaltblau fand Verwendung auf Keramik, Porzellan und bei der Glasgestaltung. Auch die liebevoll verzierten barocken Gebäude sind Zeugen dieser Zeit.
Aus der Zeit des historischen Bergbaus in Schneeberg sind vor allem im Neustädtel viele wertvolle Sachzeugen erhalten geblieben. Bereits 1978 wurde die einzigartige Landschaft, geprägt vom Bergbau, unter Denkmalschutz gestellt. Seit 06. Juli 2019 zählt zudem die Montanlandschaft Schneeberg zum UNESCO-Welterbe "Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří".
Bad Schlemas Bergbau- und Sanierungslehrpfad Terrainkurweg 7
Alles kommt vom Bergwerk her! Auf dem Bergbau- und Sanierungslehrpfad erleben Besucher die enge Verbindung zwischen Mensch und Bergbau. Naturfreunde und Geschichtsinteressierte kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten.
Gerstenberg Rundweg - Kanadagefühl im Erzgebirge
Waldidylle, Wasserblick und Weltkulturerbe
Diese leichte Rundwanderung startet am Wanderparkplatz nahe der Talsperre Eibenstock, der größten Trinkwassertalsperre Sachsens. Ein breiter Waldweg führt angenehm um den Gerstenberg. An der ersten Kreuzung hält man sich links und folgt dem Hauptweg durch dichte Nadelwälder.
Immer wieder öffnet sich der Blick auf die Talsperre, während Infotafeln Wissenswertes zu Natur und Region vermitteln. Etwa auf halber Strecke lohnt ein Abstecher zur Staumauer. Der gut ausgebaute Weg führt zu beeindruckenden Ausblicken, zudem kann hier kostenlos Trinkwasser aufgefüllt werden.
Zurück auf der Route lädt ein Rastplatz mit Blick aufs Wasser zum Verweilen ein. Die ruhige Umgebung erinnert an nordische Landschaften. Im weiteren Verlauf zeigen sich Spuren des historischen Zinnbergbaus.
Die Tour endet am Ausgangspunkt und verbindet Natur, Wissen und Geschichte.
Auf dem Köhlerlehrpfad rund um Sosa
Die Rundwanderung führt auf dem Köhlerweg rund um Sosa und bietet herrliche Ausblicke auf das Köhlerdorf.
Bis in die heutige Zeit kann in Sosa eine der ältesten Handwerkstechniken der Menschheit hautnah erlebt werden. Die Rundwanderung auf dem Köhlerweg um Sosa führt entlang historischer Meilerstätten und bietet herrliche Panoramaaussichten auf das idyllisch gelegene Köhlerdorf. Unterwegs kann dem letzten gewerblichen Köhler des Erzgebirges bei seinem rußigen Handwerk über die Schulter geschaut werden. In der Nähe des großen Parkplatzes an der Talsperre befindet sich der ehemalige Steinbruch für die Bruchsteine der Staumauer der Talsperre Sosa aus den Jahren 1949-1952, in welchem sich später ebenfalls eine Köhlerei befand und wo derzeit eine Schauköhlerei entsteht.
Beeindruckend ist außerdem ein Besuch der Staumauer der Talsperre Sosa, von wo aus sich ein imposanter Ausblick über das Wasser bis hin zum Auersberg oder auch tief in das wildromantische Felsental des Höllengrundes ergibt.
Fernblicke garantiert - auf EB und E3 zwischen Lauter und Schwarzenberg
Die anspruchsvolle Wanderung verläuft auf E3 und EB und bietet immer wieder wunderschöne Blicke über die Mittelgebirgslandschaft.
