Wanderung suchen: Narew
Die Kładka von Waniewo, im Herzen der Narew-Sümpfe
An der Grenze zu Ostpolen schützt der Narew-Nationalpark einen wilden Fluss, der sich in eine Vielzahl miteinander verflochtener Arme verzweigt und als „Amazonas von Podlachien“ bezeichnet wird. Vom Dorf Waniewo aus führt die berühmte „Kładka“, eine lange Holzbrücke, dicht an Schilfgürteln und Sümpfen entlang. Der Holzsteg wird dort von Wasserarmen unterbrochen, die man selbst auf kleinen schwimmenden Flößen überquert, indem man sich an einer Kette von einem Ufer zum anderen zieht. Weiter entfernt thront ein Aussichtsturm auf dem Hügel der ehemaligen Burg, die einst den Flussübergang bewachte.
Tykocin, eine Perle des Barocks am Ufer der Narew
Am Ufer der Narew, an der Grenze zu Podlachien, gilt Tykocin als eine der schönsten kleinen Barockstädte Polens und war lange Zeit ein bedeutendes Zentrum des jüdischen Lebens im Land. Diese einfache Rundwanderung folgt zunächst der Promenade „Bulwary“, die entlang des Flusses angelegt ist, gegenüber der alten Metallbrücke und den mit Weiden bewachsenen Ufern. Anschließend führt sie ins Herz der Stadt, von der Großen Synagoge bis zum weitläufigen Platz, auf dem die Statue des Hetmans Czarniecki und die barocke Dreifaltigkeitskirche stehen, bevor es durch die gepflasterten Gassen weitergeht, die von traditionellen Holzhäusern gesäumt sind.