Parken Sie am Fuße der Piste (Höhe 1324 m) des Skilifts des Hotels.
Warnung: Die Seile an der Brèche Arnaud sind seit Sommer 2018 an zwei Stellen vom Fels gelöst. Das Seil ist zwar noch vorhanden, aber nicht mehr mit dem Fels verbunden. Dadurch wird der Aufstieg anspruchsvoll. Aufgrund der Metallspitzen am Seil empfiehlt es sich, Fäustlinge oder Handschuhe zu tragen.
L’Arche und die Rampe „Écureuil“
(S/Z) Steigen Sie entlang der Skipiste (Ost-Südost) hinauf und achten Sie dabei auf den Waldrand links: Auf etwa 1360 m weist ein gelbes Schild den Weg durch das Unterholz zur Quelle von Bachasson.
(1) Nehmen Sie diesen Weg in Richtung Osten und dann Nordosten; er beschreibt eine weite Schleife, um wieder nach Südosten abzubiegen und nach einer kleinen Kehre die Quelle zu erreichen.
(2) An der Bachasson-Hütte nehmen Sie den Weg, der fast eben in Richtung Südwesten zum Habert de Chamechaude führt. Unmittelbar nachdem Sie ein Viehgitter durchschritten haben, verlassen Sie den Weg und biegen links (nach Süden) auf einen ansteigenden Pfad ab (Gelbes Kreuz). Beobachten Sie den Fuß der Felswand auf der linken Seite aufmerksam, um den kleinen Bogen von Chamechaude zu entdecken, der eine dunkle Öffnung bildet (siehe Foto). ⚠ Achtung, der Bogen ist klein und daher auf den ersten Blick schwer zu erkennen.
Gehen Sie noch einige Meter unterhalb des Bogens weiter, um einen auf dem Pfad liegenden toten Baumstamm zu passieren, und beginnen Sie dann mit dem sichtbaren Aufstieg auf den grasbewachsenen, mit kleinen Steinen übersäten Hang rechts vom Bogen (Osten), bis Sie diesen erreichen.
(3) Unter dem Bogen hindurchgehen, der zwei Öffnungen aufweist. Gegenüber befindet sich die kleine vertikale Spalte des „Pas de l’Arche“ (siehe Foto). Diese schmale Spalte passieren (Achtung, große Rucksäcke passen nicht hindurch), um auf die darauf folgende grasbewachsene Ebene zu gelangen. Von dort aus geht es auf gleicher Höhe nach Norden (geradeaus, den „Pas“ hinter sich lassend) über 50 m, um eine Felsstufe zu erklimmen, dann nach rechts (nach Nordosten) abzubiegen und zu einer zweiten Felswand hinaufzusteigen, an deren Fuß sich ein „Sangle“ (siehe diesen Begriff – männlich – weiter unten) befindet. Gehen Sie auf diesem Band in umgekehrter Richtung nach Südwesten weiter, bis Sie an einem großen Steinhaufen vorbeikommen. Untersuchen Sie von dort aus die Felswand, um eine Schwachstelle zu entdecken: die Stufen der „Rampe de l’Écureuil“. Wenn Sie am Ende des Bandes vor großen Felswänden ankommen, schauen Sie hinter sich – dort ist es (kleiner Steinhaufen).
(4) Die „Rampe de l’Écureuil“ ist eine kleine, 2 m hohe Kletterpassage und präsentiert sich als steile Treppe mit schmalen Stufen, die von rechts nach links die kleine Felswand hinaufführt (siehe Foto und Erläuterungen; die Wanderstöcke in den Rucksack stecken!). Oben angekommen, gehen Sie in nordöstlicher Richtung zwischen Hakentannen und Wiesen weiter und steigen Sie langsam den Hang hinauf, bis Sie auf den „Coca-Cola“-Weg des Normalwegs auf der Höhe von 1836 m (IGN) gelangen. Folgen Sie diesem Weg über einige Serpentinen. Wenn diese Serpentinen in einen geraden Weg in Richtung Nord-Nordost übergehen, verlassen Sie den Weg an der ersten Kurve und nehmen Sie einen der zahlreichen parallelen Pfade, die zum Fuß der Klippe hinunterführen, die die Folatière überragt (siehe IGN-Karte).
Der „Sangle“ und der „Pas du Jardin“
Umrunden Sie diese Felswand unten so nah wie möglich an den Felsen entlang, um auf einen Pfad zu gelangen, der unterhalb des West-„Canyon“-Korridors von Chamechaude durch Schluchten und Geröllfelder führt.
