Sandhöhlen im Heers

Auf den bewaldeten Hügeln nördlich von Blankenburg verstecken sich ein paar außergewöhnliche Naturschönheiten, die viele Besucher des Nationalpark Harz anziehen. Die Rede ist von den Sandsteinhöhlen im Heers oberhalb der Festung Regenstein. Neben dem großen Areal, an dessen Rändern sich die grottenähnlichen Höhlen befinden, gibt es auch die weniger bekannten - aber dennoch sehr sehenswerten - kleinen Sandhöhlen. Nicht von der Natur, sondern von Menschenhand gemacht, ist das dritte Highlight auf der Tour: die Regensteinmühle.

Details

Nr.34779753
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 9,10 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 2:55 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 100 m
  • ↘
    Abstieg: - 102 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 239 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 169 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Wir starten unseren Rundweg auf dem Wanderparkplatz Regensteinmühle an der B81 nördlich von Blankenburg (von Blankenburg aus kommend kurz hinter der Autobahnausfahrt auf der rechten Seite).

(S/Z) Vom Parkplatz aus gehen wir in Richtung Zufahrt zurück und biegen kurz vor der B81 nach links auf den schmalen Pfad ab, der uns dann sofort wieder links auf einen breiten Forstweg leitet. Der Weg, Alte Heerstraße genannt, führt uns zunächst kerzengerade und ohne nennenswerte Steigung durch den Wald (Markierung: Harzklubweg 37L, dann Mühlenwanderweg).

(1) Nach etwa 1,2 km treffen wir auf eine Abzweigung nach rechts, an der wir rechts abbiegen.

(2) Rund 400 m weiter sind auf der rechten Seite über einen schmalen Weg ein paar kleinere Sandsteinhöhlen zu erreichen. Wieder auf dem Hauptweg zurück überqueren wir diesen und gehen geradeaus über den Pfad zu den Kleinen Sandsteinhöhlen, die in etwa 50 m Entfernung zwischen den Bäumen zu erkennen sind.

(3) Die Kleinen Sandhöhlen sind wie auf eine Kette aufgefädelt aneinandergereiht. An den Höhlen angekommen (einige davon sind begehbar) halten wir uns rechts und treffen am Ende der Sandsteinhöhlenreihe auf einen breiten Weg, auf den wir nach links abbiegen (Markierung: Harzklubweg 37M).

Nach gut 200 m Forstweg biegen wir an der folgenden Kreuzung nach rechts ab. Diesmal wandern wir auf dem schnurgeraden Forstweg 2 km weiter durch den wunderschönen alten Kiefernwald, um dann in den Weg nach rechts einzubiegen.

Diesen Weg gehen wir kerzengerade über die nächste Kreuzung geradeaus, um dann an der zweiten Kreuzung nach rechts abzubiegen. Wir überqueren die 217 m hohe Luchsdörne (Markierung Harzklubweg 37J). Wir bleiben immer auf dem breiten Forstweg, bis wir nach 1,3 km auf eine T-Kreuzung treffen. Hier biegen wir nach rechts ab.

(4) Nach gut 200 m kommen wir am oberen Rand einer großen Sandgrube an, an deren gegenüberliegenden Seite die Sandsteinhöhlen im Heers liegen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, in das Areal hinabzukommen. Wir entscheiden uns für die Variante, an der nächsten Abzweigung nach rechts abzubiegen und dann kurz vor den großen Höhlen nach links in die Grube hinabzusteigen.

Nach einer eingehenden Besichtigung geht es auf der gegenüberliegenden Seite (nordwestliche Ecke) über ein paar Felsblöcke wieder hinauf zum Wanderweg. Wir biegen oben nach links ab und gehen diesen Weg immer geradeaus, bis dieser auf einen breiten Weg trifft. Es geht nach rechts weiter und an der folgenden T-Kreuzung wieder nach rechts (auf die Alte Heerstraße).

(5) Nach etwa 150 m führt ein schmaler Pfad nach links den Hang empor. Hier wird es etwas anstrengender, weil es auf einem holprigen Pfad recht steil bergauf geht. Das unwegsame Stück ist aber nur kurz. Wir folgen dem Wegverlauf bis zu einer Abzweigung nach rechts (kurz zuvor war eine Abzweigung nach links). Wir befinden uns jetzt auf dem Weg mit der Markierung Harzklubweg 37L, der nach einer kurzen Strecke eine scharfe Rechtskurve beschreibt.

