Was den Ausgangspunkt angeht, haben wir ein wenig geschummelt und uns entschieden, von Savines-Le-Lac aus den Weg zu nehmen, der zur „Fontaine des Miracles“ führt (den Weg talabwärts haben wir bereits mehrmals gemacht). Wir haben das Auto also 400 m hinter dem Rastplatz der „Fontaine d’Aubers“ geparkt, direkt an dem Schild, das links auf „schwieriger Zugang zum Morgon“ hinweist.
(S/Z) Wir befinden uns auf 1336 m Höhe. Der Weg hat einen sanften Aufstieg über 2 km, dann geht es richtig zur Sache. Der an einigen Stellen rutschige Pfad führt uns bis zum Fuß der Felsen und zu einer Metallleiter.
(1) Diese müssen wir erklimmen. Doch damit ist es noch nicht getan, wir befinden uns auf etwa 1.600 m Höhe. Es liegen noch mehr als 300 Höhenmeter vor uns. Der Weg führt weiter bergauf (und bergab). An manchen Stellen liegen umgestürzte Bäume auf dem Boden, sodass der Weg schwer zu erkennen ist. Man muss genau nach den nicht sofort erkennbaren Spuren suchen. Nachdem wir etwa 3 km lang in Serpentinen beim Aufstieg gegangen sind, erreichen wir eine Wiese, auf der wir einen kleinen, sehr reizvollen Bach überqueren.
(2) Weiter bis zum Weg, der vom Parkplatz Grand Clos kommt. Rechts abbiegen, am sogenannten „Kreuz von Les Portes“ vorbeigehen (letzte Raststätte der Pilger vor dem See und der Kapelle Saint-Pierre). Bald erreichen wir die Portes de Morgon, die den Eingang zum herrlichen Kar von Morgon markieren.
(3) Wir haben unser Ziel erreicht. Schauen Sie sich im Sommer gut um, denn die Murmeltiere haben ein Auge auf Sie geworfen. Wer möchte, kann über die gegenüberliegende Schafhütte oder über den Lac Saint-Pierre und seine Kapelle links am Ende des Kar zum Gipfel des Morgon aufsteigen (Achtung, es sind noch 400 m Höhenunterschied zu überwinden).
Wir steigen auf demselben Weg wieder ab und sind dabei besonders vorsichtig, denn wenn es beim Aufstieg rutschig ist, ist es beim Abstieg noch schlimmer. Achtet darauf, 700 m vor dem Ziel nicht den Weg nach rechts zu nehmen. Haltet euch links.
Viel Spaß bei der Wanderung an alle (S/Z).

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