Die Jahrhunderthalle und der Szczytnicki-Park in Breslau

Im Osten von Breslau erhebt sich die Jahrhunderthalle mit ihrer riesigen Betonkuppel, einem Meisterwerk, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auf diesem Rundgang entdecken Sie das gesamte Gelände und den umliegenden Szczytnicki-Park. Sie kommen am Fuße der großen Halle und der schlanken Iglica-Spitze vorbei, gelangen zu einer beeindruckenden Blockkirche, die unter den Bäumen liegt, und schlendern anschließend am Ufer der Teiche und Kanäle des Landschaftsparks entlang. Sie gehen am Pavillon der Vier Kuppeln entlang, passieren die mit Weinreben bewachsene Pergola und können dabei die Fontänen des Multimedia-Brunnens gegenüber der Markthalle beobachten.

Details

Nr.103366802
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 3,92 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 1:10 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 13 m
  • ↘
    Abstieg: - 14 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 130 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 113 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Der Startpunkt befindet sich an der Straßenbahnhaltestelle „Zoo“ am Fuße der Jahrhunderthalle im Osten von Breslau, wo sich direkt neben der Haltestelle ein kostenpflichtiger Parkplatz befindet.

(S/Z) Von der Straßenbahnhaltestelle „Zoo“ aus geht es entlang der Straßenbahnschienen in Richtung Halle des Hundertjährigen Jubiläums, dann biegt man rechts ab und geht an der Halle entlang bis zum Iglica-Platz. Die riesige Betonkuppel und die schlanke Spitze dominieren die Esplanade. Man betritt den Bereich unter der Pergola.

(1) Biegen Sie gleich rechts ab, um zwischen der Halle und dem Brunnen hindurchzugehen. Gehen Sie bis zum anderen Ende der Pergola. Durchqueren Sie diese, um zum Szczytnicki-Park zu gelangen, der sich nach Osten erstreckt. Der Allee folgen, einen Kanal über eine gemauerte Brücke überqueren und dann links einige Steinstufen hinaufsteigen. Etwas weiter, gegenüber der Bank, erst nach links und dann nach rechts bis zur Aleja Dąbska abbiegen. Die Fußgängerallee überqueren, links abbiegen und dann sofort rechts.

(2) Umrunden Sie die Holzkirche und kehren Sie dann zur Aleja Dąbska zurück. Biegen Sie dort wieder nach links ab. Am Ende gehen Sie weiter auf der Mikołaja-Kopernika-Straße, indem Sie nach links abbiegen, und kommen an der modernistischen Wohnsiedlung WUWA vorbei.

(3) An der Kreuzung auf Höhe des Skwer Steinmetza überqueren Sie vorsichtig die Straßenbahnallee über die Fußgängerüberwege, zuerst die Adama-Mickiewicza-Straße und dann die Mikołaja-Kopernika-Straße. Biegen Sie anschließend links ab, um wieder in den Park zu gelangen. Den Hinweg folgen, an derersten undzweiten Kreuzung geradeaus gehen, dann links abbiegen. Nach dem Denkmal „Uważności“ rechts abbiegen. Weiter vorne, kurz vor der großen Säule von Friedrich Wilhelm II., links abbiegen. An den nächsten drei Kreuzungen geradeaus weitergehen, dabei an einem Teich entlang. An den gepflasterten Ufern und im Schilf halten sich Enten auf.

(4) Überqueren Sie den Parkkanal über die Brücke. Biegen Sie sofort rechts ab und gehen Sie an der Gabelung geradeaus weiter. Überqueren Sie einen zweiten Wasserarm über eine Holzbrücke und überqueren Sie dann vorsichtig die Adama-Mickiewicza-Straße. Gehen Sie anschließend rechts am japanischen Garten entlang, der von einem Zaun umgeben ist. Über die Wiesen erheben sich der Pavillon der Vier Kuppeln und die schlanke Spitze der Iglica. Kehren Sie zur mit Weinreben bewachsenen Pergola zurück und gehen Sie rechts daran entlang.

