Ausrüstung:
Nehmen Sie die übliche Ausrüstung für Wanderungen mit, achten Sie jedoch darauf, Ihren Rucksack nicht zu überladen. Dinge, die mir für den WHW unverzichtbar erscheinen:
- Wasserdichte Wanderschuhe.
- Regenschutz: Regenjacke, Rucksackschutz usw.
- Kleidung zum Schutz vor Kälte und/oder Wind.
- Mückenschutzmittel, vor Ort zu kaufen.
- Ein Steckeradapter für Großbritannien (insbesondere zum Aufladen des Handyakkus).
Hinweis: Vor Ort gibt es Unternehmen, die den Transport des Gepäcks von Etappenziel zu Etappenziel organisieren, sodass Sie tagsüber mit einem kleinen Rucksack wandern und den Rest trocken aufbewahren können.
Wegweisung:
- Die Route ist vor Ort sehr gut ausgeschildert, vor allem an wichtigen Kreuzungen und Richtungsänderungen, und zwar durch drei sich ergänzende Mittel: Markierungspfosten mit Distelblume; Markierungspfosten mit gelbem Pfeil für Richtungsänderungen; Wegweiser.
Die Route und die Beschreibung auf dem Smartphone über die App Visorando zu haben, ist ein unbestreitbarer Vorteil. Denken Sie daran, vor dem Start die Kartenhintergründe (OSM Wanderung) aller Etappen zwischenzuspeichern, damit Sie den Fortschritt auf der Karte unabhängig von der Netzqualität und sogar ohne Netzverbindung genau verfolgen können.
- Papierkarten mit britischem Kartenhintergrund (PDF-Datei für jede Etappe) bieten zusätzliche Sicherheit.
- Ein Kompass wiegt nicht viel und kann sehr nützlich sein.
Wasser:
Es ist ratsam, die Trinkflasche an der Unterkunft am Wasserhahn aufzufüllen. Unterwegs gibt es keine richtigen Wasserstellen. Zwar überquert man auf der Strecke unzählige Bäche und Wildbäche, aber die Trinkbarkeit dieses Wassers ist nicht garantiert (für alle Fälle sollten Sie Reinigungstabletten mitnehmen).
An einigen Stellen, insbesondere auf den ersten beiden Etappen, stellen Privatpersonen Wasserflaschen oder andere Getränke zur Verfügung, die man bezahlen muss, indem man den angegebenen Betrag in eine Honnesty Box einwirft (das System basiert also auf Vertrauen).
Verpflegung:
Die detaillierten Verpflegungsmöglichkeiten sind in den Beschreibungen der einzelnen Etappen aufgeführt.
Geschäfte: Glasgow, Milngavie, Drymen, Inverarnan (begrenzte Verpflegung), Tyndrum, Kinlochleven, Fort William.
- Geldautomaten: Glasgow; Milngavie; Kinlochleven; Fort William.
- Einige Hotels bieten Picknicks an, die am Vortag für die Etappe des nächsten Tages bestellt werden können.
Unterkünfte:
Je nach Etappenziel werden Unterkünfte vom Typ Hotel (mit Bar-Restaurant) oder Bed & Breakfast in mehr oder weniger großer Anzahl vorgeschlagen. Diese Vorschläge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Weitere Adressen finden Sie über Ihre bevorzugte Suchmaschine. Denken Sie daran, rechtzeitig im Voraus zu reservieren.
Camping:
Viele Wanderer folgen dem WHW und zelten dabei (ein wirklich wasserdichtes Zelt ist empfehlenswert). Auf der Strecke ist das Campen stark reglementiert, mit offiziellen Campingplätzen, Orten, an denen das Campen toleriert wird (z. B. in der Nähe eines Hotels) und vielen Orten, an denen es strengstens verboten ist. Informieren Sie sich im Voraus und beachten Sie die vor Ort angebrachten Hinweise. Denken Sie daran, Ihren Müll mitzunehmen, bis Sie das nächste Dorf erreichen.
Empfehlungen:
- Der HWH führt durch sensible Gebiete, Naturschutzgebiete und Nationalparks. Hinterlassen Sie keinen Müll! Nehmen Sie alles mit bis zum nächsten Dorf.
- Die Heiden und Weiden des Hochlands werden für die Schafzucht (Rasse Scotish Blackface) und in geringerem Maße für die Rinderzucht (Rassen Highland Cattle und Aberdeen Angus) genutzt. Die Route führt daher durch zahlreiche Wiesen, und Wanderer müssen unzählige Tore öffnen und schließen: Diese sind in der Regel mit einem automatischen Schließsystem ausgestattet, aber es kann sinnvoll sein, nach dem Passieren noch einmal zu überprüfen, ob sie auch wirklich geschlossen sind.
Aufteilung der Etappen:
7-tägige Rundwanderung – Dies ist die hier vorgeschlagene Route mit einer durchschnittlichen Länge von 22 km und 400 Höhenmetern pro Tag. Aufgrund dieser bereits langen Tagesetappe und des nicht unerheblichen Höhenunterschieds wurde die gesamte Route als „schwierig” eingestuft, obwohl sie keine technischen Schwierigkeiten aufweist.
Anmerkung: Die längste Etappe (30,4 km) von Inverarnan nach Bridge of Orchy kann auf 20 km verkürzt werden, wenn man den letzten Abschnitt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt. Siehe Hinweise in der Rubrik „Praktische Informationen” der entsprechenden Wanderbeschreibung.
8-tägige Rundwanderung – Durchschnittlich 19,5 km und 360 Höhenmeter pro Tag. Je nach Verfügbarkeit der Unterkünfte ist folgende Aufteilung möglich: Milngavie – Drymen – Rowardenann – Inverarnan – Tyndrum – Inveroran – Kingshouse Hotel – Kinlochleven – Fort William.
6-tägige Tour (26 km und 480 Höhenmeter pro Tag) oder 5-tägige Tour (31 km und 575 Höhenmeter) – Erfordert eine ausgezeichnete körperliche Verfassung und bewährte Ausdauer.
In jedem Fall sollte die Aufteilung entsprechend den eigenen Fähigkeiten geplant werden.
Nützliche Links:
- Offizielle Website des West Highland Way.
- Züge: Website von ScotRail.
- Busse: Website von Citylink.
Wanderung vom Autor im August 2019 unternommen.
