Parken Sie in der Haarnadelkurve auf 2514 m Höhe vor dem Tunnel des Col du Galibier.
(S/Z) Ein gut erkennbarer und gut markierter Pfad führt in Richtung Südosten. Er folgt den Kurven des Geländes, hat einen kleinen Aufstieg und einen kleinen Abstieg und überquert einige Bäche. An der Stelle auf 2524 m Höhe sieht man vor sich das Couloir Termier und seine beeindruckenden Geröllhalden.
Der Weg führt wieder etwas hinunter, überquert einen Bach und steigt unter scharfkantigen ockerfarbenen Felsnadeln wieder an. Man gelangt in das kleine Tal, etwas links von der Achse des Couloirs. Der Weg verliert sich zwischen Felsblöcken, Markierungen übernehmen die Führung.
(1) Die Steinmännchen umgehen riesige Felsblöcke auf der rechten Seite. Vor diesen Felsblöcken sollte man oberhalb davon weitergehen, um sich etwas diagonal links über dem Geröllfeld zu erhöhen.
(2) An dieser Stelle gibt es zwei Möglichkeiten:
- Entweder Sie steigen zum Geröllfeld und zur Achse der Rinne auf. Nutzen Sie dabei vorzugsweise die Rinnen der Sturmbäche, deren Boden relativ stabil ist, da der Aufstieg über das Geröll bis zur Verengung der Rinne sonst sehr mühsam ist.
- Oder man quert horizontal (einfacher) und strebt eine kleine Felswand mit einem grasbewachsenen Felsvorsprung am rechten (orografischen) Rand der Rinne an. Diese lässt sich sehr leicht überwinden und ermöglicht es, eine Verengung zu erreichen.
(3) An der Verengung gibt es zwei Möglichkeiten:
- Entweder auf einen Felsen mit einem roten Pfeil und verblassten gelben Punkten zusteuern: Diese markieren den Aufstieg über eine Reihe von grasbewachsenen Terrassen und steilen Felsvorsprüngen am linken Rand der Schlucht. Diese Punkte führen zu einer 2,50 m hohen Wand, die überwunden werden kann (ohne Gefahr, keine 2c über einer „breiten” Terrasse), und man gelangt zum Col Termier.
- Entweder geht man maximal in Richtung der Rinne weiter: eine Abfolge von ziemlich steilen, aber leicht zu begehenden Platten und kleinen Terrassen. Auf dem Aufstieg trifft man links auf einen Felsnagel mit einer roten Schnur. Oben angekommen, zieht man sich nach rechts, um zur darüber liegenden Wand zu gelangen.
In jedem Fall ist große Vorsicht geboten, wenn man sichan den Griffen festhält: Die Umgebung ist sehr instabil...
(4) Ein Steinhaufen markiert den Ausgang der Rinne, und ein Pfad führt zum Punkt 2898, indem er den See im Süden umgeht.
(5) Erreichen Sie den normalen Weg zum Grand Galibier: Der Weg schlängelt sich so gut es geht den Hang hinauf (leichte Felsplatten, Wegabschnitte) und ist durch blaue Pfeile für die allgemeine Richtung und große blaue Punkte gekennzeichnet.
(6) Vom Gipfel aus erfolgt der Rückweg auf dem gleichen Weg, wobei der Abstieg über die kleine Mauer unterhalb des Steinhaufens keine Schwierigkeiten bereitet. Beim Abstieg ist es einfacher, sich an den gelben Punkten zu orientieren, als zur Achse der Rinne zurückzukehren, um zum Balkon und dann zum Parkplatz zu gelangen (S/Z).