(1) Gehen Sie zur gepflasterten Esplanade zwischen der Markthalle und dem Pavillon der Vier Kuppeln und folgen Sie dann der Markthalle bis zum Rand der Betonbrücke, die die Straßenbahnschienen überspannt. Ohne diese zu überqueren, biegen Sie kurz davor nach links ab, um entlang der Straßenbahnschienen zu gehen und zur Straßenbahnhaltestelle zurückzukehren (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 117 m - Straßenbahnhaltestelle „Zoo“ - Halle du Centenaire de Wrocław (Hala Stulecia)
  2. 1 : km 0.37 - alt. 118 m - Pergola et Fontaine Multimédia de la Halle du Centenaire (Wrocławska Fontanna)
  3. 2 : km 0.97 - alt. 122 m - Église en bois Saint-Jean-Népomucène de Wrocław
  4. 3 : km 1.79 - alt. 122 m - Überquerung der Straßenbahnallee
  5. 4 : km 2.87 - alt. 123 m - Brücke über den Parkkanal
  6. S/Z : km 3.92 - alt. 116 m - Straßenbahnhaltestelle „Zoo“ - Halle du Centenaire de Wrocław (Hala Stulecia)

Hinweise

Der Park, die Esplanade der Hundertjahrhalle, die Pergola und der Multimedia-Brunnen sind frei zugänglich.

Der kostenpflichtige Parkplatz in der Nähe der Haltestelle kostet etwa 6 zł (~1,40 €) pro Stunde und 60 zł (~14 €) pro Tag (Preise 2026).

Die Abfahrt erfolgt an der Straßenbahnhaltestelle „Zoo“, die vom Straßenbahnnetz von Breslau (MPK) bedient wird. Fahrkarten können an den Automaten, an Bord mit Bankkarte oder über eine mobile App gekauft werden.

Der Multimedia-Brunnen ist nur in der warmen Jahreszeit in Betrieb. Von 10:00 bis 17:00 Uhr findet stündlich eine Show mit Wasser und Musik statt, von 18:00 bis 21:00 Uhr eine Show mit Lichtspiel, wobei die letzte Vorstellung um 21:40 Uhr stattfindet. Die Zeiten variieren je nach Saison und Veranstaltungen: Informieren Sie sich auf der Website der Jahrhunderthalle. Das Innere der Halle und das Museum für zeitgenössische Kunst im Pavillon der vier Kuppeln können mit einer separaten Eintrittskarte besichtigt werden.

Der japanische Garten, an dem der Rundgang lediglich vorbeiführt, ist gegen Eintritt zu besichtigen (Normalpreis 30 zł (~7 €), ermäßigter Preis 20 zł (~4,70 €), Familienticket 80 zł (~18,70 €), Preise 2026). Er ist vom 1. April bis zum 31. Oktober von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Kurze Treppenabschnitte unterbrechen den Rundgang, der mit einem Kinderwagen etwas beschwerlich ist. Diese lassen sich jedoch umgehen.

Rund um die Jahrhunderthalle gibt es Cafés und Restaurants.

Einen Besuch wert

(S/Z) Die Jahrhunderthalle, ein Werk des Architekten Max Berg, das von 1911 bis 1913 errichtet wurde, entstand anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Aufrufs von 1813 gegen Napoleon. Ihre Kuppel aus Stahlbeton mit einer Spannweite von etwa 65 Metern gehörte zu den ersten großen Bauwerken dieser Art weltweit. Sie steht seit 2006 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und beherbergt ein Erlebniszentrum.

(1) Die Pergola, eine lange, mit Kletterpflanzen bewachsene Säulenreihe aus Stahlbeton aus dem Jahr 1913, umgibt das Becken des Multimedia-Brunnens, der 2009 eröffnet wurde und zu den größten Europas zählt. Davor erhebt sich die „Iglica“, eine etwa 90 m hohe Stahlspitze, die 1948 anlässlich der Ausstellung der zurückgewonnenen Gebiete errichtet wurde. Ganz in der Nähe befindet sich der Pavillon der Vier Kuppeln, der 1912 und 1913 von Hans Poelzig entworfen wurde und seit 2016 das Museum für Zeitgenössische Kunst beherbergt, eine Außenstelle des Nationalmuseums von Breslau.

(2) Die aus Lärchenstämmen erbaute Holzkirche St. Johannes Nepomuk wurde um 1499 in Stary Koźle in Oberschlesien errichtet und 1913 vom Architekten Theodor Effenberger im Szczytnicki-Park wieder aufgebaut. Nach ihrer Restaurierung dient sie heute als Kulturstätte.

Der Szczytnicki-Park, einer der ältesten und weitläufigsten Parks von Breslau, zeichnet sich durch eine im späten18. Jahrhundert entstandene Landschaft im englischen Stil aus, die von Teichen, Kanälen und Skulpturen geprägt ist. Der Japanische Garten (Ogród Japoński), der für die Ausstellung von 1913 angelegt und 1996 sowie 1997 unter Mitwirkung japanischer Fachleute restauriert wurde, kann während der Saison in unmittelbarer Nähe der Route besichtigt werden. Zwischen (2) und (3) führt der Weg zudem an der WUWA vorbei, einer modernistischen Modellstadt des Werkbunds, die für die Ausstellung von 1929 errichtet wurde.

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