Diese abwechslungsreiche Wanderung verbindet weite Ausblicke, stille Waldwege und Kultur im Erzgebirge. Start ist in Lauter nahe dem Freibad auf dem Fernwanderweg E3 bis zum Danelchristelgut.Dort den Abzweig zum Aussichtspunkt Sachsenstein mit seinem beeindruckendem Panorama nehmen.Vorbei an Conradswiese und der Berggaststätte Morgenleithe folgt ein langer Abschnitt durch den dichten Erzgebirgswald.Später führt die Route über Antonsthal mit der historischen Silberwäsche Richtung Schwarzenberg. Neben weiteren faszinierenden Weitblicken wartet ein Abstecher zur berühmten Waldbühne.Über das Griesetal und die neunstämmige Buche geht es zurück zum Ausgangspunkt.
Auf dem E3 zum Sachsenstein bei Lauter
Die aussichtsreiche Rundwanderung verläuft größtenteils entlang des E3 und startet in Lauter nahe dem Freibad. Durch eine Kleingartenanlage führt der Weg ins idyllische Griesetal, begleitet vom Plätschern eines Bachs. Vorbei an einer ehemaligen Skisprunganlage und Weiden geht es in den Wald und stetig bergauf.
Am Waldrand lohnt ein kurzer Abstecher zur ehemaligen neunstämmigen Buche. Danach verläuft der Weg durch Wald und Lichtungen, bevor er erneut ansteigt. Ein Teich markiert die Abzweigung zum Waldschulheim Conradswiese. Kurz darauf führt die Route zum Aussichtspunkt Sachsenstein mit weitem Blick über das Erzgebirge.
Über das Danelchristelgut mit Einkehrmöglichkeit geht es mit schönen Ausblicken bergab zurück nach Lauter. Die Strecke ist nicht durchgehend markiert, daher empfiehlt sich die Nutzung der digitalen Route.
Waldpfade und Wasserblicke in Carlsfeld
Kammweg, Waldpfade und Stauseepanorama erleben
In den stillen Wäldern des westlichen Erzgebirges liegt Weitersglashütte – Startpunkt dieser naturnahen Rundwanderung. Von der Wendeschleife führt der Weg durchs Dorf zum Kammweg Erzgebirge-Vogtland, dem man nach links folgt.
Zunächst verläuft die Route idyllisch am Waldrand, später auf schmalen Wurzelpfaden durch dichten Wald bergab. Kleine Brücken überqueren plätschernde Bäche, bevor ein Rastplatz mit rustikaler Blockhütte zur Pause einlädt.
Anschließend steigt der Weg sanft an. Mit jedem Schritt öffnen sich Ausblicke auf Wiesen und Hügel, bis Carlsfeld mit seiner Kirche ins Blickfeld rückt. Ein Aussichtspunkt lädt zum kurzen Stopp ein.
Nach Querung eines Skihangs geht es zur Talsperre Carlsfeld. Die ruhige Wasserfläche und die Staumauer bieten eindrucksvolle Perspektiven. Über Waldwege führt die Route zurück zum Ausgangspunkt.
Weitblick & Zeitreise – Wanderung vom Erlahammer nach Pöhla
UNESCO-Welterbe, weite Blicke und Erzgebirgscharme auf dem Wanderbaren Silberberg und dem E3.
Die Tour beginnt am Herrenhof Erlahammer, einem beeindruckenden Fachwerkensemble und Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Eine kleine Ausstellung zur Regionalgeschichte stimmt auf die Wanderung ein.Anschließend führt der Weg bergauf über Wiesen, Felder und durch schattige Wälder – stets begleitet von schönen Ausblicken ins Tal und auf die Erzgebirgshöhen. In Pöhla lohnt ein Stopp an der Skisprungschanze sowie am idyllischen Teich mit Rastplätzen.Ab hier folgt die Route dem Fernwanderweg E3 durch das Dorf und auf ruhiger Straße bergauf.Über offene Landschaft und durch Wald geht es zurück zum Herrenhof.
