Hin- und Rückweg von „Zlatni mostove“ zur „Aleko-Hütte“ im „Витоша“ (Vitosha).

„Витоша“ (Vitosha) ist der beliebte Berg, der die Hauptstadt Sofia schützt. Von Boyana aus, etwa 8 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Sofia, gehen Sie mit dem Bus (erkundigen Sie sich nach der Nummer) oder mit dem Auto bis zu dem Ort, der auf Bulgarisch „Златни мостове“ (Goldene Brücken) heißt. Die Strecke ist eine Hin- und Rückwanderung mit Verpflegungsmöglichkeit in Aleko (45 Min.), sofern Sie dort vor 15:00 Uhr ankommen. Die durchgehend ausgeschilderte Strecke führt über Bor, dann über das Plateau bis zum Skigebiet. Nach einem Aufstieg durch einen vor der Sonne geschützten Wald gelangen Sie auf ein Plateau mit Wiesen und Blumen im Frühling, das Sie so schnell nicht vergessen werden, sowie zu einem 1.000 Meter tiefen Blick hinab auf Sofia. Spaß ist garantiert, aber brechen Sie früh genug am Morgen auf, um um 9:00 Uhr am Parkplatz zu sein, und genießen Sie Ihren Tag in den Bergen; vom Stadtteil Boyana sind es 30 Minuten Fahrt zum Parkplatz: „Златни Мостове – Goldene Brücken“ – suchen Sie nicht nach Brücken, es handelt sich um riesige runde oder längliche Lavablöcke.

Details

Nr.105877019
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  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 15,91 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 6:05 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 530 m
  • ↘
    Abstieg: - 531 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 1 856 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 400 m

Beschreibung der Wandertour

(S/Z) Gehen Sie vom Parkplatz aus in Richtung Norden und folgen Sie der befahrbaren Straße, bis Sie einen großen Spiel- und Picknickplatz erreichen. Verlassen Sie die Straße in der Kurve, gehen Sie geradeaus weiter und nehmen Sie den Weg, der links am Spielplatz entlangführt. Oben an diesem Weg angekommen, nach 150–200 m, weist eine Kreuzung mit Wegweisern in Richtung Bor und zum Plateau (Плaтото); dort müssen Sie diesen Weg 90° nach rechts in den steil aufsteigenden Pfad einschlagen.

(1) Der Anstieg lässt nach; man wandert auf einer Art Balkon auf Höhe des Hotels 150 m weiter. Folgen Sie dem Weg weiter, der nun wieder einen sanfteren Anstieg als zu Beginn aufweist. Ab diesem Punkt wird die Wanderung anspruchsvoller, da der Weg mit Felsblöcken übersät ist und der Anstieg wieder an Steilheit zunimmt. Bei Regen muss man zeitweise die schlammigen Abschnitte meiden und kleinen Pfaden folgen, die Wanderer angelegt haben, um die sumpfigen Stellen zu umgehen. Man erreicht Bor, nachdem man den kleinen Bach über eine brandneue Brücke überquert hat.

(2) Man befindet sich fast auf halber Höhe zum Plateau. Die Felsblöcke sind etwas mühsam, und man muss aufmerksam sein. An der Kreuzung geht es geradeaus weiter, etwa hundert Meter im Aufstieg auf einem befahrbaren Weg, dann biegt man nach links ab, um einen Waldweg einzuschlagen. Man gelangt zu einem Brunnen (Trinkwasser).

(4) Folgen Sie dem Weg, bis Sie die Waldgrenze erreichen. Der Hang steigt bis zum Pass steiler an. (Wunderschöne Aussicht auf die Berge).

(5) Biegen Sie links in Richtung des Felshaufens ab, das ist der Kamen del (der Gipfel oberhalb von Sofia). Kehren Sie auf demselben Weg zum Pass zurück.

(5) Folgen Sie dem Weg nach links und gehen Sie dem abfallenden Plateau entlang. Sie erreichen eine Schutzhütte, die Ihnen bei Gewitter Schutz bietet. 2 km sanfter, sehr angenehmer Abstieg. Überqueren Sie eine kleine Furt und steigen Sie dann wieder hinauf, bis Sie auf einen Schotterweg stoßen, der von rechts in einer Haarnadelkurve auf Sie zukommt. Sie gelangen auf die Höhe einer alten Sesselbahn.

