Rundwanderung um das Parmelan-Plateau über das Pertuis-Tal

Ich schlage Ihnen vor, eine schöne Tour über das Parmelan-Plateau zu unternehmen, das zwischen den Tälern des Fier (im Süden) und der Fillière (im Norden) in der Umgebung von Annecy und seinem See liegt.
Die teilweise anspruchsvolle Route verläuft in einer Landschaft, die stark vom Kalkstein und seinen urgonischen Schratten geprägt ist, und bietet dabei herrliche Ausblicke.

Details

Nr.10514815
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 18,10 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 9:00 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 1 340 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 341 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 1 849 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 163 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Der Start erfolgt am Parkplatz „Bois Brulé“ am Ende einer Forststraße. Die Anfahrt erfolgt zuvor über die Route du Parmelan am Ortsrand von Villaz.

(S/Z) Nehmen Sie den breiten Weg im Aufstieg.

(1) An einer Weggabelung biegen Sie links ab (Richtung Refuge du Parmelan über den Chemin des Vaches).

(2) Nach kurzer Zeit trifft man auf einen weiteren Weg: Halten Sie sich links.

(3) Etwas weiter oben biegen Sie rechts in Richtung Grand Montoir ab: Einige Hilfsvorrichtungen (Treppen aus Holzstämmen oder in den Fels gehauene Stufen sowie Seile) erleichtern den Aufstieg, dennoch ist ein Mindestmaß an Vorsicht erforderlich.

(4) Sobald Sie den Grand Montoir erreicht haben, halten Sie sich rechts in Richtung der Berghütte „Refuge du Parmelan“ auf einem relativ einfachen Weg.

(5) Halten Sie sich rechts (Norden), gehen Sie an der Hütte vorbei und machen Sie sich auf den Weg zu einem gut sichtbaren Kreuz vor Ihnen.

(6) Genießen Sie von der Tête du Parmelan aus einen herrlichen 360°-Panoramablick. Kehren Sie auf demselben Weg zur Berghütte zurück.

(5) Begeben Sie sich zu einem Lastenaufzug, um einen weiteren schönen Aussichtspunkt zu erreichen. Nehmen Sie einen Weg in Richtung Plateau de Parmelan nach Südosten

(7) An einer Weggabelung gehen Sie fast geradeaus weiter bergauf in Richtung Sur le Pertuis. In einer kalkreichen Landschaft führt der Weg über eine Abfolge von Aufstiegen und Abstiegen und passiert dabei den höchsten Punkt der Route auf 1856. An dieser Stelle ist ein gewisses Maß an Vorsicht geboten.

(8) Plötzlich verläuft der Weg über einen steilen und rutschigen Hang auf sehr steinigem Untergrund. Zeitweise ist der Einsatz der Hände erforderlich, um kurze Abschnitte im Abstieg zu bewältigen. Auf diesem anspruchsvollen Abschnitt ist große Vorsicht geboten: Achten Sie auf Steinschlag (für sich selbst und andere) und nehmen Sie sich Zeit.

(9) Biegen Sie links ab in Richtung Cabane des Bûcherons (Chasseurs auf der IGN-Karte) in nordöstlicher Richtung: Der Weg verläuft relativ gemächlich und eher im Abstieg.

(10) An der „Cabane des Bûcherons“ gehen Sie geradeaus weiter in Richtung „Fontaine du Geai“.

(11) An der Weggabelung halten Sie sich links in Richtung „Refuge du Parmelan“. Der Weg steigt mit einigen steilen Anstiegen an und führt dann über einige heikle, mit Seilen gesicherte Passagen.

(12) Nach kurzer Zeit erreichen Sie eine Weggabelung: Biegen Sie links ab in Richtung „Grotte de l’Enfer“. Unterwegs kommen Sie an der „Fontaine du Tour“ vorbei

(13) Nachdem Sie an zwei Höhlen vorbeigekommen sind (schöne Orte, die einen Abstecher lohnen), halten Sie an der nahegelegenen Weggabelung rechts in Richtung „Bois Brulé“.

(14) An der Weggabelung halten Sie sich links, dann biegen Sie etwas weiter rechts in Richtung „Petit Montoir“ auf einen Weg mit Abstieg ab.

(15) Der Weg führt durch eine schöne Landschaft am Fuße der Felsen: Gehen Sie an der Weggabelung geradeaus weiter.