Altstadtzauber und europäische Spuren in Schwarzenberg
Altstadtidylle, Geschichte und Panoramablicke rund um Schwarzenberg
Die Tour startet am historischen Herrenhof Erlahammer, Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Eine kleine Ausstellung stimmt auf die bewegte Geschichte der Region ein.Von hier geht es auf dem Wanderbaren Silberberg durch Wiesen, Felder und Wald bergan, mit immer weiteren Ausblicken. In Pöhla prägt die Skisprungschanze das Ortsbild und ein idyllischer Teich lädt zur Pause ein.Danach geht es auf dem Europäischen Fernwanderweg E3 Richtung Schwarzenberg, begleitet von herrlichen Panoramen. In Schwarzenberg lädt die Altstadt mit Schloss zu einer ausgiebigen Erkundung ein, bevor es entlang des Schwarzwassers schließlich zurück zum Herrenhof geht.
„Der Panoramaweg durch Breitenbrunn“
Rund um den idyllischen Ort geht es auf aussichtsreichen Wegen und durch tiefgrünen Erzgebirgswald.
Die aussichtsreiche Wanderung startet in Breitenbrunn am Parkplatz beim Abenteuerspielplatz und führt bergauf zum Pasterle-Felsen, wo sich eine eindrucksvolle Weitsicht bietet. Danach geht es in den tiefgrünen Erzgebirgswald und vorbei am Rabenberg, bevor sich erneut ein weiter Blick über das Breitenbrunner Tal öffnet – ganz im Sinne des „Panoramawegs“. Der Weg führt bergab zur Dorfstraße, quert diese und steigt durch eine kleine Siedlung wieder an. Vorbei an der Dualen Hochschule, dem Besucherbergwerk St. Christoph und dem Museum Hexenhäusel geht es weiter bergauf mit schönen Rückblicken ins Tal. Über aussichtsreiche Höhen erreicht die Route den Waldrand, bevor der Abstieg über den Steinweg beginnt. Am Riedelfels laden Panoramaliegen zur letzten Pause ein. Der Rückweg führt schließlich an der Kirche vorbei zurück zum Startpunkt.
Rundwanderweg "Henneberg/Oberjugel"
Eine vom erzgebirgischen Wald und tiefer Stille geprägte Wanderung zum Moor und Naturschutzgebiet "Kleiner Kranichsee".
Der Rundweg Henneberg/Oberjugel beginnt in Johanngeorgenstadt mit Weihnachtspyramide, Exulantenzug und dem größten freistehenden Schwibbogen. Vorbei am Pferdegöpel, einem technischen Denkmal des Bergbaus, führt der Weg in den Wald, während rechts das Naturbad durch die Bäume schimmert. Entlang des Henneberger Flügels geht es tief in den stillen Erzgebirgswald zum Hochmoor Kleiner Kranichsee, einem der besterhaltenen Moore der Mittelgebirge. Eine Plattform ermöglicht beeindruckende Einblicke in die empfindliche Moorlandschaft. Neu auf der Route ist ein Pflanzenlehrpfad mit seltenen Moorpflanzen. Weiter führt der Weg zum Waldrand von Oberjugel mit weiten Ausblicken. Über die alte Bobbahn geht es hinunter in den romantischen Lehmer Grund und schließlich zurück zum Ausgangspunkt.
Rundwanderweg "Steinbachtal"
Rundwanderung mit vielen attraktiven Aussichtspunkten durch das idyllische felsenreiche Steinbachtal in der Stadt des Schwibbogens: Johanngeorgenstadt.
Die Rundwanderung durchs Steinbachtal beginnt mit einem eindrucksvollen Ensemble aus Exulantenzug, großer Pyramide und dem weltweit größten freistehenden Schwibbogen. Nach einem kurzen Abschnitt im Ort führt der Weg bergab in die Natur, vorbei am Waldrand und über eine Wiese mit schönen Blicken auf Rabenberg, Fichtelberg und Plattenberg. Bald taucht der Pfad in den Wald ein und erreicht das idyllische Steinbachtal, wo er vom Plätschern des Bachs begleitet wird. Dann ragen die imposanten Teufelssteine auf, bevor der Weg ansteigt, eine Straße quert und erneut in dichten Wald führt. Am Ortsrand öffnen sich weite Ausblicke. Der Rückweg verläuft am Naturbad und am Pferdegöpel vorbei, einem technikgeschichtlichen Kleinod und stimmigen Abschluss der Tour.
