HOCHGEHBERGE-Tour »hochgehackert« - Pfronstetten

Aktueller Hinweis: In den Wintermonaten empfehlen wir die ausgeschilderte Alternativroute ab dem Parkplatz Tiefental. So kann die Steilpassage hinter dem Phänopfad umgangen werden.

Wer den »hochgehackert« angeht, wird sicher ein Naturerlebnis der besonderen Art erleben.

Langweile will auf diesem Weg sowieso niemand in den Sinn kommen, wenn riesige Felstürme und dunkle Täler sich mit heller Heidelandschaft abwechseln. Ein besonderes Highlight ist der Phänopfad: Die zahlreichen aus Holz gefertigten Stationen laden zum mitmachen, entdecken und spielen ein. Ob am »Wackel-Dackel« oder beim »starken Max«, in der »Klingenden Küche« oder am »Sonnenfeuer«.

Die Angelegenheit der Wege lässt die Natur den Ton angeben. Ruhe und Naturgelassenheit ermöglicht es bei nicht allzu lauter Unterhaltung nicht selten auch die heimische Tierwelt zu bewundern.

Details

Nr.44673906
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 9,34 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 3:00 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 125 m
  • ↘
    Abstieg: - 127 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 746 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 666 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Wanderparkplatz "PhänoPfad" (680 m), K6747, 72539 Pfronstetten.

(S/Z) Wir starten am Wanderparkplatz "PhänoPfad". Der Weg führt vorbei an den Stationen des PhänoPfads. Danach halten wir uns an der Waldkegelbahn rechts.

Über einen schmalen Pfad geht es hinauf. Oben angekommen können wir einen tollen Blick über das Lehrtal bis hin zum Tieftal genießen. Vorbei an einem Felsen kommen wir nach einem kurzen Fußweg aus dem Wald und biegen links ab. Entlang des Waldrandes des Gemeindewaldes mit Blick über weite Äcker und Wiesen geht es vorbei am Sportplatz.

(1) Wir folgen dem Weg bis er scharf links abbiegt und hinuter ins Lehrtal führt.

(2) Über einen Pfad geht es rechts hoch zum Waldrand.

(3) Der Weg führt uns links aus dem Wald über Wiesen. Mit Blick auf die Ortschaft Pfronstetten geht es entlang des Waldtraufs bis zur Kreisstraße.

(4) Nach Querung der Kreisstraße queren wir ein kleines Waldstück und gehen entlang des Waldrandes. Weiter geht es über leicht nach Norden geneigte Wiesenhänge mit Blick auf Aichelau.

(5) Wir biegen rechts ab und laufen auf Aichstetten, den kleinsten Ortsteil der Gemeinde Pfronstetten, zu. Unser Blick geht über die Albhochfläche und die von den Pfronstetter Bauern bewirtschafteten Äcker und Wiesen.

(6) Am Ortsrand von Aichstetten biegen wir links ab. Wir halten uns links und gehen die sogenannte "Blattsteige" steil inmitten des Waldes hinunter.

(7) Im Tiefental angekommen biegen wir scharf nach links ab. Das Tal bietet uns wundervolle Ausblicke und die Ruhe wird nur durch den Klang der Natur unterbrochen. Die steilen Hänge werden regelmäßig von Schafherden des Pfronstetter Schäfers beweidet. Auf der rechten Seite entdecken wir immer wieder mächtige Felsen, sogenannte "Kalkriffe".

(S/Z) Am Ende des Tales queren wir die Straße und gelangen zurück zum Ausgangspunkt am PhänoPfad.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 693 m - Wanderparkplatz "PhänoPfad"
  2. 1 : km 1.45 - alt. 724 m - Sportplatz
  3. 2 : km 2.14 - alt. 709 m - Pfad, rechts
  4. 3 : km 2.52 - alt. 725 m - Über Wiesen, links
  5. 4 : km 3.84 - alt. 727 m - Querung Kreisstraße
  6. 5 : km 4.64 - alt. 724 m - Richtung Aichstetten, rechts
  7. 6 : km 5.15 - alt. 742 m - Ortsrand von Aichstetten
  8. 7 : km 6.81 - alt. 670 m - Tiefental, scharf links
  9. S/Z : km 9.34 - alt. 693 m - Wanderparkplatz "PhänoPfad"

Hinweise

Anreise
Anfahrt
An der K6747 zwischen Aichstetten und Aichelau liegt der Wanderparkplatz "PhänoPfad".

Parken
Wanderparkplatz "PhänoPfad"
Parkplatz "Kleiner Kapf" am Sportplatz

Ausrüstung
Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Sicherheitshinweise
Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen, deshalb finden sich am Wegesrand in regelmäßigen Abständen Notrufplaketten, die mit einer eindeutigen Kennzeichnung und der Notrufnummer 112 versehen sind. Mittels der genauen Standortkennzeichnung können die Rettungskräfte Sie im Notfall schneller erreichen.

Rücksichtsvoll unterwegs auf den HOCHGEHBERGEN:
Helfen Sie uns, die Wege zu erhalten - Bitte melden Sie Störungen oder Vandalismus entlang der »hochgehberge« Wanderwege bei der Geschäftsstelle hochgehberge.

Seien Sie achtsam zur Natur - Wir legen großen Wert darauf, dass Landschaft und Natur durch den Besuch unserer »hochgehberge« Wanderwege nicht gestört werden. Bitte bleiben Sie deswegen auf den Wegen, pflücken Sie keine Pflanzen und hinterlassen Sie keine Abfälle. Beachten Sie die geltenden Regelungen in den Naturschutzgebieten und Kernzonen.

Respektieren Sie die Tierwelt - Sie haben auf unseren »hochgehberge« Wanderwegen die Chance, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Bitte stören Sie die Tiere nicht, machen Sie keinen Lärm und leinen Sie Ihren Hund an.

Lernen Sie die Natur kennen - Nur was man kennt, kann man schützen! Wir haben viele Angebote für Sie, wie Sie sich über unsere Naturschätze informieren können. Besuchen Sie ein Informationszentrum des Biosphärengebiets oder buchen Sie eine geführte Tour mit einem Biosphärenbotschafter.

Reisen Sie umweltfreundlich an - In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise, wie und wo Sie die »hochgehberge« Wanderwege mit Bus und Bahn erreichen können.

Unterstützen Sie die regionale, bäuerliche Landwirtschaft - Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt es jede Menge leckere regionale Produkte. In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise auf Direktvermarkter und Gastronomen, bei denen Sie sich mit regional produzierten Genüssen versorgen können. Durch den Kauf von Produkten der Marke ALBGEMACHT leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft des Biosphärengebiets.

Einen Besuch wert

Die Schäferei war noch vor nicht all zu langer Zeit auf der Schwäbischen Alb ein Bild, das den Alltag prägte. Vielerorts waren sie die einzige Möglichkeit, die karge Landschaft für den Menschen nutzbar zu machen. Die Wacholderheiden entlang des Wanderwegs sind Zeugen dieser Zeit und werden von den Schafen des Pfronstetter Schäfers in ihrem Urzustand erhalten. Heutzutage ist längst Ackerbau auch in den entlegendsten Regionen möglich. Da zahlreiche Äcker den Weg säumen, gaben diese ihm den Namen »hochgehackert«.

Autorentipp
Entdecken Sie den PhänoPfad und lassen Sie sich zum Mitmachen animieren.

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