Die lokale Geschichte hat auch eine starke Persönlichkeit zu bieten: Brita Behm, genannt Järn-Brita („Eisen-Brita“). Sie leitete Axmar mehr als 50 Jahre lang mit fester Hand. Der Ort erzählt zudem von einer unerwarteten Verbindung zu Emanuel Swedenborg, dem berühmten schwedischen Wissenschaftler, Philosophen und Mystiker, der einen Teil des Anwesens besaß, bevor er es wieder verkaufte.
(1) Die Mühle (kvarnen) ist ein charmantes, gut erhaltenes Gebäude aus rotem Holz aus den 1860er Jahren, das einen älteren Bau aus dem Jahr 1771 ersetzte. Gleich daneben, am Ufer des Teiches, stehen die Überreste des Lagerhauses (ehemals eine Kohlehalle) und der Schmiede. Diese Ruinen sind umso faszinierender, als sie aus Slaggsten (Schlackenziegeln) erbaut sind, einem wunderschönen Baumaterial mit bläulichen Schimmern, das direkt aus den Rückständen der Eisenschmelze stammt.
(2) Ebenfalls im Jahr 1860 wurde ein neuer Stahlkomplex näher am Meer errichtet (siehe Hyttan). Das ehemalige Industriegebiet wurde daraufhin in einen englischen Park mit Spiegelteichen, Spazierwegen und einem Garten umgewandelt. Ein großes Gebäude, das vor Ort „slottet“ (das Schloss) genannt wird, wurde dort errichtet, aber nach einer langen Zeit des Verfalls schließlich 1970 abgerissen. Der Park bewahrt jedoch noch immer einen Teil seiner romantischen Atmosphäre.
Hyttan war das produktive Herzstück von Axmar bruk: Hier wurde das Erz dank der Hitze der Hochöfen und der durch Wasser gelieferten Energie zu Roheisen verarbeitet.
(4) Beim Bau der neuen Hyttan in den 1860er Jahren wurden vier Wohnhäuser abgebaut und aus dem benachbarten Ort Tönnebro hierher verlegt, um die Arbeiter von Axmar unterzubringen. Heute stehen noch drei dieser Gebäude, das letzte wurde in den 1950er Jahren abgerissen.