Hinter der Rechtskurve halten wir uns an der Gabelung rechts und überqueren die nächste Kreuzung geradeaus. An der folgenden Gabelung gehen wir auf dem breiteren Weg links, um dann bei nächster Gelegenheit (nach 50m) auf den schmalen Pfad nach rechts abzubiegen.

(6) Kurz nach der Überquerung des Bachlaufes (in den Sommermonaten meist ausgetrocknet, der Graben ist aber gut zu sehen), machen wir einen kurzen Abstecher nach rechts, um die wunderschönen Wasserräder am Hang des Berges anzusehen, die von der Regensteinmühle noch übriggeblieben sind.

(7) Wieder zurück auf dem ursprünglichen Weg geht es immer am rechten Ufer des (ausgetrockneten) Bachlaufes entlang auf einem schmalen Pfad, der teils zu einem leichten Hohlweg mutiert, teils einen schmalen Grat bildet, immer hangabwärts (nur leichtes Gefälle). Am Ende des Mühlgrabens biegen wir zweimal nach rechts ab, um wieder auf der Alten Heerstraße, dem breiten Forstweg, den wir am Anfang der Tour gelaufen sind, anzukommen.

(S/Z) An der Linkskurve biegen wir nach rechts ab und kommen wieder am Parkplatz an.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 213 m - Wanderparkplatz Regensteinmühle an der B81
  2. 1 : km 1.21 - alt. 178 m - Abzweigung
  3. 2 : km 1.57 - alt. 188 m - Kleinere Sandsteinhöhlen
  4. 3 : km 1.73 - alt. 187 m - Areal mit den Kleinen Sandhöhlen
  5. 4 : km 6.32 - alt. 175 m - Sandsteinhöhlen im Heers
  6. 5 : km 7.17 - alt. 191 m - Abzweig: schmaler Pfad nach links
  7. 6 : km 8.25 - alt. 210 m - Regensteinmühle
  8. 7 : km 8.36 - alt. 221 m - Mühlgraben
  9. S/Z : km 9.09 - alt. 212 m - Wanderparkplatz

Hinweise

Der Rundweg verläuft zu einem Großteil über die Alte Heerstraße, einen sehr breiten und gut ausgebauten Forstweg. Stellenweise muss jedoch auch einmal über ein paar Felsen geklettert oder auf einem schmalen Pfad steil bergauf gelaufen werden. Bei Nässe ist hier Vorsicht geboten.

Ausrüstung

  • Wir empfehlen festes Schuhwerk, am besten knöchelhohe Wanderschuhe für die unebenen Teilstrecken. Bei Glätte und Schnee sind Wanderstöcke sinnvoll.
  • Ausreichende Mengen an Getränken und eventuell ein Snack sind einzuplanen. Wir empfehlen ein kleines Picknick vor den Sandhöhlen.
  • Der Rundweg ist wegen der unwegsamen Pfade nicht für einen Kinderwagen oder Buggy geeignet.
  • Gute Trittsicherheit notwendig (keine gefährlichen Stellen)
  • Hunde sollten an der Leine geführt werden

Einen Besuch wert

Sehenswertes in der Nähe

Festung Regenstein
Die Festung ist zwar vom Rundweg aus zu erreichen, sie liegt jedoch direkt unterhalb eines steil abfallenden Felsens. Es gibt zwar einen offiziellen Weg hinab, dieser kann jedoch bei Nässe sehr rutschig sein. Besser ist es, vom Wanderparkplatz Regensteinmühle über die B81 ein kurzes Stück nach links Richtung Blankenburg zu fahren und dann noch vor der Autobahn gleich nach rechts abzubiegen. Die Straße führt nach links über ein paar Felder zu einem weiteren Parkplatz, von dem aus die Festung in ein paar Gehminuten erreichbar ist.
Öffnungszeiten beachten (als Richtlinie: täglich ab etwa 10 Uhr bis 18 Uhr im Sommer und 16 Uhr im Winter geöffnet. Eintritt ein paar Euro.) Die Festung ist im Sandhöhlenstil erbaut und wirklich sehenswert.

Essen und Trinken
Auf dem Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Am Parkplatz der Festung Regenstein liegt ein Kiosk, ansonsten sind Restaurants in den umliegenden Ortschaften wie Blankenburg vorhanden.

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