(6) Nehmen Sie den nächsten Weg 50 m weiter rechts, der Sie direkt zur Station Aleko führt (Kantine zu sehr günstigen Preisen).

(7) Gehen Sie die Strecke in umgekehrter Richtung zurück, um zum Ausgangsparkplatz zu gelangen (S/Z).

Achten Sie auf dem Rückweg bei „Bor“darauf: Nach der kleinen Brücke hinter dem Gebäude bildet sich eine Weggabelung nach 50 m – biegen Sie rechts ab. Man erinnert sich nicht mehr an die Details in umgekehrter Richtung, vor allem wenn die Vegetation üppig ist und den Weg überwuchert.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 1 404 m - Златни Мостове – Goldene Brücken
  2. 1 : km 1.02 - alt. 1 517 m - Hotel
  3. 2 : km 2.25 - alt. 1 643 m - Бор – Bor. Standort eines ehemaligen, stillgelegten Hotels
  4. 3 : km 2.55 - alt. 1 664 m - Trinkwasserbrunnen
  5. 4 : km 3.95 - alt. 1 850 m - Unbenannter Pass zwischen „Kamen del“ und „Ушите“.
  6. 5 : km 4.77 - alt. 1 849 m - Hütte – Berghütte am Fuße von Ушите („die Ohren“)
  7. 6 : km 7.06 - alt. 1 814 m - Dragalefti-Lift – ehemaliger Sessellift, der nicht mehr in Betrieb ist
  8. 7 : km 8.17 - alt. 1 806 m - Aleko-Hütte – Алеко Skigebiet (Restaurant) Sessellift
  9. S/Z : km 15.91 - alt. 1 404 m - Aleko-Hütte

Hinweise

Kleine Tipps für die Wanderung:

Tragen Sie festes Schuhwerk, keine Sandalen, Flip-Flops oder Turnschuhe. Achten Sie beim Aufstieg zum Pass genau darauf, wo Sie Ihre Füße hinsetzen, da die Felsblöcke uneben sind, und vor allem beim Rückweg im Abstieg, denn oft stürzt man aufgrund der Ermüdung gerade beim Abstieg.

Denken Sie daran, genug zu trinken!

Zum Essen: In der Kantine von Aleko empfehle ich euch das typische Getränk des Balkans: eine kalte Tarator-Suppe aus flüssigem Joghurt, Gurke, Wasser, Knoblauch, Dill, Öl und zerkleinerten Nüssen, die eiskalt als Vorspeise serviert wird – sehr erfrischend und reich an Nährstoffen, um den Körper wieder zu stärken. Danach können Sie BOB (ausgesprochen BOP) probieren, eine Art „Mogette“ (weiße Bohnen in leichter Soße) aus dem Balkan, die hervorragend mit Bergkräutern schmecken. Dazu passen ein „Kebapche“ (Hackfleisch aus Schwein und Rind) in Form einer langen Wurst oder „Kefté“ (Lamm und Rind) als flache Frikadelle aus Hackfleisch, gewürzt mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer und ausschließlich auf dem Grill zubereitet.

Rückfahrt: Es wird empfohlen, im Sommer gegen 16:00 Uhr zurück zu sein, da sich in den Bergen sehr schnell Gewitter entwickeln können.

Nach dem Weg fragen: Da nur wenige Ausländer Bulgarisch sprechen und die Schilder in kyrillischer Schrift für Laien schwer auszusprechen sind, empfehle ich Ihnen, ein Foto von dem Schild zu machen, das Ihre gewünschte Richtung angibt. Mit selbst nur groben Englischkenntnissen oder durch Gesten können Sie sich verständlich machen.

Einen Besuch wert

Bei schönem Wetter sollten Sie natürlich den 400 m langen Abstecher zum Kamen del (wie in der Route angegeben) machen, dem Gipfel oberhalb von Sofia – dort erwarten Sie unverzichtbare Fotomotive.

Behalten Sie während des gesamten Abstiegs vom Plateau auf dem Hinweg den Gipfel rechts oben im Blick – das ist der höchste Gipfel des Vitosha. Pilzförmige Beobachtungs- und Telekommunikationsgebäude ragen aus dem Kamm hervor.

Die Flora ist im Mai sehr vielfältig, und im Juli gibt es Heidelbeeren.

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