Schöner Rundspaziergang im unteren Teil der Gemeinde Forest.
Zunächst die Avenue Kersbeek mit ihren schönen Häusern. Die Allee entstand schrittweise ab den 1880er Jahren und wurde dann im Laufe des gesamten20. Jahrhunderts weiter ausgebaut. Die ältesten Häuser sind kleine, neoklassizistisch geprägte Gebäude, wie beispielsweise die Häuser Nr. 19 und 21, Nr. 73A, die Häusergruppe Nr.204 bis 210 oder die Villen Nr.59, 67 und 150 (siehe diese Hausnummern). Sie wurden von der Bourgeoisie erbaut, die damals den Süden des Gebiets von Forest wegen seines ländlichen Charakters schätzte.
Die zweite Bauphase erstreckte sich über die Jahre 1890–1900 und umfasst bürgerliche Gebäude im eklektischen Stil, die insbesondere durch eine schöne Häuserreihe von Nr. 60 bis Nr. 70 veranschaulicht werden (siehe diese Hausnummern). Aus dieser Zeit stammt auch die 1902 vom Architekten Paul Hamesse entworfene Villa an der Nr. 232 (siehe diese Hausnummer).
Weiter geht es zum Parc Brel: Bemerkenswerte Bäume
Die Kastanienallee am Eingang des Parks. Die „Joséphine“-Eiche, eine Stieleiche, ist fast 400 Jahre alt und wahrscheinlich die älteste Eiche der Region Brüssel-Hauptstadt. Sie ist 20 m hoch und hat einen Durchmesser von über 650 cm; sie gilt als monumentaler Baum.
Denkmäler: Eine 1982 vom Künstler Klaus geschaffene Büste zeigt Jacques Brel sowie einige Zeilen aus seinem Lied „Fils de...“: „Sohn eines Bürgers oder Sohn eines Apostels, alle Kinder sind wie unsere. Sohn Cäsars oder Sohn eines Niemands, alle Kinder sind wie deine...“
Die Skulptur von Olga, der Löwin.
Der Pavillon „Joséphine“, 1910 von Tayart de Borms erbaut. Der Pavillon, der mutwillig beschädigt worden war, wurde 2019 wieder aufgebaut.
Dann gibt es noch den „Petit Train de Forest“, ein Miniaturbahnnetz im Parc du Bempt in Forest in der Region Brüssel-Hauptstadt. Es wird von begeisterten Freiwilligen betrieben und ermöglicht es Groß und Klein, in originalgetreue Nachbildungen von Dampf- oder Elektrolokomotiven im Maßstab 1:8 einzusteigen.
Machen Sie einen Spaziergang im Bempt-Park in der Nähe der Teiche, und Sie werden Enten sehen, die in Gruppen baden. Das wird ein Moment der Ruhe fernab vom städtischen Trubel sein.
Schließlich istdie Gartenstadt Forest-Vert ein Sozial- und gemischtes Wohnviertel im unteren Teil von Forest in Brüssel. Sie wurde 1922 vom Architekten Henri Van Montfort entworfen und 1927 eingeweiht und zeichnet sich durch ihre begrünten Gassen, ihre kleinen Häuser im Art-déco-Stil und ihre Gemeinschaftsbereiche aus, die von den Bewohnern dynamisch verwaltet werden. Machen Sie einen Abstecher zum „Potager des belles-mères“ und zur Schafscheune – Sie werden es nicht bereuen.
Zum Abschluss ist ein leckeres handgemachtes Eis bei „Tutta Panna“ der perfekte Ausklang des Spaziergangs!
Auf dem Weg zum Bahnhof wird Ihnen ein sehr hübsches, farbenfrohes Mosaik unter der Brücke von Forest Est nicht entgehen. Ebenfalls sehenswert: die fröhlichen Wandmalereien an einigen Wänden des Bahnhofs, die diesen kleinen, erholsamen Spaziergang gebührend abrunden!