Wenn Sie mit dem Wohnmobil unterwegs sind, parken Sie auf dem dafür vorgesehenen Parkplatz unterhalb des Dorfes Sare; ansonsten gibt es einen weiteren Parkplatz für Autos in der Nähe. Nutzen Sie die Gelegenheit, um über die Treppe, die vom Parkplatz dorthin führt, Picknickvorräte zu kaufen und dieses wunderschöne Dorf mit seinem typisch baskischen Charakter zu besuchen, das zu Recht zu den „schönsten Dörfern Frankreichs” gezählt wird.
(S/Z) Wir überqueren die Straße und biegen links ab. An der nächsten Kreuzung finden wir den Ausgangspunkt desFernwanderwegs GR® 10, der zunächst etwa 600 m lang einer kleinen asphaltierten Straße folgt, die sanft zwischen vereinzelten Häusern ansteigt, die, wie es im Baskenland üblich ist, hervorragend gepflegt sind.
(1) An einer Rechtskurve befindet sich eine Furt, die zu einer Weggabelung mit zwei Feldwegen führt. Wir biegen links in RichtungGR®10ab und folgen diesem Weg, der zunächst ziemlich steil in ein kleines Tal hinunterführt, wo wir einen kleinen Bach überqueren müssen (je nach Jahreszeit kann es sich auch um einen Sumpf handeln). Bald gelangt man auf einen asphaltierten Abschnitt auf Höhe eines Bauernhofs, den man links liegen lässt. Folgen Sie dieser Straße und halten Sie sich immer rechts. Sie können nichts falsch machen: Folgen Sie einfach immer der Markierung des GR°°®°. Nach einem weiteren Bauernhof kommt man am Oratoire Saint-Antoine vorbei, einem kleinen religiösen Gebäude, das etwas abseits auf der rechten Seite liegt. Wir folgen dieser Straße etwa 700 m lang und halten uns an den Kreuzungen immer rechts. Auf Höhe eines Bauernhofs beginnt ein neuer unbefestigter Abschnitt.
(2) Man steigt diesen halb erdigen, halb felsigen Weg hinauf, wo man unterwegs einige Kastanien sammeln kann, da Kastanienbäume auf dieser Strecke sehr verbreitet sind. Man trifft dort auch häufig auf frei lebende Pottocks (kleine Pyrenäenpferde), die sehr gerne Eicheln und Kastanien fressen.
Nach etwa einem Kilometer durchquert man ein Feuchtgebiet, durch das mehrere Bäche fließen, dann steigt der Weg in einer offeneren Umgebung an und bietet schöne Ausblicke auf die Rhune und die umliegenden Berge.
(3) Man kommt zu einem schönen, von großen Eichen umgebenen Schafstall in Ruinen und der Weg beginnt seinen letzten Anstieg zum Col des Trois Fontaines, etwas mehr als einen Kilometer lang, immer noch in einer offenen und malerischen Umgebung.
(4) Col des Trois Fontaines. Verlassen Sie denGR®10. An diesem höchsten Punkt unserer Wanderung treffen wir auf die Bahnstrecke der kleinen Bahn der Rhune. Wir nehmen rechts den Weg, der ihr in östlicher Richtung etwa 900 m lang folgt. Dies ist eine gute Gelegenheit für uns, ein Picknick zu machen und die Landschaft und die Ruhe in vollen Zügen zu genießen!
(5) In einer Linkskurve der Bahnstrecke, die an dieser Stelle ihren Abstieg nach Saint-Ignace beginnt, finden wir auf der rechten Seite den Weg, der durch ein Schild mit der Aufschrift „Sare - Sara” in blauer Schrift gekennzeichnet ist.
Von dort aus folgt man einfach der Kammlinie, mit dem Dorf Sare als Ziel vor Augen. Der Abstieg führt durch weite, offene Flächen mit Farn- und Ginsterheiden, die mit Sandsteinfelsen und wunderschönen Steinplatten übersät sind.
Zu unserer Linken überragen wir den Col de Saint-Ignace und erkennen den Zuhalmendi, und der Blick verliert sich in dieser weiten Landschaft bis nach Bidart und Biarritz, die man in der Ferne erahnen kann.
(6) Wir kommen an einem Wasserreservoir (oder Wasserturm) vorbei und bald biegt der Weg nach links ab, um etwas weiter unten auf andere Wege zu treffen, von denen einer nach Nordwesten hinaufführt und der andere zur nahe gelegenen Straße, die vom Col de St-Ignace nach Sare hinunterführt.
(7) Man muss direkt nach rechts abbiegen, um nach 450 m wieder auf die Ausgangsstraße zu gelangen.
(1) Man steigt wieder hinunter nach Sare, mit einem schönen Blick auf das Dorf und seine wunderschöne Wehrkirche, und gelangt zurück zu unserem Parkplatz (S/Z).