Parken an der Pont de l’Alp.
(H/R) Vom Parkplatz aus wechselt man auf das linke Ufer des Torrent du Rif und folgt dem ausgezeichneten Wanderweg in Richtung Alpe du Lauzet (markiertmit GR®®, rot und weiß). Dieser zunächst nach Osten verlaufende Weg folgt bald einem befahrbaren Weg in Richtung Norden und dann Nordosten. Bleiben Sie auf dem befahrbaren Weg, bis Sie die Chalets der Alpe du Lauzet erreichen, und biegen Sie dann links ab in Richtung der Fußgängerbrücke über den Torrent du Rif.
(1) Überqueren Sie die Fußgängerbrücke und folgen Sie dem Weg, der im Großen und Ganzen in Süd-Nord-Richtung verläuft und am linken Ufer des Torrent du Plan Chevalier hinaufführt. Der Weg, der zunächst fast eben verläuft, bleibt unterhalb der Geröllfelder und Felsblöcke, die den Osthang des Tals übersäen, und steigt dann in Serpentinen steiler durch das Geröll im Norden des Tals an, bevor er mit Seilen gesicherte Felsen erreicht.
(2) Den Seilweg hinaufsteigen bis zum kleinen Gebirgspass auf 2302 m, von dem aus man den Grand Lac überblickt. Zum See hinabsteigen, um ihn am linken (östlichen) Ufer entlang zu umgehen, so nah wie möglich am Ufer. Den Bach überqueren, der den See von Norden her speist, und das leicht eingeschnittene Tal links (im Westen) nehmen, das nach Nord-Nordwesten hinaufführt (kein Problem, wenn man sich im Tal irrt; nimmt man das etwas weiter östlich gelegene Tal, münden beide an derselben Stelle). Nachdem man eine Ebene erreicht hat, auf der mehrere Bäche zusammenfließen, biegt man deutlich nach Nordwesten ab, um den westlichsten Pass auf dem Kamm der Ponsonnière anzusteuern. Man folgt den mit Steinmännchen markierten Pfaden bis zu diesem Pass (Höhe 2699 m).
(3) Am Pass kann man den darunter liegenden Lac Blanc bewundern, muss aber weiter in Richtung Nordwesten am Fuße sehr heller, wellenförmiger Felsen (die „Rochers Plats du Lac Blanc“) entlang zu einem Pass gehen, der erst auf etwa 2800 m Höhe richtig gut sichtbar wird. Der Weg ist mäßig mit Steinmännchen markiert. So erreicht man den Col Termier auf 2898 m Höhe.
(4) Vom Pass aus die Gipfel des Galibier im Nordwesten ausmachen: Der höchste ist derjenige, der am wenigsten hoch erscheint, aber mit einer Funkantenne ausgestattet ist (Westgipfel); die Route führt am Hang hinauf zu diesem Gipfel und umgeht dabei den steilen Ostgipfel. Eine leichte Ebene auf einem Sattel in etwa 2980 m Höhe erreichen.
(5) Folgen Sie dem gut sichtbaren, mit Steinmännchen markierten Pfad, der in Richtung Nord-Nordwest führt. Dieser Pfad ist sehr gut mit Steinmännchen markiert (etwa alle 20 m) und bis zum Gipfel mit blauen Markierungen gespickt. Bei einigen kleinen, einfachen Passagen muss man gelegentlich die Hände auf den Felsen stützen.
(6) Nachdem man den Gipfel erreicht und die Umgebung bewundert hat, kehrt man auf demselben Weg zurück, um die leichte Ebene zu erreichen.
(5) Achtung, man kann leicht zu tief in Richtung des kleinen Sees unterhalb des Col Termier absteigen. Man sollte daher nahe am Grat unterhalb des Ostgipfels des Galibier bleiben, um nicht anschließend wieder aufsteigen zu müssen.
Auf der Ebene sucht man eine leicht abfallende Rinne, die nach Nordosten zu einem kleinen Gebirgspass und Geröllfeldern im Norden sowie oberhalb der „Rochers Blancs“ führt. Man steigt diese Rinne fast bis zu den Geröllfeldern hinab und steigt dann über leicht zu bewältigende Felsen wieder hinauf zum zuvor genannten Gebirgspass. Dieser Gebirgspass bietet im Norden den Blick auf einen Gletscher mit mäßigem Gefälle und einen schönen Ausblick.
(7) Am Pass kehrt man auf dem gleichen Weg zurück (Richtung Süden), um die Geröllhalde zu erreichen, und biegt dann nach links (Ost-Südost) ab, um einer Spur am Fuße der Geröllhalde zu folgen. Bei den „Rochers Moutonnés“ verliert sich diese Spur; man geht jedoch in derselben Richtung weiter, um einen kleinen See zu erreichen, den man bereits von der Spitze der Geröllhalde aus gesehen hat.
(8) Vom See aus steigt man langsam und nach Sicht ab, wobei man der rechten Flanke (Süden) des Tals folgt und fast auf gleicher Höhe bleibt. Die Richtung ist genau Ost, und man sollte einen kleinen Gebirgspass ansteuern, der den Übergang in das benachbarte Tal ermöglicht. Es gibt keine Markierungen, aber der Kamm des Gipfels IGN 2760 m weist die Richtung.
(9) Am kleinen Gebirgspass des Lac Blanc biegt man nach rechts in Richtung Südosten zum Lac Blanc ab, um ihn an seiner Westflanke zu umgehen, und steigt dann über den bereits auf dem Hinweg überquerten Kamm der Ponsonnière zum Gebirgspass hinauf.
(3). Biegen Sie deutlich nach links, genau nach Osten, ab, um dem Grat bis zum Col de la Ponsonnière zu folgen.
(10) Am Col de la Ponsonnière dem bergauf führenden Weg folgen, der genau nach Osten verläuft (Richtung Béraudes/Col du Chardonnet). Der Weg verläuft am Hang unterhalb des kleinen Gebirgspasses Collet de la Ponsonnière, senkrecht über dem gleichnamigen See.
(11) Den Weg verlassen und direkt nach Süden über einen leicht abfallenden Bergrücken zum See hinabsteigen. Am See entlang auf einer seiner Seiten wandern und so auf denGR®®57gelangen, der nach Süden in Richtung der Aiguilles de la Bruyère führt. Nach einem ONF-Brunnen und einer Almhütte erreicht man den Pass (2435 m), von dem aus man entweder nach rechts (Westen) zum Grand Lac oder nach Osten zur Alpe du Lauzet hinabsteigen kann.
(12) Biegen Sie links (nach Osten) ab, um zur Alpe du Lauzet abzusteigen und die Arêtes de la Bruyère im Osten zu umgehen. Der Weg verläuft zunächst nach Osten und biegt dann nach rechts in Richtung Süden ab, um am Wildbach Rif entlangzuführen.
(13) Den Zugang zur Berghütte „Refuge du Clot des Vaches“ ignorieren. Dem Weg bis zu den Hütten der Alpe du Lauzet folgen und so wieder auf den breiten Weg gelangen, den man auf dem Hinweg genommen hat. Von dort aus zum Parkplatz (S/Z) hinabsteigen.