Zwischen Himmel und Tal in Breitenbrunn
Die grenzüberschreitende Wanderung führt Sie zu einigen Highlights der Gegend.
Startpunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung ist das Freibad Rittersgrün. Schon nach wenigen Minuten erreichen Sie den Kammweg Erzgebirge-Vogtland, einen der schönsten Weitwanderwege Deutschlands. Über den Fritzschberg geht es bergauf zu einem Rastplatz mit beeindruckendem Panoramablick.
Anschließend führt die Route tief in den Erzgebirgswald und verlässt bald den Kammweg für einen Abstecher nach Tschechien. Ziel ist die Halbemeiler Wiesn, ein geschichtsträchtiger Ort des verschwundenen Dorfes Halbemeile, der zum Innehalten einlädt. Kurz darauf erreichen Sie die kleine Kapelle des Heiligen Nepomuk, ein stiller Platz mitten im Wald.
Zurück in Deutschland geht es über die Himmelswiese zum Oschützfelsen mit schönem Blick ins Tal. Der Abstieg führt nach Rittersgrün, vorbei am Schmalspurbahnmuseum. Der Rückweg verläuft auf der anderen Talseite mit herrlichen Ausblicken.
Von Fichtenduft und Stollngeflüster
Eine anspruchsvolle und waldreiche Tour mit unvergesslichem Grenzerlebnis, ideal für wandererfahrene Personen.
Diese etwa 16 km lange Rundwanderung startet am Freibad Rittersgrün. Zunächst bieten sich schöne Ausblicke auf das idyllische Bergdorf, bevor der Weg in den schattigen Erzgebirgswald führt und bald erstmals die Grenze nach Tschechien überquert.
Stetig bergauf geht es durch dichten Wald zum „Segen Gottes Stolln“ und weiter zum historischen „Johannes-Stolln“, stille Zeugnisse des Bergbaus. Mit etwas Glück entdeckt man Figuren des Christkindlwegs.
In Tellerhäuser wird zurück nach Deutschland gewandert. Am liebevoll gestalteten „Zwergentreff“ lohnt eine Rast. Danach folgt der Kammweg Erzgebirge-Vogtland bergab entlang eines murmelnden Bachs.
Über den „Wettinplatz“ und vorbei am „Himmelsstein“ führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt – voller Eindrücke zwischen zwei Ländern.
Auf den Spuren der Exulanten nach Johanngeorgenstadt
Eine Grenzwanderung mit Geschichte.
Diese geschichtsträchtige Wanderung startet am Marktplatz von Horní Blatná (Platten) an der St.-Laurentius-Kirche. Zunächst führt der Weg Richtung Breitenbach, bevor er in den Wald abzweigt. Bei trockener Witterung lohnt ein Abstecher zur alten Kobaltmühle, einem stillen Zeugnis des Bergbaus.
Durch den Erzgebirgswald geht es weiter Richtung Oberjugel. Hier fanden 1653 protestantische Exulanten aus Platten Zuflucht, nachdem sie wegen ihres Glaubens vertrieben worden waren. Mit Unterstützung des sächsischen Kurfürsten entstand später Johanngeorgenstadt.
Über Oberjugel führt die Route entlang der „Alten Bobbahn“ in den Lehmer Grund. Vorbei an der ehemaligen Pochwäsche folgt der Weg dem Schwefelbach bis Unterjugel. Dort passiert er das Schaubergwerk Glöckl, das die Bergbaugeschichte veranschaulicht.
An der Grenze laden Marktstände und Gastronomie zum Abschluss der Tour ein.
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