Informationen zur Anfahrt zum Parkplatz finden Sie im Abschnitt „Praktische Informationen“
Markierung: rot-weiß
(S/Z) Der Aufstieg bis zum Ende erfolgt über eine kleine Betonbrücke, die das Vallon de Valloar überspannt. Nach links abbiegen, um den Bach zu überqueren und zur Markierung 73 zu gelangen.
(1) Nehmen Sie den Weg, der rechts in Richtung Col de Gialorgues führt (angekündigt mit 2 Stunden, aber Sie werden sicherlich etwas länger brauchen).
Der Weg schlängelt sich unter Lärchen hindurch und zwischen den verschiedenen Bächen, die vom Berg herabfließen. Wenn Sie den Wald verlassen, nähern Sie sich dem Vallon de Gialorgues, dem Sie bis zur Sagne folgen, einem Torfmoor am Fuße der Cime de la Gorgia.
Gehen Sie rechts am Torfmoor vorbei und nach einem kleinen Aufstieg inmitten von Murmeltierbauern erreichen Sie die Refuge de Gialorgues bei der Markierung 73a.
(2) Gehen Sie geradeaus weiter in Richtung Col de Gialorgues. Nach einer kleinen Anhöhe verläuft der Weg gemächlich oberhalb eines ersten hübschen, namenlosen Sees, dann eines zweiten Sees am Fuße der Cime de Bolofré, dem Lac de Privola.
Kurz darauf ist der Col de Gialorgues schon in Sicht, doch es folgt noch ein kurzer, steiler Anstieg, den man mit einigen Serpentinen leicht bewältigen kann.
Sie erreichen den Pass bei der Markierung 279 und genießen einen schönen Ausblick auf den Estrop, ein Hängetal im Haut-Var.
(3) Mögliche Variante: Vom Pass aus haben Sie die Möglichkeit, eine leichte Hin- und Rückwanderung zu den Lacs de l’Estrop zu unternehmen, indem Sie den nicht markierten Weg nehmen, der rechts abzweigt. Rechnen Sie mit etwa 30 Minuten für den Hin- und Rückweg.
Gelbe Markierung
Um die Wanderung fortzusetzen, biegen Sie links in Richtung „Baisse de la Boulière“ ab. Der Weg beginnt mit einem allmählichen Aufstieg und umgeht den „Rocher du Pigeon“. Sie entdecken zu Ihrer Rechten den hübschen, grün schimmernden See „Lac aux Sagnos“. Wenn Sie die Senke bei Markierung 280 erreichen, steht Ihnen ein imposanter Gigant gegenüber: die „Cime de Pal“!
Keine Markierung
(4) Um zur Tête de la Boulière aufzusteigen, nehmen Sie den Weganfang, der rechts am Osthang des Berges hinaufführt. Gehen Sie gemächlich über die grasbewachsenen Hänge einige Dutzend Meter unterhalb des Gipfelgrats weiter. Umgehen Sie anschließend rechts ein Geröllfeld und gelangen Sie in ein kleines, grasbewachsenes Tal, das Sie auf den Grat führt, etwa hundert Meter vom Gipfel entfernt. Folgen Sie dem Grat bis zum Gipfel, der durch einen Steinhaufen markiert ist.
(5) Vom Gipfel aus bietet sich ein herrlicher 360°-Panoramablick: Zu Ihren Füßen auf der Nordseite liegt das gesamte Estrop-Tal mit Las Sagnos und weiter oben die Estrop-Seen am Fuße des Sommet de Gialorgues. Rechts sieht man den unteren Gialorgues-See und darüber die Gipfel, die das „Trou de l’Âne“ überragen (Pointe du Trou, Pointe Côte de l’Âne und Fort Carra).
Im Nordwesten liegen der Mont Pelat und die Gipfel des Haut-Var, weiter westlich das Massiv der Trois Évêchés.
Genau im Norden ist bei klarem Wetter der Mont Viso zu sehen, und im Osten die Gipfel des östlichen Teils des Mercantour (zwischen der Cime de Bolofré und der Cime de Pal).
Im Süden erkennt man die Pisten des Skigebiets Valberg und die Gipfel des Cians.
Nach einer wohlverdienten Pause können Sie auf demselben Weg wie beim Hinweg zum Ausgangspunkt (S/Z) zurücksteigen.
Sie befinden sich im Nationalpark Mercantour; es gelten bestimmte Vorschriften, deren Nichteinhaltung mit einer Geldstrafe von bis zu 1.500 € geahndet werden kann – siehe praktische Informationen.

