Der Startpunkt befindet sich auf dem Parkplatz zwischen der Kirche von Craménil und dem Friedhof.
(S/Z) Gegenüber dem Portal gehen Sie rechts an der Kirche entlang, um zur D254 zu gelangen. Folgen Sie der Beschilderung „Les Tourailles“. Auf Höhe des Rathauses biegen Sie links ab in Richtung „La Grivagère“ und nehmen den „Chemin du Paradis“.
(1) Im Schatten des Waldes laden die Steine der kleinen Mauern zu einer Pause ein, um dem Vogelgesang zu lauschen: Wenn man ein paar Sekunden lang still steht, entfaltet sich eine Klanglandschaft: Buchfink, Schwarzkopfgrasmücke, Zilpzalp… Laden Sie die App „MerlinBird“ herunter, um herauszufinden, wer Sie unbemerkt beobachtet!
An der Dreiweg-Kreuzung nehmen Sie den Weg, der rechts zum Aufstieg führt.
Bevor Sie die Straße überqueren, halten Sie inne und schauen Sie nach oben. Vor Ihnen steht eine Eiche, die früher als Kopfbaum gepflegt wurde. Man erkennt sie an den Auswüchsen an der Stammspitze und an den Ästen, die alle auf derselben Höhe entspringen. Bei dieser bäuerlichen Technik wird der Baum gekappt und anschließend regelmäßig zurückgeschnitten, um Holz zu gewinnen. So muss er nicht gefällt werden: Der Baum liefert sein Leben lang Äste, und das kann mehrere Jahrhunderte dauern!
Folgen Sie dem Weg gegenüber weiter. An den beiden Eingängen zu beiden Seiten des Weges lohnt sich eine Pause, um die Wiesen zu betrachten.
(2) Das Feld auf der rechten Seite ist typisch für die Heckenlandschaft: eine Dauerwiese (die seit mehr als 5 Jahren besteht), die beweidet oder gemäht wird und von Hecken gesäumt ist. Dieser Lebensraum beherbergt eine reiche Artenvielfalt und spielt eine wichtige Rolle bei der Bindung von Kohlenstoff aus der Luft.
Am Ende des Weges biegen Sie rechts ab. Nehmen Sie die Straße rechts und dann sofort links entlang des Kalvarienbergs. Gehen Sie einen alten Hohlweg entlang, dessen Böschungen noch sichtbar sind, undbeobachten Sie die „Spuren“, die durch das Passieren der Tiere entstanden sind. Der Weg, der an dieser Stelle oft matschig ist, bewahrt ihre Fußabdrücke. Viel Spaß beim Entdecken und Bestimmen! Erkennen Sie die Spuren von Fuchs, Reh oder Dachs?
Am Ende des Weges biegen Sie links ab und gehen 300 m weiter. An der Kreuzung nehmen Sie den Weg rechts, gehen 150 m weiter, lassen den Hauptweg links liegen und gehen geradeaus weiter auf dem kleinen, von Bäumen gesäumten Weg mit einer Obsthecke.
(3) Die linke Seite des Weges ist von typischen Sträuchern der Heckenlandschaft gesäumt. Im Laufe der Jahreszeiten versorgen Schwarzdorn, Weißdorn, Hagebutte und Mispel Insekten, Vögel und kleine Säugetiere mit Nahrung. Können Sie sie erkennen?
Wenn Sie die asphaltierte Straße erreichen, folgen Sie der gegenüberliegenden Straße in Richtung Wald. Nach 250 Metern bietet sich eine Abzweigung an, um die Brücke von Chêne-Sec (3,2 km hin und zurück) zu entdecken, über die Sackgasse „Impasse de la Refardière“ und anschließend den Wanderweg. Möglichkeit, nach Briouze zu gelangen (Anschluss an Rundweg Nr. 8). Ansonsten gehen Sie geradeaus weiter. Nehmen Sie den zweiten Weg rechts in Richtung „Pont de la Motte“.
(4) Folgen Sie diesem Hohlwegmit seinen hohen, mit einheimischen Baumarten (Feldahorn, Haselnusssträucher) bepflanzten Böschungen, der etwa hundert Pflanzenarten beherbergen kann. Er ist ein Schatz an Artenvielfalt, der der Haselmaus, einem kleinen baumbewohnenden Nagetier und Symbol einer intakten Heckenlandschaft, einen idealen Lebensraum bietet.
Folgen Sie dem asphaltierten Weg weiter und biegen Sie an der Kreuzung vorsichtig rechts auf die D254 ab, bis Sie links einen Serpentinenweg finden. Nehmen Sie diesen und gelangen Sie zur Pont de la Motte, die aus dem16. Jahrhundert stammt.
(5) Verpassen Sie von der Brücke aus nicht den schönen Ausblick auf das Dorf! Unter Ihren Füßen wird die Rouvre von einer Population europäischer Otter bewohnt. Diese Art, die aus der Normandie fast verschwunden war, ist mittlerweile unter Naturschutz gestellt und besiedelt langsam wieder die Orne und ihre Nebenflüsse.
Gehen Sie auf demselben Weg zurück bis zur Straße, biegen Sie links ab und gehen Sie vorsichtig die D254 hinauf bis zum Parkplatz zwischen der Kirche und dem Friedhof (S/Z).