Die Wanderung startet auf dem Großparkplatz an der RupertusTherme in Reichenhall (Goethestr. 13).
(S/Z) Vom Parkplatz aus halten wir uns zunächst Richtung RupertusTherme.
(1) Dann biegen wir noch vor dem Platz am Eingang an der Friedrich-Ebert-Allee nach links ab. Diese leitet uns unter der Hauptstraße hindurch zum Ufer der Saalach, wo wir nach links weiterwandern.
(2) Wir halten uns immer auf dem Uferweg und treffen schon nach knapp 400 m auf den Nonner Steg über die Saalach, von dem man eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung hat. Nach einem kurzen Abstecher auf die Brücke gehen wir auf dem Uferweg weiter.
(3) Nachdem die Saalach eine leichte Kurve beschreibt, unterqueren wir nach etwa 1,2 km die Kretabrücke. Richtig atemberaubend wird es nach rund 500 m.
(4) Dann erreichen wir die Luitpoldbrücke, hinter der sich die Saalach über mehrere Stufen talwärts bewegt. Um auf die andere Seite zu gelangen, überqueren wir die Straße (kurzer Abstecher nach rechts, um die Aussicht zu genießen) und gehen auf dem Uferweg weiter.
Von rechts mündet nach kurzer Strecke der Wappbach in die Saalach, der auf einer Brücke überquert wird. Wir befinden uns jetzt bereits am Ortsausgang von Bad Reichenhall.
(5) Nach etwa 1,2 km erreichen wir den Saalachsee, der von von der 13 Meter hohen und 130 Meter langen Saalach-Staumauer aufgestaut wird. Wer mag, kann noch ein Stückchen am Ufer des Saalachsees entlangwandern (eine Umrundung ist ebenfalls möglich, verlängert die Strecke allerdings um viele Kilometer, da die nächste Brücke erst bei Fronau in mindestens 5 km Entfernung liegt).
Ansonsten geht es auf demselben Weg wieder zurück bis zur Luitpoldbrücke (4). Bevor wir die Straße (Brücke) erreichen, biegen wir scharf rechts auf den Weg ab (Markierung Jakobsweg) und folgen diesem über die Lofener Straße und die Bahngleise.
Auf der anderen Seite der Bahngleise kommen wir an der Ecke Anton-Winkler-Straße und Tiroler Straße an. Dort gehen wir geradeaus in die Tiroler Straße und biegen an der nächsten Abzweigung nach links (weiterhin Tiroler Str.), passieren einen kleinen Park am Oberen Lindenplatz auf der rechten Seite.
(6) Gleich im Anschluss liegen die ersten Backsteingebäude der Alten Saline. Die Bad Reichenhaller Saline dürfte wahrscheinlich jedem für sein Speisesalz bekannt sein. König Ludwig I. von Bayern ließ sie im Jahr 1837 erbauen und seitdem ist sie immer noch in Betrieb. Über einen Abstecher nach rechts erreichen wir das imposante historische Backsteingebäude mit Hauptbrunnenhaus und Brunnenkapelle. Hier drehen sich auch weiterhin die riesigen Wasserräder. (Unbedingt eine Besichtigung einplanen!). Durch den kleinen Park im Zentrum geht es zurück zur Straße (Salinenstr.)
(7) Dann rechts und gleich wieder links auf den Rathausplatz (links liegt das neue Rathaus, das schmucke Gebäude am Ende des Platzes ist das alte Rathaus), den wir am Ende nach rechts über die Poststraße verlassen. Auf der Poststraße sind unzählige kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés ansässig.
(8) Am Kristallbrunnen halten wir uns an der Gabelung rechts weiter auf der Poststraße, die dann in den Adolf-Bühler-Weg übergeht und am ersten von zwei direkt nebeneinaderliegenden Parkanlagen ankommt, dem Ortenaupark. Wir biegen nach links ab und gehen dann rechts weiter durch den Park.
(9) Hinter der Kurstraße gehen wir weiter geradeaus direkt in den Königlichen Kurgarten weiter. Am Ende des Parks liegt ein langgestreckter Bau, das Gradierhaus. Es wurde 1912 erbaut, ist ganze 160 Meter lang und 13 Meter hoch. Und: es handelt sich um das weltgrößte Alpen-Freiluft-Inhalatorium.
Nach einer fast kompletten Umrundung des langgestreckten Gradierhauses mit davorliegendem runden Solebrunnen halten wir uns rechts auf dem Weg durch die Häuser und treffen auf die verkehrsreiche Wittelsbacher Straße.
(10) Direkt gegenüber liegt das imposante Gebäude der berühmten Spielbank Bad Reichenhall, einer von neun Spielbanken in Bayern.
(11) Wir gehen geradeaus durch den Innenhof der Spielbank hindurch und erreichen die Friedrich-Ebert-Allee, auf deren rechten Seite zunächst der Wittelsbacher Garten, dann der Rupertuspark liegt. Wir weichen auf den Weg rechts aus, der parallel zur Friedrich-Ebert-Allee mitten durch beide Parkanlagen hindurchführt, um hinter dem Rupertuspark dann wieder links auf der Friedrich-Ebert-Allee weiterzuwandern.
(S/Z) Wenn wir der Friedrich-Ebert-Alle weiter folgen, kommen wir nach etwa 200 m wieder zum Ausgangspunkt zurück, dem Großparkplatz an der Therme.