(3) An der Kreuzung „Grand Montoir“ gelangt man an einen bereits zuvor gesehenen Ort: Gehen Sie geradeaus weiter

(2) In Balmont Nord gehen Sie geradeaus weiter in Richtung Chalet Chapuis (andere Route als auf dem Hinweg). Nachdem Sie Balmont Sud passiert und einige Serpentinen hinter sich gelassen haben, erreichen Sie das Chalet: ein wunderschöner Ort (und dort kann man „Tome de Savoie“ kaufen).

(16) Nehmen Sie den breiten Weg auf der rechten Seite in Richtung Parkplatz von Bois Brulé und kehren Sie zum Ausgangspunkt zurück (S/Z)

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 1 164 m - Parkplatz „Bois Brulé“
  2. 1 : km 0.25 - alt. 1 214 m - Bois Brulé
  3. 2 : km 1.43 - alt. 1 398 m - Balmont Nord
  4. 3 : km 2.14 - alt. 1 532 m - Kreuzung am Grand Montoir
  5. 4 : km 2.67 - alt. 1 727 m - Le Grand Montoir
  6. 5 : km 3.24 - alt. 1 825 m - Refuge du Parmelan
  7. 6 : km 3.48 - alt. 1 821 m - Tête du Parmelan
  8. 7 : km 4.11 - alt. 1 785 m - Parmelan-Hochebene
  9. 8 : km 5.27 - alt. 1 767 m - Auf dem Pertuis
  10. 9 : km 6.4 - alt. 1 531 m - Alpage du Pertuis
  11. 10 : km 8.52 - alt. 1 374 m - Hütte „Cabane des Bûcherons“
  12. 11 : km 9.62 - alt. 1 267 m - Fontaine de Geai
  13. 12 : km 11.62 - alt. 1 609 m - Montagne de Laud
  14. 13 : km 12.99 - alt. 1 690 m - Grotte de l'Enfer
  15. 14 : km 14.28 - alt. 1 612 m - Crêt des Outalays
  16. 15 : km 15.09 - alt. 1 536 m - Glacière d'Avernioz
  17. 16 : km 17.21 - alt. 1 251 m - Chalet Chapuis
  18. S/Z : km 18.1 - alt. 1 163 m - Parkplatz „Bois Brulé“

Hinweise

Gutes Wanderschuhwerk und Wanderstöcke werden empfohlen.
Wasserstellen gibt es so gut wie keine: Nehmen Sie das Nötige mit.
Die Natur verwertet Ihren Müll nicht. Nehmen Sie ihn wieder mit!
Die Strecke ist bis zur Refuge du Parmelan recht stark frequentiert. Danach sollten Sie deutlich mehr Ruhe genießen können.
Auf dem Rückweg nimmt die Besucherzahl nach der Grotte de l’Enfer allmählich wieder zu.
Die Begehbarkeit der Route ist insgesamt recht gut:
- Die Wegweiser sind recht regelmäßig angebracht,
- auf der gesamten Strecke gibt es Markierungen mit gelben Pfeilen, denen man folgen sollte. Es gibt weitere (ältere) Markierungen, auf die im Folgenden eingegangen wird.
Ich stelle eine Beschreibung der Schwierigkeiten nach Abschnitten vor (eine Route verläuft nicht einheitlich):
- Farbe Grün: relativ einfacher Verlauf ohne nennenswerte Höhenunterschiede und größere Schwierigkeiten
- Farbe Blau: Die Steigungen und/oder Höhenunterschiede sind auf einer gut markierten Strecke ausgeprägter.
- Farbe Orange: Strecke mit einigen technischen Schwierigkeiten und/oder schlechter Begehbarkeit (Markierung oder Sichtbarkeit des Weges).
- Farbe Rot: Schwierige Strecke aufgrund erheblicher Höhenunterschiede, die gelegentlich Kletterpassagen erfordern können, in einer Umgebung mit einigen Gegehen.
- Farbe Schwarz: Strecke auf einem relativ schwierigen Weg und/oder mit unmittelbaren Gegehen.
- Farbe Weiß: Strecke in technisch sehr anspruchsvollem Gelände, das eine bestimmte Ausrüstung erfordert.
Von (S/Z) bis (3): Schwierigkeitsgrad „Blau“.
Die Strecke verläuft auf gut begehbaren Wegen und Pfaden.
Von (3) bis (4): Schwierigkeitsgrad Orange.
Die Strecke verläuft in einer sehr hügeligen Umgebung und verfügt über zahlreiche Einrichtungen, die das Vorankommen erleichtern (ausgehöhlte Felsen, Seile, Stufen aus Holzstämmen). Achtung: Schnee kann den Zugang erschweren.
Von (4) bis (6): Schwierigkeitsgrad „blau“
Die Begehung ist relativ einfach, und die Orientierung sollte keine Probleme bereiten.
Von (6) bis (8): Schwierigkeitsgrad orange.
In einer Schratte-Landschaft ist die Strecke eher uneben und verläuft in einer Abfolge von Aufstiegen und Abstiegen.
Von (8) bis (9) Schwierigkeitsgrad rot.
Es handelt sich um einen steil ansteigenden Weg auf sehr steinigem und rutschigem Untergrund. An einigen Stellen muss man sich mit den Händen abstützen. Vorsicht
Von (9) bis (10) – Schwierigkeitsgrad „blau“.
In einer waldreichen Umgebung verläuft die Strecke auf einem eher einfachen Weg.
Von (11) bis (12) Schwierigkeitsgrad orange.
Ein Großteil der Strecke verläuft auf einem steilen Pfad, auf dem man sich manchmal mit den Händen abstützen muss. Seile erleichtern das Vorankommen.
Alte rote Markierungen ergänzen die gelben (mit Pfeil).
Von (12) bis (13) Schwierigkeitsgrad „blau“.
Der Weg verläuft ohne nennenswerte Höhenunterschiede und ist stellenweise von einigen hervorstehenden Kalksteinfelsen geprägt. Einige alte rote Markierungen ergänzen die gelben.
Der Zugang zur Grotte de l’Enfer ist gefährlich. Vorsicht.
Von (13) bis (14), Schwierigkeitsgrad „blau“.
Wie zuvor folgt die festgestellte Route einem nicht allzu komplizierten Verlauf. Einige rote Markierungen ergänzen die gelben.
Von (14) bis (3) Schwierigkeitsgrad „blau“.
An einigen steileren Hängen bereitet das Folgen der Route keine größeren Probleme. Achtung: Schnee kann den Zugang erschweren.
Von (3) bis (2) Schwierigkeitsgrad „blau“.
Auf einer gut markierten Strecke folgt man einem guten Wanderweg
Von (2) bis (S/Z) – Schwierigkeitsgrad „grün“.
Die Rückkehr zum Ausgangspunkt verläuft problemlos.

