Der Startpunkt der Wanderung befindet sich auf Höhe der Vacherie du Boréon, wenn möglich am oberen Parkplatz (dem Weg folgen, der durch den Sturm Alex etwas aufgerissen ist, bis zum letzten Parkplatz).
(S/Z) Auf dem oberen Parkplatz weist der Wegweiser 420 die Richtung zum Pas des Ladres an. Folgen Sie diesem Weg, der gemächlich durch den Wald zum Aufstieg führt. Etwas weiter passieren Sie einen ersten Wegweiser 421, dann finden Sie in einer Kurve einen zweiten Wegweiser 421.
(1) Gehen Sie geradeaus weiter auf dem Wanderweg GR®52 (weiß-rote Markierung), immer in Richtung Pas des Ladres. Der Aufstieg im Wald verläuft sanft und fällt auf Höhe des Chalet Vidron (Markierung 422) wieder leicht ab. Folgen Sie weiter dem GR®52 und erreichen Sie eine Fußgängerbrücke über den Wildbach Boréon, die Pont de Peïrastrèche.
(2) Überqueren Sie den Bach und folgen Sie ihm am rechten Ufer stromaufwärts. Unmittelbar hinter der Brücke sehen Sie die ehemalige Markierung 423, die früher den Abstieg zur Refuge Saladin ermöglichte und von der aus man etwas weiter unten den Wasserfall „Cascade de Peïrastrèche“ sehen konnte; aufgrund des Sturms „Alex“ ist der Weg jedoch nicht mehr begehbar. Dem Bach weiter bergauf folgen und beim Durchqueren des Vallon Sangué die noch gut sichtbaren Spuren sowie die Wiederaufbauarbeiten an den Wegen nach diesem dramatischen Ereignis beachten. So weitergehen bis zu einer Kreuzung auf Höhe der Markierung 425.
(3) Verlassen Sie den GR®52 und biegen Sie rechts ab, immer noch in Richtung Pas des Ladres (gelbe Markierung). Überqueren Sie den Wildbach über eine Fußgängerbrücke und beginnen Sie den steilsten Abschnitt des Aufstiegs zum Lac de Trécolpas.
Nach einer Anstrengung, die je nach Tageszeit aufgrund der Hitze anstrengend sein kann, trifft man bei Markierung 427 wieder auf den GR®52.
(4) Biegen Sie rechts auf den GR® ab und erreichen Sie schnell den Lac de Trécolpas, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, Gämsen zu sehen und auf junge Steinböcke und weibliche Steinböcke zu treffen, die seltsam neugierig sind.
Den See umrunden, um zum Pas des Ladres aufzusteigen, den man oben auf einer Felswand am Talgrund erahnen kann. Der erste Teil des Aufstiegs ist recht sanft, das Ende hingegen sehr steil, aber dank eines guten, in Serpentinen verlaufenden Weges ohne Schwierigkeiten zu bewältigen.
(5) Ab diesem Punkt verläuft der weitere Aufstieg größtenteils abseits des Weges.
Vom Pass aus erfolgt der Aufstieg nach links in Richtung Norden, um einen kleinen Felsvorsprung zu erreichen, von dem aus man einen Blick hinunter auf den Lac de Trécolpas hat. Man folgt einem Anfang eines Weges, der mit einigen Steinmännchen markiert ist. Man versucht, diesen Steinmännchen zu folgen, mal im Gras, mal über kleine Geröllfelder, bis man eine grasbewachsene Ebene erreicht, auf der man sich gut ein Biwak vorstellen könnte.
(6) Gegenüber erstreckt sich eine Geröllrinne. Um diese zu umgehen, biegt man nach links ab, um den Grat zu erreichen, der die Combe de Trécolpas überragt. Folgen Sie anschließend den Steinmännchen, die diagonal über dieses Geröllfeld verlaufen. Immer den Steinmännchen folgend, biegen Sie nach links in Richtung des vermeintlichen Gipfels ab. Sie erreichen eine kleine Felsnische und durchqueren diese, um die letzte Rinne zu entdecken, an deren oberem Ende das Gipfelkreuz zu sehen ist, das Sie links umgehen müssen.
(7) Steigen Sie vorsichtig in diesem Korridor hinauf (keine Schwierigkeiten, aber die Steine sind nicht immer stabil). Kurz bevor Sie das Ende des Korridors erreichen, der auf den italienischen Hang hinausführt, steigen Sie rechts über einige einfache Kletterpassagen hinauf, um den Gipfel und sein Kreuz zu erreichen, das dem Gélas zugewandt ist.
(8) Genießen Sie die bequemen Felsblöcke auf diesem Gipfel und den 360°-Panoramablick, bevor Sie auf demselben Weg zurück zum Parkplatz „La Vacherie du Boréon“ (S/Z) absteigen.