Fourcat-Hütte – Étangs du Picot – Mounicou

Zweite Etappe der Wanderung in der Haute-Ariège.
Anspruchsvolle und lange Bergetappe (ca. 7 Stunden), die ernsthaft und mit guter körperlicher Verfassung in Angriff genommen werden sollte.
Kaum hat man die Hütte verlassen, folgt ein sehr steiler Aufstieg.
Nach Überquerung eines ersten Passes (2) (Höhe 2574) folgen Felsen, Schneefelder, ein weiterer Aufstieg und ein weiterer Pass (3) auf 2640 m.
Von hier aus: heikle Passagen mit Seilen und am Fels befestigten Stahlstufen.
Dann der Rest des sehr anstrengenden Abstiegs inmitten einer herrlichen Landschaft.
Zu beachten ist, dass die Berghütte von Mounicou im Jahr 2026 geschlossen ist => Unterkunft in Marc: siehe Kapitel „Sehenswürdigkeiten“.

Details

Nr.23773464
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 9,50 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 3:40 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 338 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 696 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 659 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 086 m
  • ⚐ Land: Frankreich
  • ⚐
    Bundesland: Pyrenäen
  • ⚐ Gemeinde: Auzat (09220)
  • ⚑
    Start: N 42.664909° / E 1.489768°
  • ⚑
    Ziel: N 42.708012° / E 1.450132°
  • ❏
    IGN-Karte(n): Ref. 2148OT, 2148OTR
  • Stündliche Wettervorhersage

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Weiß-rote Markierung des GRT64

(S) Von der Berghütte „Refuge du Fourcat“ aus geht es auf dem gleichen Weg wie am Vortag in Richtung Westen zurück.
An der kaum erkennbaren Weggabelung 200 m nach rechts gehen. Der „Petit Étang Fourcat“ liegt rechts unterhalb.

Weiß-rote Markierung des GRT64 und gelbe Markierung. Beiden Markierungen folgen.

(1) Biegen Sie links ab und machen Sie einen steilen Aufstieg durch die Almen. Bald wird der Weg über Felsen steil.
Man erreicht einen kleinen Pass auf 2574. Links befindet sich ein Steinhaufen mit den Überresten einer Fahne.

(2) Den Steinhaufen links liegen lassen und zunächst genau nach Westen, dann sehr schnell nach Südwesten über einen am Boden sehr gut markierten Weg absteigen. Der Weg verläuft anschließend genau nach Westen, um ein sehr heikles Gebiet zu überqueren (rote oder gepunktete Markierungen auf der IGN-Karte).
Achten Sie unbedingt auf die alte weiß-rote Markierung, um die riesigen Felsblöcke und die beiden zu Beginn der Saison noch vorhandenen Schneefelder bestmöglich zu überwinden.
Bleiben Sie wachsam: Bei Problemen gibt es keinen Mobilfunkempfang.
Nach dieser heiklen Passage folgt ein steiler Aufstieg durch eine Almwiese und dann über einen am Boden gut markierten Weg.
So erreicht man nach all diesen Anstrengungen einen Pass auf etwa 2.460 m.
Gehen Sie ein Stück weiter, um die Landschaft und den Blick auf die Étangs du Picot zu genießen. Ein schöner Ort für eine mehr als verdiente Pause.

(3) Achtung: gesicherter, technischer und schwieriger Abstieg. Nehmen Sie sich die nötige Zeit, um diese verschiedenen, mit Seilen und Stahlhaken gesicherten Hindernisse zu überwinden.
Nach diesem anspruchsvollen Abstieg weiter in Richtung Norden, wobei man unbedingt auf die alten weiß-roten oder gelben Markierungen achten muss. Zum Ufer des ersten Sees gelangen und diesen rechts umrunden bis zu seinem Überlauf.

(4) Weiter in Richtung Norden, dann nach links abbiegen, genau nach Westen, und steil hinunter zu einer kaum markierten Weggabelung.