(5) Der Fuß dieses Korridors ist auf dem Pfad durch einen Felsen gekennzeichnet, auf dem in roter Schrift „Gefahr“ steht und der ein Gelbes Dreieck und ein Rotes Dreieck trägt. Gehen Sie weiter genau nach Norden und dann nach Nord-Nordost auf dem fast ebenen, schmalen Pfad, der an den Felsen entlangführt und über Geröllfeldern verläuft, auf denen sich sehr viele Gämsen versammeln (siehe Foto). Der Tross verläuft dann in einem Winkel von 90° nach Osten (Achtung: An dieser Stelle führt ein weiterer Pfad geradeaus im Abstieg) und steigt an, um entlang der Nordfelsen von Chamechaude zu verlaufen. Kurz nach der Kurve nach Westen führt der Tross unter der „Voie des trous“ (sichtbar) hindurch.
(6) Er endet am „Pas du Jardin“, wo einige Kiefern eine Felsplatte überragen, über die man wieder auf den Tross am Fuße der Ostklippen von Chamechaude hinabsteigen kann (siehe Foto, aufgenommen nach dem Abstieg am Fuß des Passes). Verstauen Sie die Wanderstöcke im Rucksack, bevor Sie den Pass hinunterklettern und anschließend eine zweite Passage, halb Fels, halb Erde, überwinden, um auf diesen Tross zu gelangen und die Wanderstöcke wieder zu nehmen. Folgen Sie anschließend dem Süd-ausgerichteten Band am Fuße der Felswand, ohne die zahlreichen darunter liegenden Pfade zu nehmen (gelbe Markierungen, eher spärlich).
Die Brèche Arnaud
(7) So gelangt man zum Fuß der Brèche Arnaud. Diese ist unübersehbar: Die vorangegangenen Felswände sind eindeutig unüberwindbar, während die Brèche relativ kurz ist, siehe Foto. Sie befindet sich oberhalb des Habert de Chamechaude, und von ihrem Fuß aus ist das Dorf Le Sappey sehr gut zu sehen. Nachdem man die Wanderstöcke verstaut hat, steigt man die Scharte in westlicher Richtung hinauf und nutzt dabei (oder auch nicht) die zahlreichen Seile (siehe Foto vom oberen Ausstieg).
Am Ausgang der Schlucht kehrt man auf den Weg der Normalroute zurück und folgt ihm in Richtung Norden bis zum Seil vor dem Gipfel.
Der Gipfel und sein Aussichtspunkt
Sobald man das Seil passiert hat, erreicht man schnell das Gipfelkreuz von Chamechaude.
(8) Weiter in Richtung Norden bis zum Nordaussichtspunkt von Chamechaude, um den Blick nach Norden zu genießen. Achten Sie dabei auf der linken Seite auf die wenigen Steinmännchen, die den Abstieg zum Westkorridor markieren. Nachdem Sie den Aussichtspunkt erreicht haben, kehren Sie in Richtung Süden um, bevor Sie rechts nach Westen in den Hang abbiegen und den Steinmännchen folgen, die den Serpentinenweg zum Korridor markieren.
Das Westkorridor oder „Canyon“ und der „Champignon de la Folatière“
(9) Der Gipfel des breiten Westkorridors („Canyon“) von Chamechaude liegt zwischen zwei mit Kiefern bewachsenen Felsen (siehe Foto). Steigen Sie diesen steilen Korridor (West-Südwest) hinab, zunächst auf relativ festem Untergrund, um schließlich in einem Geröllfeld aus kleinen Steinen zu landen, das man im Kriechgang überwinden kann.
So gelangt man zum Fuß der Rinne auf den „Sangle du Jardin“, den man bereits zuvor passiert hat.
(5) Der Pfad führt weiter in Serpentinen und durch Geröll im Abstieg in Richtung Südwesten.
Man erreicht dann den markanten „Pilz“ der Folatière, an dessen Fuß sich ein Schild befindet, das den Normalweg kennzeichnet.
Der Abstieg
(10) Man steigt auf diesem Weg der Normalroute bis zur Bachasson-Hütte ab.
(2) Biegen Sie nach Nordwesten ab und nehmen Sie kurz hinter der Hütte links einen mit einem Gelben Kreuz markierten Schotterpfad, der steil nach Südwesten hinunter zum Anfang der Skipisten führt. Man gelangt auf einen befahrbaren Weg. Sobald es möglich ist, nach einer Haarnadelkurve nach rechts, verlässt man diesen und nimmt einen Serpentinenweg, der links am Waldrand hinabführt (die Skipiste befindet sich auf der rechten Seite).
Ein kleiner Steinhaufen auf der linken Seite markiert schon bald den Beginn eines Pfades im Unterholz (Richtung Westen), auf dem man der Hitze und den Menschenmassen entkommen kann. Wenn dieser Pfad nach einer rechtwinkligen Kurve nach links (Richtung Südwesten) in einen Forstweg übergeht und schließlich einen feuchten Waldweg erreicht, auf dem eine Quelle fließt, folgt man diesem im Abstieg in Richtung Norden (dem Wasser folgen).
(1) Dieser Weg mündet am Fuß der Skipiste des Hotels.
Wenn man dieser Piste folgt, gelangt man schnell zum Ausgangspunkt. (S/Z)