Einen Besuch wert

Parmelan-Hütte: Sie wurde 1883 zu Ehren von Camille Dunant (Gründer des Club Alpin d’Annecy) errichtet. Weitere Informationen finden Sie hier und hier

Parmelan: Klicken Sie hier

Bewertungen und Diskussionen

5 / 5
Anzahl an Bewertungen: 2

Zuverlässigkeit der Beschreibung
5 / 5
Bequemes Folgen der Tour
5 / 5
Attraktivität der Tour
5 / 5
yam100907
yam100907

Gesamtbewertung : 5 / 5

Datum deiner Tour : 21. Sep 2024
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Nein

Eine herrliche Route, auf der man während der gesamten Wanderung alle Arten von Gelände erleben kann!!! Ein atemberaubendes Panorama auf dem Gipfel des Parmelan. Der erste Abstieg erweist sich in der Tat als recht technisch mit steilen Hängen und einem sehr rutschigen, steinigen Untergrund – „wer langsam geht, kommt sicher ans Ziel“. Ziemlich viele Wanderer sind vom Start bis zum Grand Montoir unterwegs, dann trifft man vor dem letzten Abstieg kaum noch jemanden.
Ich habe 8 Stunden gebraucht, um die Runde zu absolvieren.
Vielen Dank für die Routenbeschreibung

Maschinell übersetzt

Tom Asgar
Tom Asgar

Gesamtbewertung : 5 / 5

Datum deiner Tour : 26. Mai 2023
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Nein

Tolle Wanderung! Eine rundum gelungene Tour, bei der ihr alle Sehenswürdigkeiten am Parmelan seht.
Wir haben einen Blick in die erste Höhle geworfen: Eistalaktiten und -stalagmiten Seid aber vorsichtig, es gibt Löcher und auch Eis.
Was die „Grotte de l’Enfer“ betrifft, sind wir etwa zehn Meter hinabgestiegen, aber ohne geeignete Ausrüstung konnten wir nicht weitergehen!
Eine anspruchsvolle Wanderung: zwischen 18 und 20 km, die wir in 7 Stunden ohne Pausen zurückgelegt haben.
Vielen Dank für die Routenbeschreibung!

Maschinell übersetzt

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