Lilla Bruksrundan, auf den Spuren der Eisenindustrie in Axmar bruk

Lilla Bruksrundan lädt dazu ein, Axmar bruk zu entdecken, einen Ort voller schwedischer Industriegeschichte in einer friedlichen Umgebung. Zwischen Überresten der Schmiede, einem englischen Park und Teichen offenbart der Spaziergang die einzigartige Atmosphäre eines ehemaligen Stahlwerksgeländes. Diese einfache und angenehme Route ermöglicht es, die Landschaft auf eine andere Art zu erleben – zwischen Erinnerung an die Arbeit, unauffälligem Kulturerbe und dem melancholischen Charme verlassener Orte.

Details

Nr.98558642
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 1,83 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 0:30 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 2 m
  • ↘
    Abstieg: - 2 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 6 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 2 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Parken Sie auf dem Parkplatz an der Överhammarsvägen.

(S/Z) Verlassen Sie den Parkplatz und biegen Sie rechts in den Överhammarsvägen ein . Nehmen Sie die erste Straße links.

(1) Gehen Sie hinter der Mühle vorbei, dann zwischen den Ruinen hindurch und folgen Sie dem Weg am Teich entlang.

(2) Im Park angekommen, den Weg rechts nehmen. Vorsichtig die Straße überqueren, um den Weg gegenüber etwas links zu erreichen. Weiter bis zur Gießerei.

(3) Kehren Sie um und biegen Sie an der ersten Abzweigung rechts ab.

(4) Gehen Sie an den ehemaligen Arbeiterhäusern vorbei, überqueren Sie die Straße vorsichtig erneut und gehen Sie geradeaus weiter, dann biegen Sie rechts in den Park ein, um zum Parkplatz zurückzukehren (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 4 m - Parkplatz
  2. 1 : km 0.37 - alt. 5 m - Mühle und Ruinen eines Lagerhauses und einer Schmiede
  3. 2 : km 0.58 - alt. 4 m - Englischer Garten, Weg
  4. 3 : km 1.22 - alt. 2 m - Gießerei
  5. 4 : km 1.45 - alt. 3 m - Ehemalige Arbeiterhäuser
  6. S/Z : km 1.83 - alt. 4 m - Parkplatz

Hinweise

Hinter der ehemaligen Gießerei befinden sich Toiletten.

Einen Besuch wert

Die lokale Geschichte hat auch eine starke Persönlichkeit zu bieten: Brita Behm, genannt Järn-Brita („Eisen-Brita“). Sie leitete Axmar mehr als 50 Jahre lang mit fester Hand. Der Ort erzählt zudem von einer unerwarteten Verbindung zu Emanuel Swedenborg, dem berühmten schwedischen Wissenschaftler, Philosophen und Mystiker, der einen Teil des Anwesens besaß, bevor er es wieder verkaufte.

(1) Die Mühle (kvarnen) ist ein charmantes, gut erhaltenes Gebäude aus rotem Holz aus den 1860er Jahren, das einen älteren Bau aus dem Jahr 1771 ersetzte. Gleich daneben, am Ufer des Teiches, stehen die Überreste des Lagerhauses (ehemals eine Kohlehalle) und der Schmiede. Diese Ruinen sind umso faszinierender, als sie aus Slaggsten (Schlackenziegeln) erbaut sind, einem wunderschönen Baumaterial mit bläulichen Schimmern, das direkt aus den Rückständen der Eisenschmelze stammt.

(2) Ebenfalls im Jahr 1860 wurde ein neuer Stahlkomplex näher am Meer errichtet (siehe Hyttan). Das ehemalige Industriegebiet wurde daraufhin in einen englischen Park mit Spiegelteichen, Spazierwegen und einem Garten umgewandelt. Ein großes Gebäude, das vor Ort „slottet“ (das Schloss) genannt wird, wurde dort errichtet, aber nach einer langen Zeit des Verfalls schließlich 1970 abgerissen. Der Park bewahrt jedoch noch immer einen Teil seiner romantischen Atmosphäre.

Hyttan war das produktive Herzstück von Axmar bruk: Hier wurde das Erz dank der Hitze der Hochöfen und der durch Wasser gelieferten Energie zu Roheisen verarbeitet.

(4) Beim Bau der neuen Hyttan in den 1860er Jahren wurden vier Wohnhäuser abgebaut und aus dem benachbarten Ort Tönnebro hierher verlegt, um die Arbeiter von Axmar unterzubringen. Heute stehen noch drei dieser Gebäude, das letzte wurde in den 1950er Jahren abgerissen.

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