Ausschließlichgelbe Markierungen

(5) Achtung: Achten Sie genau auf die gelbe Markierung in Richtung Norden. Lassen Sie den GRT64 in Richtung Südwesten links liegen.
Dieser gelben Markierung folgend geht es weiter genau nach Norden, mehr oder weniger am Berghang entlang.
Sehr schöne Landschaft mit Blick auf zahlreiche kleine Teiche.
Der am Boden gut markierte Weg biegt nach Nordwesten ab. Anschließend biegt er auf einem Kamm um 90° nach Südwesten ab und nach 100 m steilem Abstieg wieder nach Nordwesten.
Obwohl der Weg am Boden gut markiert ist, ist dieser Abstieg bis zum Orri de Tignalbu anstrengend.
„Ein sehr schöner Ort für eine wohlverdiente Pause. Obwohl die Hütte geschlossen ist, sind hinter einem Elektrozaun, den man unbedingt wieder schließen muss, um diesen Ort unberührt zu halten, ein Picknicktisch und ein Brunnen zugänglich. Danke.“

(6) Gehen Sie anschließend auf dem Weg genau nach Norden bis zur scharfen Linkskurve auf der Höhe 1684.

(7) Achtung: keine Wegweiser. Folgen Sie der sehr spärlichen, falschen gelben Markierung. Zögern Sie nicht, sich umzudrehen, um die Markierung zu überprüfen, die offensichtlich für den Aufstieg vorgesehen ist.
Nach 150 m gelangt man auf einen grasbewachsenen Weg; hier ganz links abbiegen und etwa hundert Meter darauf entlanggehen.

(8) Verlassen Sie den Weg und steigen Sie rechts über einen Serpentinenweg im Wald hinab.
Dann auf diesem am Boden sehr gut markierten Weg genau nach Norden gehen.
Passieren Sie die große Lawinenbarriere und gelangen Sie über zahlreiche Serpentinen wieder in den Wald.
So gelangt man auf denGR®10.

Weiß-rote Markierung des GR®10

(9) Biegen Sie links auf diesen Weg ab und gelangen Sie über zahlreiche Serpentinen zur D8.

(10) Biegen Sie hier rechts ab und folgen Sie den Wegweisern zur Wanderherberge und zum Café von Mounicou.
Zunächst erreichen Sie das Café des Weilers, und nach einer kurzen Begrüßung geht es weiter zur Wanderherberge von Mounicou, wo Sie übernachten werden (Z).

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 2 445 m - Refuge du Fourcat
  2. 1 : km 0.4 - alt. 2 392 m - Weggabelung. Weg nach links im Aufstieg
  3. 2 : km 1 - alt. 2 575 m - Kleiner Pass
  4. 3 : km 1.68 - alt. 2 642 m - Kleiner Pass – Bergkamm
  5. 4 : km 2.4 - alt. 2 418 m - Erster der - Étangs du Picot
  6. 5 : km 3 - alt. 2 299 m - Zweiter von - Étangs du Picot
  7. 6 : km 5.32 - alt. 1 784 m - Orri de Tignalbu (Hirtenhütte) – Brunnen
  8. 7 : km 6.24 - alt. 1 683 m - Scharfe Kurve auf dem Weg
  9. 8 : km 6.52 - alt. 1 654 m - Rechts beim Abstieg
  10. 9 : km 8.07 - alt. 1 400 m - GR10
  11. 10 : km 9.29 - alt. 1 104 m - Straße D8
  12. Z : km 9.5 - alt. 1 089 m - Wanderherberge in Mounicou

Hinweise

Die Dauer der Etappe liegt eher bei 7 Stunden.

(6) Orri de Tignalbu (geschlossene Hirtenhütte). Picknicktisch. Brunnen.

(Z) Wanderherberge und Café von Mounicou: Trinkwasser, Getränke, Übernachtung.
Viel Wasser, muss jedoch gefiltert oder desinfiziert werden.
Berggebiet: Daher ist eine angemessene Ausrüstung erforderlich, bestehend aus:
warme Kleidung und Regenschutz, 2 Liter Wasser, Wanderstöcke, Kompass, GPS oder Visorando, Karte im Maßstab 1:25.000, GPX-Track, Wegbeschreibung.

Einen Besuch wert

Achtung: Die Wanderherberge ist 2026 geschlossen

Etappenherberge Mounicou: Marinette Lamic, 09220 Auzat, 06 76 80 46 30 – 05 61 64 87 66. Ich gebe die Telefonnummern an, da sie im Internet nicht unbedingt korrekt sind. Keine Website. Frühstück und Verpflegung möglich bei Übernachtung im Schlafsaal. Das Café – die Wanderherberge – führt keine Lebensmittel.

Man muss weiter biszur Unterkunft von Marc gehen.

Sei stets vorsichtig und plane voraus. Visorando und der Autor / die Autorin dieser Tour können im Falle eines Unfalls auf dieser Tour nicht haftbar gemacht werden.

Die Markierungen GR® und PR® sind geistiges Eigentum der Fédération Française de Randonnée Pédestre (Französischer Wanderverband).

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