Es ist möglich, das Skigebiet von Chamrousse zu umrunden, ohne es fast jemals zu sehen.
Zwar startet man am „Recoin“, nachdem man das Auto auf dem Parkplatz der Seilbahn abgestellt hat.
(S/Z) Der Aufstieg erfolgt links von einem alten Skilift über einen im Frühling blumenreichen Grashang (Narzissen und Holunder-Ragwurz), um den Col de l’Aiguille zu erreichen.
(1) Noch ein paar Minuten, um die Cargneules und die Piste von Casserousse zu durchqueren (Vorsicht vor Murmeltieren …), und schon verlässt man das Skigebiet für eine ganze Weile. Der Weg führt über eine lange, fast höhenlose Querung zum „Tour des Forêts et Lacs de Chamrousse“.
Zunächst geht es hinunter zu einer sehr feuchten und blumenreichen Senke, die zweifellos einmal ein See war, als es in dieser Gegend noch Gletscher gab.
Anschließend geht es den „Verrou“ des Lac des Pourrettes hinauf.
Ein schönes Beispiel für einen See, der gerade verlandet … Er wird nicht mehr ausreichend gespeist.
(2) Nachdem man die Schilder entdeckt hat, ist es leicht, (am linken Ufer) den Weg zu finden, der zum Aufstieg zur Brèche Robert Nord führt. Es ist der Weg, der (laut Karte) nicht markiert ist.
Aber er ist gut erkennbar und führt immer höher durch das Geröll. Zu Beginn der Saison kann es hier etwas heikel werden, da sich unterhalb des Grand Eulier (ein auf der IGN-Karte nicht benannter Gipfel nördlich der Scharte) ein schöner Firnfeld befindet.
An der Scharte gibt’s eine Pause mit Trockenobst, um die Roberts-Seen zu bewundern.
(3) Achten Sie genau auf die Farbe der Seen und den Aufstieg zum Col des Lessines, bevor Sie den Weg einschlagen, der quer abwärts führt. Sie kommen auf Höhe der Seen an … also … welche Farbe?
(4) Nachdem man den Fuß des Sessellifts „Lacs“ erreicht hat (Vorsicht, es ist feucht), folgt man wieder der Markierung der „Tour des Forêts et Lacs de Chamrousse“, um zum Col des Lessines aufzusteigen. Es geht steil bergauf über sehr steiniges Gelände.
(5) Am Pass angekommen, ist der Hinweg zum Gipfel und der Rückweg eine interessante Option mit 350 m Höhenunterschied. Zwar geht es weiter über Geröll, wo man darauf achten muss, den Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Weiter oben trifft man auf grasbewachsene Hänge, die fast bis zum Gipfel des Grand Van reichen.
(6) Es lohnt sich wirklich, dort oben eine Picknickpause einzuplanen, sofern es nicht zu windig ist.
(5) Nachdem man wieder zum Col des Leissines abgestiegen ist, nimmt man links den Weg, der quer zum Col de la Botte führt.
(7) Man lässt den Abzweig nach rechts links liegen und geht geradeaus weiter. Unmittelbar hinter dem Pass sehen die Felsen aus, als wären sie zermahlen worden … Schaut genau hin, es sieht aus wie Watte … Das ist Asbest!
Unterwegs sehen Sie auch ein oder zwei kleine Seen weiter unten, unterhalb des Pas des Escombailles.
Man geht weiter bergab zu einer Reihe kleiner Seen, die von Felsen umgeben sind.
Halten Sie die Augen offen, hier gibt es Murmeltiere.
(8) Überqueren Sie den Col de l’Infernet, bevor Sie wieder in den Wald eintauchen. Eine Pause am Lac Achart ist ein Muss … Wenn Sie Menschenmassen mögen …
(9) Nach dem Überlauf nehmen Sie den markierten Weg ganz rechts, der zunächst in Richtung Südwesten und dann nach Westen verläuft. Er führt Sie oberhalb der Arselle entlang, und Sie überqueren den Skilift von Bacha Bouloud auf Höhe einer Ebene (1857).
Halten Sie anschließend Ausschau nach zwei Sesselliften und einem Doppelskilift. Halten Sie sich in diese Richtung.
(10) Auf Höhe des Doppelskilifts „La Perche“ gehen Sie weiter in Richtung des Skilifts „Des Dames“. Steigen Sie auf der anderen Seite hinab, um zu einer Piste zu gelangen. Überqueren Sie die Straße, und Sie finden sofort eine Piste, die zum „Recoin“ hinunterführt.
Es bleiben dann noch etwa hundert Meter im Aufstieg, bevor Sie das Auto erreichen (S/Z).
